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Geschrieben von Pauline2 am 21.11.2006, 9:28 Uhr

unzureichender Zahnschmelz

Kennt das jemand von Euch und weiß mehr darüber? Ich war gestern mit meiner 6jährigen Tochter zum regelmäßigen Zahnarztbesuch. Bisher waren ihre (Milch-)zähne immer hervorragend, wir putzen auch gründlich 3x am Tag. Jetzt sind also die 4 neuen Backenzähne durch und der Zahnarzt stellte fest, dass die Mineralienversorgung unzureichend sei bzw. der Zahnschmelz ungenügend, so dass Karies schnell entstehen könnte. Ich bin ganz überrascht, da ich auch kein Tetrazyklin (seine Vermutung) in der Schwangerschaft genommen habe. Meine Fragen: Kann das genetisch bedingt sein? Und noch wichtiger: Gibt es eine Chance, dass sich das bessert? Und vor allem: Wird das dann höchstwahrscheinlich auf alle noch kommenden Zähne zutreffen (Katastrophe)?! Danke!

 
10 Antworten:

Re: unzureichender Zahnschmelz

Antwort von margret am 21.11.2006, 10:39 Uhr

Stell Deine Frage doch mal bei Frau Freundorfer.

Die bleibenden Zähne meiner Kinder werden versiegelt. vielleicht geht das bei unzureichendem Zahnschmelz auch.

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Re: unzureichender Zahnschmelz

Antwort von palisade am 21.11.2006, 11:26 Uhr

Bei uns wurden auch die bleibenden Backenzähne versiegelt, sowas müßte ja bei Euch eigentlich auch hilfreich sein. Ich glaube solche Sachen sind fast immer vererbt, gibts denn sowas in Eurer Familie schon? VG pali

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Re: unzureichender Zahnschmelz

Antwort von *Aquilina* am 21.11.2006, 11:56 Uhr

Hallo,

also ich hoffe, meine Kinder kommen drum herum, aber sowohl mein Mann und ich, meine 2 "großen" Schwestern, mein Vater und meine Mutter und meine Großeltern mütterlicher Seite, alle haben wir weiche Zähne und einen unzureichenden Zahnschmelz.

Man kann putzen, putzen, putzen und trotzdem ist man doch Dauergast beim Zahnarzt. Wichtig ist da, einen sehr guten Zahnarzt zu haben.

Achso, bei den Kindern werden die Zähne versiegelt.

LG Cathy

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Re: unzureichender Zahnschmelz

Antwort von sechsfachmama am 21.11.2006, 15:11 Uhr

unsere große hat auch das problem, rechts unten eckzahn, schneidezahn. schon bei den milchzähnen und bei den bleibenden jetzt auch. machen kannst du nix ... die versiegelung der backenzähne hat damit wenig zu tun.
mein za hat gesagt, dass es u. a. von den zu vielen fluoretten kommt! unsere ganz kleine (2) hat die schneidezähne komplett schon mit löchern, trotz putzen und nicht übermäßig süßigkeiten (ganz vermeiden lassen sich süßigkeiten grad mal beim ersten kind, solange bis es selber mitkriegt, wie lecker das alles schmeckt ... - sobald dann die kleinen das von den großen sehen ist das geschrei riesengroß, wenn sie nix kriegen). unsere lütte jedenfalls hat auch ganz weichen zahnschmelz. das ist mir schon vor längerer zeit aufgefallen - sie hatte an den rändern der zähne (richtung zahnfleisch) so weiße streifen (wie bei uns großen, wenn man tagelang nicht geputzt hätte). ich dachte, das ist "dreck" - aber nein, es ist der absolut weiche und leider abkratzbare zahnschmelz. dementsprechend anfällig sind die zähne und außer putzen und wenig süßigkeiten kannst du nicht viel machen.
der za empfahl mir noch: kein salz mit fluor (tja, die anderen in der familie brauchens aber) und keine fluoretten mehr. diese (oft unnötige) gabe der fluoretten führt dann zu sowas. wenn ich das eher gewusst hätte ... die fluoretten sind ja vorbeugend vitamin d - eigentlich bes. für "risikogegenden" wie großstädte oder über die wintermonate, wenn die babys nicht genug sonnenlicht bekommen. ansonsten sind sie nämlich mit vorsicht zu genießen - werden aber überall prophylaktisch verschrieben.

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Re: unzureichender Zahnschmelz

Antwort von Beatrix in Canada am 21.11.2006, 16:53 Uhr

Zoes bleibenden Backenzaehne kamen auch mit unvollstaendigen Zahnschmelz durch. Konnte man sehr deutlich an den ungleichmaessigen Faerbungen erkennen. Sprich, schon wenige Wochen nach Durchbruch waren sie von Karies befallen und schon Stuecke abgebrochen :-(

Der Zahnarzt sprach auch zuerst von Medikamenten (vor allem Antibiotika) waehrend der Schwangerschaft oder auch beim Kind selber. Aber das traf bei uns auch nicht zu. Zoe hat in ihrem ganzen 8jaehrigen Leben noch nie Antibiotika bekommen.

Letztlich wurden dann die Backenzaehne behandelt, gefuellt und versiegelt. Das war vor 2 Jahren und bisher scheint es gut zu gehen. Wir sind natuerlich alle 6 Monate zur Kontrolle und zum Grundreinigen beim Zahnarzt.

Gruss
Beatrix

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NOCH NIE ANTIBIOTIKA!!

Antwort von lucy&timon am 21.11.2006, 20:30 Uhr

HallO!!
Noch nie hat sie Antibiotika bekommen?? PHANTASTISCH!!! Über meinen zweiten Sohn mag ich diesbezüglich gar nicht reden... In den ersten 10 Monaten 6 mal. Dann sechs Monate Dauerprohylaxe mit Antibiotikum. Dannach wurde es zwar besser , aber nicht gut... Toll, daß es bei Euch so gut geklappt hat. Dazu muß ichsagen, daß meine Kinder nicht bei einer Ohrenentzündung Antibiotika kriegen, sondern vielmehr bei Lungenentzündungen, Nierenbeckenentzündungen und ähnlichem... Außerdem nimmt er sseit zweieinhalb Jahre jeden Tag Cortison!!! Ich freu mich für EUCH!!!!!!!

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Re: NOCH NIE ANTIBIOTIKA!!

Antwort von Beatrix in Canada am 22.11.2006, 0:38 Uhr

Ja, da haben wir Glueck gehabt. Es war zwar manchmal anstrengend meine Kinder 2-3 Jahre lang zu stillen, aber es sicherlich mit dazu beigetragen, dass ihr Immunsystem sehr gut entwickelt ist und sie niemals MOE oder andere Entzuendungen hatten, die Antibiotika gebraucht haetten.

Aber natuerlich ist auch das kein Allheilmittel und wir haben eben auch so unsere Sorgen, die Zaehne sind das eine. Da spielt sicherlich doch Genetik eine Rolle, da ich selber auch keinen guten Zahnschmelz habe und trotz guter Zahnhygiene laufend beim Zahnarzt in Behandlung bin.

Gruss
Beatrix

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Re: NOCH NIE ANTIBIOTIKA!!

Antwort von Sturmkind am 23.11.2006, 11:28 Uhr

Leider ist Langzeitstillen auch keine Garantie: Martin stillt mit seinen 2,5 Jahren noch und hat schon mehr Antibiotioka genommen als seine 7jährige Schwester. Er hat chronisch obstruktive Bronchitis.

Aber wer weiß, wie es ohne Stillen wäre. Immerhin war er erst einmal im Krankenhaus damit.

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Re: NOCH NIE ANTIBIOTIKA!!

Antwort von RenateK am 23.11.2006, 12:39 Uhr

Hallo,
ist das so ungewöhnlich? Unser Sohn hat auch noch nie Antibiotika bekommen und ist auch fast nie krank. Er ist übrigens kaum gestillt worden (3 Wochen voll und danch bis zum 3. Monate teilweise).
Ich selbst habe übrigens auch erst 3 mal in meinem Leben Antibiotika genommen.
Gruß, Renate

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Re: NOCH NIE ANTIBIOTIKA!!

Antwort von palisade am 23.11.2006, 14:46 Uhr

Hallo, jetzt muß ich auch noch meinen Senf dazugeben: ich konnte beide Kinder nur ein paar Wochen lang stillen. Sie sind jetzt 9 und fast 4 Jahre alt. Die Große hat bisher einmal als Kleinkind ein Antibiotika bekommen, die Kleine noch nie. Außerdem hatte sie außer gewöhnlichen Erkältungen noch keine Krankheiten. Ach doch, die Große ganz leicht Windpocken, so mit 1-2 Flecken. Vielleicht macht das anderen Mamas Mut, die auch nicht stillen konnten, es ist kein Allheilmittel. VG pali

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