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Geschrieben von max am 10.11.2006, 12:09 Uhr

wegen Geschenkediskussion

Hi!

Ehrlich gesagt kann ich hier einige Aussagen nicht ganz nachvollziehen. Das Thema wird immer Streitthema bleiben. Und wenn man hier so eine Frage stellt muss man damit rechnen (am besten sollte man gar nicht antworten auf sowas).

Lisa bekommt ja auch eher viel für manche denke ich. Trotzdem kriegt sie nicht wahllos alles was sie in der Werbung sieht, ihr Kizi sieht nicht aus wie eine Spielzeutabtlg. (wie das ihrer Freundin). Nicht benötigtes wird ausgemistet. Sie bekommt Taschengeld und kann damit schon sehr gut umgehen. Sie spart auf Dinge die sie haben will (z.b. das Fur Real Meerschweinchen hat sie sich selbst gekauft).
Und ich kann mit ihr in ein Geschäft gehen und es endet selten in Schreierei weil ich ihr nichts kaufe (ist aber wohl überall mal der Fall). Da gebe ich auch nicht nach.

Ich finde nicht dass man Kinder jeden WUnsch erfüllen sollte. Von Lisas ehem. Freundin mussten wir uns auch schon anhören dass sie nicht zu ihr spielen kommen mag weil Lisa nicht so tolles Spielzeug hat (das Mädel war damals 4 oder 5, finde ich bedenklich die Aussage von ihr).

Im Grunde will ich dass Lisa Geld schätzen lernt und lernt damit umzugehen. Ich werde ihr sicher keine komplett eingerichtete Whg. zu Verfügung stellen oder neues Auto später. Sie bekommt, wenn sie auszieht, das Geld das wir für sie angelegt haben (Bausparvertrag), mehr nicht. So wurde es bei mir gehandhabt und das war gut so denke ich.
Auch würde ich mir erwarten dass sie mit 15 oder 16 im Sommer zumindest 1 Monat arbeiten geht.

Ich denke nicht dass wir so falsch liegen mit unserer Erziehung. Lisa kann sich sehr wohl über Kleinigkeiten freuen, sie hat noch nie zu einer Freundin gesagt, sie spielt nicht mit ihr weil sie kein tolles Spielzeug hat. Das käme ihr nie in den Sinn. Und eine gute Freundin von ihr hat fast gar kein Spielzeug (die spielen dann sehr kreativ im Garten mit Blumen,....oder verkleiden mit Tüchern und Stoffresten).

Ich denke es kommt immer auf die Gesamteinstellung und erziehung drauf an.

Die Mutter des oben beschriebenen Mädels ist 44 und immer noch finanziell von ihrer Mutter abhängig weil sie es nicht auf die Reihe kriegt trotz Job. Aber da muss das Kind ja in einen Privatkiga gehen obwohl ein öffentlicher bei uns gratis wäre. Das Kind kriegt jedes Mal massenhaft geschenkt bzw. jede Woche irgendein Klumpert Spielzeug, natürlich teuer und aus Super RTL Werbung.

lg max

 
5 Antworten:

Re: die Erziehung prägt den Charakter, nicht die Geschenken

Antwort von mini99 am 10.11.2006, 13:19 Uhr

Hallo!
Welchen Charakter ein Kind bekommt, hängt viel von der Erziehung ab, nicht von den Geschenken. Ich habe als Kind auch sehr viele materiellen Dinge (alle Barbies etc.) bekommen (war das Nesthäckchen), und denke trotzdem, dass ich kein egoistischer Mensch geworden bin.
Meine Eltern haben mir nämlich genauso gelernt, gerne zu teilen und auch anderen Menschen zu helfen wenn sie in Not sind und das obwohl ich immer materielle Wünsche erfüllt bekam.

Was die Wohnung später mal angeht möchten wir schon einen großen Teil für Thomas zusammensparen, damit er sich größere Schulden erspart. Man benötigt nunmal viel Geld für eine Wohnung, sei es die Einrichtung, sei es der Genossenschaftsanteil etc. Viele jungen Menschen müssen sich dafür in Schulden stürtzen, weil man eben mit um die 20 noch keine 40.000 Euro gespart haben "kann". Insofern möchten wir schon schauen, dass wir Thomas eine größere finanzielle Starthilfe geben.
Liebe Grüße
Traude

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@mini99

Antwort von max am 10.11.2006, 13:29 Uhr

Stimmte dir zu. Ich bekam sicher auch genug aber eben nicht alles (war Einzelkind). Meine Freundin wurde zugeschüttet mit allem möglichen Zeugs, glücklicher war sie deswgen auch nicht.

Wegen Whg. meine 1. Whg. war 1 Zimmer in einer Pension, kostete mich damals noch 3000,--/Monat inkl. allem. War Horror pur wegen Vermieter aber ich war "frei". Ich wollte einfach weg von zu Hause. Schulden hätte ich nie gemacht und soll auch Lisa nie machen, klar.

Meine 2. Whg. dann war eine 1 ZImmer Whg., klein aber sehr nett. An Möbel hatte ich anfangs mein Kizi Bett, Kasten war drin alt) und einiges an alten Regalen von einem ausgemusterten Büro. Der Rest war leer. Irgendwann kam dann die alte Ledercouch von meinem Papa dazu und das alte Wohnzimmer Regal von ihm (Ikea).

Hm, so will ich Lisa auch erziehen. Es muss anfangs nicht die perfekte, eingerichtete Eigentumswhg. sein denke ich. Zur Not gehts sicher auch mal anders am Anfang. Denn gerade so lernt man das selbst verdiente Geld und die selbst finanzierte Whg. leichter schätzen.

Und irgendwann wird sie wahrscheinlich sowieso 2 Häuser erben, also um ihre Zukunft mach ich mir nur Bedingt sorgen dass sie auf der Straße steht *grins*.

Aber ich denke, das macht jeder so wie er es von seinen Eltern vorgelebt bekam. Sie soll auf jeden Fall dafür arbeiten. Und im "Notfall", Oma und Opa würden ihr sicher was finanzieren wenn sie was bräuchte. Schulden wird sie keine machen brauchen.

lg max

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Re: die Erziehung prägt den Charakter, nicht die Geschenken

Antwort von sunnymausi am 10.11.2006, 13:39 Uhr

also ich und mein mann denken auch nebenbei an unsere kids.
aber damit wir ihnen eine einrichtung, auto oder jegliches finanziren... nee.
ich hatte, als ich auszog bei meinen eltern nix...und hab von ganz vorn angefangen.
meine eltern haben jahre lang gearbeitet, aber konnten sich es nicht leisten uns mitzufinanzieren und waren schon froh und taschengeld, gemeinsamen urlaub finanzieren zu können.

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Re: @max - wegen Wohnung

Antwort von mini99 am 10.11.2006, 13:49 Uhr

Hallo!
Wir (mein Mann und ich) bekamen unsere 1. Wohnung mit 21.
Da wir keine gscheite Gemeindewohnung (in der Gegend wo wir wollten) bekommen haben (wird in Wien fast nur an Ausländer und Leute ohne Einkommen vergeben), haben wir uns gleich eine 3-Zimmer Genossenschaftswohnung genommen 70 m². Wir wußten, dass wir eine Familie gründen möchten und deshalb die Wohnung, im gleichen Monat wurde ich mit meinem Sonnenschein schwanger :-)
Wir mußten für die Wohnung 350.000 Schilling (also ca. 25.000 Euro) bezahlen und nahmen uns dafür einen Wohnkredit. Für die Einrichtung hatten wir einen Bausparer das ging sich aus und die Küche lösten meine Eltern den Vormietern für uns ab.
Als Thomas 3 Jahre war, bekamen wir dann endlich nach langen suchen eine Gartenwohnung (Kosten 33.500 Euro), wieder Kredit. Also mit Wohnungskredite kenne ich mich aus.
Da man bei Krediten die ersten Jahren fast nur die Zinsen zahlt, ist das schon langwierig.
Aber in 6 Jahren ist der Kredit abbezahlt und dann haben wir pro Monat 500 Euro mehr *freu*. Wir haben uns auch überlegt in ein Reihenhaus zu ziehen, aber das kostet noch einiges mehr, und ich möchte nicht noch länger Kredite zahlen.
Liebe Grüße
Traude

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Re: @max - wünsche dir ein schönes Weeken!

Antwort von mini99 am 10.11.2006, 13:52 Uhr

gehe gleich nach Hause.
Schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Traude

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