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Geschrieben von MamaB71 am 05.02.2007, 18:04 Uhr

Unterfordert?

Hallo,

meine Tochter ist 7 und geht in die erste Klasse, eine kombinierte Klasse mit erste und zweite Schuljahr.

Als sie in die Schule kam, began sie gerade mit Lesen. Zahlenraum bis 100 war - zumindest was das Addieren angeht - kein Problem. Sie ist sehr lerngierig und schnell und leicht zu motivieren mit spannende Aufgaben.

Schon in Oktober haben wir dann gemerkt, daß bzgl. Mathe was nicht stimmt. Sie musste immer noch in einem Buch arbeiten, was den Zahlenraum bis 7 abdeckte. Auskunft der Lehrerin war, daß diese Aufgaben in Klassenverband gemacht werden sollten, und nicht zu Hause oder anderswo. Auf unser Ansporn, daß unsere Tochter schon viel weiter kann, hat die Klasselehrerin mit zusätzliche Übungen bis 100 geantwortet.

Heute sind wir drei Monate weiter. Unsere Tochter arbeitet im Klassenverband zZt. im Zahlenraum bis 10. Sie findet es langweilig.

Aber für mich das Schlimme! Wo sie früher gerne etwas schwierigere Aufgaben angenommen hat - will sie heute nur noch die leichte Aufgaben. Und was komplett neu ist: seid ein par Wochen braucht sie Ihre Finger zum Rechnen. Für die Rechenaufgaben bis 10!!! Was sie noch nie gemacht hat!

Ich bin etwas ratlos und weiss auch nicht so richtig, wie ich die Lehrer gegenüber treten soll. Ihre Klassenlehrerin ist nicht die Mathelehrerin. Die Klasselehrerin fordert ihr insbesondere mit Lesen und Schreiben prima. Das merke ich auch an meine Tochter - die hat daran spaß ohne Ende. Aber bzgl. Mathe haben wir echt daß Gefühl daß unsere Tochter gebremst wird und vor allem der Spaß am Lernen genommen wird.

Wie gehen wir jetzt am Besten vor?

Ich bin Dankbar für jede Gedanke.

MamaB71

(ps bitte verzeihe mein nicht-korrektes Deutsch. Das hat mit einem niederländischen Hintergrund zu tun!)

 
16 Antworten:

Re: Unterfordert?

Antwort von Astrid am 05.02.2007, 20:20 Uhr

Hallo,

ehrlich gesagt, finde ich Deine Sorgen etwas übertrieben. Im ersten Schuljahr müssen sich alle Kinder auf einem gemeinsamen Level treffen: Manche können schon sehr viel, manche erst sehr wenig, beides ist normal. Meine Tochter konnte auch schon von Anfang an bis 100 rechnen. Und damit war sie nicht allein, das ist nichts Besonderes. Da aber viele Kinder erst wenig rechnen können, passen die Aufgaben am Anfang nicht zu allen Kindern gleich gut. Eine zeitweise Unterforderung im ersten Schuljahr ist daher normal und häufig.

Deine Tochter wird in den nächsten drei Jahren noch viele Herausforderungen in Mathematik bekommen, keine Sorge! Dass sie jetzt die Finger zum Rechnen benutzt, hat sicher etwas mit Nachahmung zu tun: Sie hat es entweder durch die Lehrerin oder von den anderen Kindern so gelernt. Das macht auch nix, es heißt nicht, dass sie nun schlechter rechnet.

Hör auf, die Schule und Deine Tochter so misstrauisch zu beobachten und entspann Dich ein wenig, eh? Im ersten Schuljahr muss man noch keinen Leistungsdruck ausüben, die Kinder müssen sich jetzt erstmal eingewöhnen und das richtige Arbeiten lernen.

Viele Grüße,

Astrid

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Re: Unterfordert?

Antwort von margi am 05.02.2007, 22:15 Uhr

Im Matheunterricht selbst kann man doch mit der Lehrerin/dem Lehrer ausmachen, dass das Kind, nachdem es superschnell die Aufgaben gelöst hat, dann anfangen darf mit seinen Hausaufgaben - so kommt keine Langeweile auf.
Meine Tochter ist auch immer superschnell mit allem fertig - sie hat nie Hausaufgaben auf, die macht sie immer während des Unterrichts. Wir finden´s toll, so kann sie sich nachmittags ihren Hobbies zuwenden und hat noch genug Zeit zum Spielen.

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Re: Unterfordert?

Antwort von sechsfachmama am 05.02.2007, 22:18 Uhr

ich würds mal noch eine Weile weiter beobachten. Wenn sich nix ändert, warum nicht mal übers Regionalschulamt einen Test machen? Kost ja nix. Und dort wird ganz fix festgestellt, ob das Kind unterfordert ist, ne Mathestärke hat usw.
Und wenn da eben so was bei rauskommt, hat man was in der Hand, womit man dann zur Lehrerin gehen kann und sagen: Hier, so schauts aus, es muss sich was ändern usw.
Wenn man "nur selber" hingeht ohne Tests, genaues Fachwissen, dann nehmen die Lehrer einen oft nicht ernst (ich spreche jetzt von mir).

Sohnemann wollte nicht mehr in die Schule, weil total langweilig - schon in der 1. Klasse. Er hat eine sehr schnelle Auffassungsgabe, erschließt sich vieles ganz schnell logisch (schon vor der Schulzeit war ihm klar: wenn 1 + 5 = 6, dann sind auch 1 Million + 5 Millionen = 6 Millionen usw. - solche einfach anmutenden Schlussfolgerungen sind für viele Kinder eine Hürde, die es mit der Zeit erst zu nehmen gilt). Daraufhin strebte ich mal so einen Test an, um zu schauen, ob sich meine Vermutung bestätigt oder nicht. Im Herbst 06 (2. Klasse) war es dann soweit und es bestätigte sich. Die Psychologin vom Schulamt tendierte auch zum Klassensprung, aber eben erstmal testweise.
Der Direx gefiel das gar nicht (weil ich das Ergebnis erstmal mit der Klassenlehrerin besprach, so wie mir die Psych. aufgetragen hatte und auch weil sie der Meinung war - naja, er hat in Mathe bissel ne Stärke, aber sonst? Äh, irgendwie scheint sie über Hochbegabung nicht wirklich informiert zu sein - diese Kinder neigen meist dazu, in bestimmten Gebieten Stärken zu haben, nicht in allen Lebensbereichen), sie fühlte sich übergangen usw.
Naja, dann haben wir vereinbart, dass er testweise mal in die 3. wechselt. Dort war er paar Wochen, aber kam hier an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit. D. h. dadurch, dass noch vieles in Deutsch fehlte (an Begriffen usw.) und die Arbeitsgeschwindigkeit doch eine ganze Zacke schärfer ist, war er dann auch hier eher unglücklich (wenn auch glücklich, dass er herausgefordert war). Aber kurz vor Weihnachten sind die Lehrer zum Entschluss gekommen, dass es besser sei, dass er wieder in die 2. geht. Dort bekommt er und noch zwei Kinder jetzt in Mathe wieder Sonderhefte, Aufgaben usw. damit sie sich nicht langweilen.
Wo ich dieses Vorgehen verstehen kann: er ist von seiner Reife überhaupt noch nicht wie ein 3.klässler. Eher verträumt, verspielt und manchmal vertrödelt. Und da kam auch kein Entwicklungsschub in der kurzen Zeit der Testphase.
Naja, ich denke mal auch, dass es den Lehrern einfach so lieber ist ... in Deutsch hat er sich nämlich mächtig angestrengt und zu Hause viel geübt, um nachzuholen (spezielle Lern-CD). In Englisch hatte er ja auch fast noch kein Wort (bei uns gibts E in der 2. als AG und in der 3. als Unterricht, aber er war nicht in der AG, weil wir ihm nicht mehr als eine AG zumuten wollten und er hatte sich für Tischtennis entschieden. Er lernt ja noch Klavier, da reicht das eigentlich). Jedenfalls meinte die Direx: naja, da hätte er ja wenigstens in die Englisch-AG gehen können, warum haben Sie ihn da nicht angemeldet? (er erzählte mir dann im Nov., dass fast alle Kinder seiner Klasse in die AG gingen). Da hab ich sie gefragt: Wenn Sie als Lehrerin sehen, dass fast alle Kinder in diese AG gehen, warum weisen Sie mich dann nicht mal darauf hin, dass es ihm dann evtl. bissel fehlen könnte? Darauf hab ich keine Antwort bekommen. Ich dachte ja, es gehen 4, 5 Kinder hin, naja, und da es ja in der 3. eh als Unterricht läuft, fand ich das nicht so tragisch.
Jedenfalls hat er das, was ihm in Englisch fehlte, ganz fix nachgeholt - einmal lesen und abgespeichert.
Die Direx meinte: der Klassensprung ist ja noch offen, wir können es nächstes Jahr ja noch einmal probieren. Na, mal schauen, wie es sich entwickelt.
Mir gehts nicht darum, zu prahlen: seht nur, mein Kind ..., sondern darum, dass er wirklich gerne in die Schule geht und da auch glücklich ist.
Etwas blöd ist, dass die Klasse absolut lernschwach ist allg. Nach den Sommerferien kam der große Einbruch - fast kein Kind konnte mehr lesen (was machen die Kinder in den Ferien???) und max. mit den Fingern bis 10 rechnen. Bis auf eben die paar Spitzenschüler. Naja und die saßen dann gelangweilt rum, wenn die anderen mit ihren Fingern wieder 3 und 2 zusammenzählten ...

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Re: Unterfordert?

Antwort von LeeAnn am 05.02.2007, 22:22 Uhr

Hallo,

ich kann Dir nicht sagen, ob Deine Tochter unterfordert ist.Aber ich kann Dir erzählen, wie es bei unserem Sohn war.
Er konnte bereits weit vor schulbeginn rechnen und lesen. Im Oktober begann er plötzlich mit den fingern zu rechnen.Das hatte er bis zu dem Zeitpunkt auch nicht getan.Die Lehrer versuchten es mit aufgaben aus der 2.Klasse zu überbrücken.Doch es begannen Magenkrämpfe und endet in völliger Teilnahmenslosigkeit.Er wollte nicht mehr zur schule.Er wollte morgens nicht mehr aufstehen.
Wir mußten reagiren und haben auch nach langem Zögern reagiert.
Er ist jetzt viel glücklicher und geht wieder gern zur Schule.
Also- im Gegensatz zu meinen Vorschreiberinen bin ich nicht der meinung, dass du übertreibst.Behalte es im Auge und wenn sich das Verhalten deiner Tochter verschlimmern sollte, dann handle bitte.
Viele Grüße
Leeann

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Re: Unterfordert?

Antwort von MamaB71 am 05.02.2007, 22:34 Uhr

Genau das ist das Problem.
Sie macht Ihre Hausaufgaben schnell und freiwillig (auch Mathe). Für die etwas simple Rechenaufgaben braucht sie schon eine Motivation - die ich ihr ohne weiteres geben kann (klar: Einzelförderung, und ich kenne ihr gut).

Nur dieses eine Buch darf sie nicht zu Hause machen - sondern muss sie in der Klasse machen. Die Klasse ist übrigens sehr unruhig. Und dort bekommt sie irgendwie nicht den richtigen Ansporn. Sie langweilt sich und hat keine Lust die Aufgaben zu machen, und lässt sich leicht von der Umgebung ablenken. Die Lehrerin interpretiert das aber nicht so - sondern "versteht nicht, warum sie es nicht im Klassenverband macht". Sieht das eher so, als daß sie sich nicht konzentrieren kann - und legt der Fokus darauf. Mehr als einem weiteren Schulterzucken habe ich in der Hinsicht nicht bekommen.

Mittlerweile ist die Spanne zwischen den verschiedenste Lernmaterialien sehr groß. Einerseits gibt es die Förderaufgaben - und andererseits bleibt sie in den "bis 10 Übungen" hängen. Und wie größer die Spanne wird, wie mehr ich das Gefühl habe, daß es destruktiv wirkt.

Ich möchte übrigens hier betonen daß ich keineswegs mein Kind unter Druck setzen möchte. Mir ist wichtig, daß sie der Spaß am Lernen hält. Und bei Mathe habe ich immer stärker das Gefühl, daß dieser Spaß - die sie dabei hatte - verschwindet. Meine Sorge ist nichts mehr und nichts weniger, ihr den Spaß wieder zu besorgen. Nur das geht natürlich nur, wenn Schule und Eltern gemeinsam an einem Strang ziehen. Und das ist zZt. (glauben wir) gespalten. Wir möchten uns in der nächste Woche nochmal mit beide Lehrerinnen zusammen setzen - aber ich möchte gerne gut überlegt ins Gespräch gehen. Wobei ich - noch - nicht wirklich gut formulieren kann, was ich erwarte oder möchte. Ich weiss auch nicht was ich erwarten kann. Naja, deshalb auch hier den Beitrag.

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Re: Unterfordert?

Antwort von margi am 05.02.2007, 22:51 Uhr

Mmmh, also das mit der Unruhe in der Klasse ist schon ein großes Problem. Das hatten wir auch. Unsere Tochter durfte sich dann aussuchen, neben wem sie sitzen wollte. Jetzt sitzt sie mit einem gleich hoch motivierten Kind zusammen - ganz hinten, mit ziemlichem Abstand zu den anderen - und die beiden spornen sich gegenseitig an, trotz großer Unruhe der übrigen Kinderschar.

Dass sie dieses eine Buch nur in der Klasse bearbeiten darf, ist nun mal so: also da musst du ihr klar machen, dass da kein Weg dran vorbeiführt, auch wenn das noch so langweilig für sie ist.

Um ihre Freude an der Mathematik nicht kaputt zu machen: kaufe ihr doch Schulbücher für höhere Klassen, die sie sich selbst aussuchen darf und lass´ sie zu Hause rechnen und tüfteln.
Mein Bruder hat mit 17 Abi gemacht und war mit 22 promovierter Mathematiker. Er wurde nie am Rechnen gehindert und hat in der ersten Klasse schon Mathebücher durchgearbeitet, die andere in der vierten noch nicht verstehen. Sicher hat er sich auch oft gelangweilt in der Schule, aber er musste da halt durch.

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Re: Unterfordert?

Antwort von MamaB71 am 05.02.2007, 22:52 Uhr

Liebe sechsfachmama, du sprichst mir aus dem Herzen!

Wir sind oft von anderen angesprochen worden wgn. Klasse überspringen. Unsere Tochter war ein Kann-Kind, aber definitiv noch nicht reif (sozialer Hinsicht) für die Schule, deshalb ist sie auch erst dieses Jahr in der Schule gekommen. Dadurch, daß so vielen uns auf das Überspringen angesprochen haben, hat sie das auch mitbekommen und sagt selbst, daß sie dies nicht möchte. Und das muss meiner Meinung nach auch nicht sein.

Diese logische Folgerungen kenne ich auch von meine Tochter. Das finde ich immer so klasse zu sehen, wenn Sie die Förderaufgaben macht. Sie denkt dann nämlich oft laut und erzählt mir, was sie da wieder entdeckt hat. Ich war ganz erstaunt, daß sie schon in der Lage war, solche Reihen wie 2 - 4 - 8 - 16 - 32 zu ergänzen.
---das war vor drei Monate. Wenn wir lange Autoreisen machen, fragt sie oft nach Rechenaufgaben. Und seid ein par Wochen möchte sie nicht mehr "24+68" rechnen, sondern lieber "6+2" und zählt das dann noch auf den Fingern ab. Das Warnsignal für mich. Sicher nachdem sich das in den letzten zwei Wochen nicht anders stattgefunden hat.

Vielleicht will sie mir was anders sagen, kann gut sein! Ich weiss es nicht.

Mit dem Schulamtsleiter hat eine Freundin heute auch zu mir gesagt. Du hast mir das nochmal bestätigt, danke! Werden wir sicher nachverfolgen.

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Re: Unterfordert?

Antwort von MamaB71 am 05.02.2007, 22:58 Uhr

Mit ihr klar machen: ja, das habe ich auch. Aber ich habe mich ehrlich gesagt gewehrt, ihr dies jedes mal zu sagen. (ich möchte ja kein nervende Mutter sein!)
Wobei es wahrscheinlich doch besser ist.

Gestern habe ich ihr ihre Lieblingsaufgabe im Buch gezeigt und gezeigt, wieviele Aufgaben sie lösen muss, bis sie diese Aufgabe machen darf. Das sind noch 10 Seiten. Aber heute Nachmittag war ich schon sehr positiv überrascht, als sie sogar weiter gemacht hat als sie durfte! (Das war wohl ein versehen, denn sie hätte zwischendurch noch ein Test machen müssen)

Heute bin ich auf der Suche nach Ihre Lieblingsaufgabe gewesen. Ich möchte ihr anbieten, jedes mal, wenn Sie Seiten aus dem Buch gemacht hat, ihr eine Lieblingsaufgabe zu geben als Belohnung (das sind übrigens Ausmalaufgaben - gar nicht so leicht zu finden)
Vielleicht funktioniert es so - und bin ich trotzdem nicht zu nervig.

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Re: Unterfordert?

Antwort von MamaB71 am 05.02.2007, 23:00 Uhr

Liebe LeeAnn,

wie hast du reagiert?
Vielen dank für deine ermunternde Worte!!!

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Re: Unterfordert?

Antwort von sun1024 am 05.02.2007, 23:02 Uhr

Hallo MamaB71,

ich finde es wirklich schade, dass die Möglichkeit einer kombinierten Klasse von der Mathelehrerin nicht genutzt wird. Hier könnte deine Tochter doch prima schwerere Aufgaben bekommen...

Ich sehe das auch nicht so wie einige von den anderen, dass deine Tochter ruhig die Langeweile aushalten soll. Denn sie macht ja schon Rückschritte und hat keine Lust mehr.

Ich finde es richtig, dass du mit der Lehrerin sprechen möchtest.

Es gibt auch anspruchsvolle, knifflige Aufgaben, die nicht dem Unterrichtsstoff vorgreifen. Vielleicht haben die ja sowas in der Lehrerbibliothek stehen.

LG sun

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Re: Unterfordert?

Antwort von LeeAnn am 06.02.2007, 7:00 Uhr

Hi,
unser Sohn war auch ein Kann-Kind.Von daher haben wir anfangs geblockt.Einfach weil wir uns sorgen gemacht haben sowohl in motrischer Hinsicht als auch in sozialer.Dann hat er schwerere und andere Aufgaben bekommen.Doch es hat einfach nicht gereicht.Als die Situation arg schlimm wurde habe ich meinem Sohn gesagt, dass er selbst mit der Lehrerin sprechen soll.
Als er das getan hat, wurde von seiten der schule sofort reagiert.Er kam in Mathe in Klasse 2 in den restlichen Fächern wurde ein Sprung 1/2 Jahr später notwendig.
Aber geregelt hat das Sohnemann selber.Er hat den Lehrern selbst seine Gefühle erklärt.
Wir als Eltern haben lange gezögert aus angst, aber auch aus anderen gründen.Heute würde ich sagen, dass wir vielleicht sogar zu lange gezögert haben, denn es war echtes Leid für unseren Sohn, aber das muss nicht für jedes kind das richtige sein.Für manche Kinder ist ein anderer Weg der richtige....

VG
Leeann

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Re: Unterfordert?

Antwort von Marion mit Flo & Nessi am 06.02.2007, 8:35 Uhr

Hallo

Bei Flo wares auch so, ihm waren die Aufgaben in Mathe immer zu einfach und er war mit seiner Arbeit immer sehr schnell fertig. Wir hatten aber Glück das er eine ganz tolle Mathelehrerin hatte. Sie gab ihm von Anfang an schwerere Zusatzaufgaben und förderte sein Interesse an der Mathematik.
Er ist jetzt in der 4. Klasse und im Begabtenförderungsprogramm für Mathe.

LG
Marion mit Flo & Nessi

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Re: Unterfordert?

Antwort von RenateK am 06.02.2007, 8:42 Uhr

Hallo,
ich verstehe Deine Sorgen und würde da auch nicht mehr abwarten, da das zu völliger Demotivation führen kann - bei uns war es so. Ich verstehe auch das Vorgehen der Lehrerin nicht, gerade in einer 1/2-gemischten Klasse könnte und sollte sie unbedingt Deine Tochter in Mathe in die höhere Klasse nehmen. So war es bei uns, und das muss ja nicht bedueten, dass sie ganz springt (bei uns ging das nicht, wegen Problemen beim Schreiben). So geht es jedenfalls nciht weiter und ich würde da Druck machen, d.h. Gespräche - möglicherweise auch mit der Schulleiterin und dem Schulpsychologen.
Viele Grüße, Renate

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http://www.tate.at (ot)

Antwort von salsa am 06.02.2007, 13:08 Uhr

.

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Machen die denn keine Freiarbeit?

Antwort von HEnni am 06.02.2007, 15:45 Uhr

Hallo

hm, also grad an der GS ist doch heutzutage eh viel in Freiarbeit zu erlernen, da sollte die Lehrerin durchaus in der Lage sein, deinem Kind Aufgaben anzubieten die seinem vermögen entsprechen. Sprich das einfach direkt nch mla an! Das man also Kidn in frontalen Unterrichtsphasen mal langeweile ertragen muss sehe ich (bin auch Lehrerin) genauso. Das sollte aber dnan sicher nur 10 MInuten einer Stunden ausmachen...und dann gibts wieder "futter" für alle...


LG HEnni

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Re: Unterfordert?

Antwort von kiaranina am 10.02.2007, 14:03 Uhr

Sohni konnte zu Beginn der 1. Klasse auch schon bis 100 rechnen (aber noch langsam). Von Förderung seitens der Schule lief nichts. Erst gab es ab und zu ein schwierigeres Arbeitsblatt aber ich glaube da haben andere Eltern ihre Kinder benachteiligt gefühlt, jetzt gibt es den gleichen Unterricht für alle. Sohni ist es aber egal, lernt das 1 x 1 eben nochmal, obwohl er es bereits kann und freut sich in Mathe zu glänzen.

Ich denke, irgendwie liegt alles an der Motivation durch die LehrerInnen. Wenn sie deiner Tochter die nötige und erforderliche Anerkennung geben, wird sie sich sicher nicht langweilen. Kümmert sich die Lehrerin nur noch um die anderen möglicherweise lernschwächeren Kinder und macht doooooofe Bemerkungen wie Fräulein Superschlau usw., wird deine Tochter schnell die Lust an Mathe verlieren.

Selbstverständlich ist Förderung viel viel besser - aber wenn die Schule das nicht leisten kann/will, dann wenigstens Anerkennung und Aufmerksamkeit geben.

LG Maria

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