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Geschrieben von Maramama07 am 20.07.2020, 3:54 Uhr

Rückfragen

Ich hatte Gelegenheit, mein Kind aufzuklären.
Ich wollte es nicht zu früh tun. Ich wollte Sie Kind sein lassen so lange wie möglich. Und bei Aufklärung meine ich nicht sowas Menstruation oder Veränderungen in der Pubertät, wie ein Baby entsteht oder Schutz vor sexuellen Missbrauch. Darüber (ausser Menstruation, das wäre jetzt demnächst auch bei mir angestanden) haben wir geredet.
Was ich zu früh finde ist: Verhütung, wie man Kondome benutzt, Selbstbefriedigung, Liebe und Liebeskummer, dieses alles ist normal - auch Männer die wie Frauen rumlaufen und Menschen ohne Geschlecht. In meinen tiefsten Inneren, auch wenn ich es niemals wagen würde frei auszusprechen, finde ich es nicht normal, den dafür wird man heute gesteinigt. Aber ich kann mich nicht selbst belügen und das ist nun mal meine innere Überzeugung. Deshalb behandel ich aber trotzdem alle Menschen mit Respekt, den ich habe kein Recht über andere zu Urteilen. Meine persönliche Überzeugungen möchte ich aber auch nicht meinen Kind aufdrängen, denn sie soll sich später selber eine Meinung darüber bilden.
Und genau das wird aber in der Schule verhindert, den Kinder in dem Alter sind noch zu jung um selber darüber nachzudenken und es wird ihnen jetzt so in ihre Gehirne eingeprägt was sie gefälligst für normal zu halten haben.
Toleranz ist eine Sache, Respekt gegenüber allen Menschen - ok. Was sie gefälligst für normal halten soll obwohl sie noch zu jung ist sich selber eine Meinung zu bilden - nicht ok. Mit diesem Brainwashing habe ich ein Problem.
Wir sind jetzt nicht religiös, meine Tochter besucht den Ethik Unterricht.
Wie ist es aber mit Kinder die in dem Religionsunterricht gehen und gelernt haben das Gott Mann und Frau erschaffen hat und man als Christ erst Sex nach der Ehe haben soll? Religionsunterricht und Sexualkundeunterricht widersprechen sich doch. Wie soll ein so junges Kind da nicht verwirrt sein? Was soll es nun glauben?
Sexuelle Freizügigkeit oder Sexuelle Enthaltsamkeit?

Und ja, wer hält sich heut zu Tage schon daran? Nur eine kleine Minderheit. Genauso sind Homosexualle, Transsexuelle und Menschen die sich auf kein Geschlecht festlegen können in der Minderheit. Ihnen wird aber sehr viel Aufmerksamkeit, Verständnis und entgegenkommen gegeben. Genauso die Menschen die ein sexuell freizügiges Leben leben wollen .
Die andere Minderheit die ausschließlich an die Ehe zwischen Mann und Frau glaubt und an sexuelle Enthaltsamkeit bis zur Ehe wird aber nicht respektiert, da wird kein Verständnis dafür erbracht, diese Minderheit wird ausgelacht, ausgeschlossen und als spinner hingestellt.
Und vielleicht übertreibe ich jetzt, aber ein bisschen Wahrheit ist da doch. Selbst hier in Forum werde ich zum Teil (nicht von allen!) ein bisschen ausgelacht.

Jeder soll natürlich machen was er will, niemand hat das Recht über andere zu Urteilen. Nur lass die Kinder selber entscheiden wenn sie alt genug sind was für sie richtig und was falsch ist. Diese Möglichkeit wird ihnen genommen.

Ein Kind ist wie ein unbeschriebenes Buch, was immer man den Kindern in dem Alter eintrichtet, das bleibt.
In ein paar Jahren kommen dann plötzlich neue Studien, die die alten widersprechen und dann geht die Verwirrung weiter.
Den seien wir mal ehrlich, wieviele frühere Studien wurden schon widersprochen? Wieviele gegenteilige Studien gibt es?
Wir haben noch längst nicht alles erforscht. Deshalb setze ich lieber auf meinen Verstand und meinen Bauchgefühl als Mutter.

Übrigens habe ich eine sehr gute Beziehung zu meiner Tochter und wir reden viel miteinander. Die Aufklärung ist nicht das Problem, das was ist normal, was ist richtig, welche Moral und welche Werte soll dem Kind vermittelt werden.
Wenn es mit 9 oder 10 Jahre Kondome über Dildos überziehen soll. Was wenn ein Kind das nicht tun möchte? Das wäre mir als Erwachsene sogar unangenehm.
Kinder wollen nur Kinder sein, sie sind unschuldig, Sex interessiert sie noch nicht und jetzt lernen sie was ein Orgasmus ist und wie toll es sich anfühlt und das soll Kinder nicht verführen?

Früher war Sexualkunde erst ab der sechsten Klasse und nur Oberflächlich, jetzt schon in der Grundschule und volles Programm. Warum? Weil Sex überall in den Medien und im Internet ist. Die Kinder sollen sich dem anpassen und nicht andersrum. Was für eine verkehrte Welt.

Zigaretten Werbung wird überall verboten, aber Sex und Pornographie ist überall verbreitet und für jedes Kind zugänglich da kann man nichts machen ausser die Kinder drauf einstellen?

 
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