Dr. med. Wolfgang Remus

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Helmtherapie

Antwort von Dr. med. Wolfgang Remus

Hallo,
ich kann mir schon vorstellen, dass ein „Cranio-Center“ Ihnen die Helmtherapie empfiehlt.
Sie können aus früheren Anfragen lesen, welche Emotionen damit herauf gerufen werden.
Ich kann dazu nur folgendes sagen, dass ein medizinischer Nachteil aus einer Kopfverformung, also etwas äußerlichen nicht entsteht. Ihr Sohn ist erst 9 Monate, es bestehen also von Seiten der natürlichen Kräfte noch viele Korrekturmöglichkeiten und man sollte das in Ruhe abwarten. Eine Therapie wird ja durchgeführt.
Ein wissenschaftlicher Beweis für die Helmtherapie in einer so gen. randomisierenden Studie liegt nicht vor und alle die von einer Besserung sprechen wissen ja nicht, ob es ohne Helmtherapie nicht aus geworden wäre.
Ich habe immer bei Orthesen versucht, dies den Kindern zu ersparen. Wenn ich es für notwendig halte, befürworte ich es (z. B. Hüftbeugeschienen bei Hüftdysplasien) aber in diesem Fall nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Remus

von Dr. med. Wolfgang Remus am 17.02.2009

 
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