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Geschrieben von Annas Truppe am 13.01.2008, 19:27 Uhr

Mittagessen bei Schulfreunden

Hallo,

das machen eure Kinder doch sicher auch ab und zu - was gibt es dann so ?

Meine Tochter isst 1 Mal pro Woche bei einer Freundin und diese bei uns. Beim Kochen strenge ich mich sowieso an, wenn Besuch da ist umso mehr.
Bei der Freundin gibt es fast immer Doesenessen : Ravioli, Linsensuppe usw., nie Salat (den bekommt das Mädchen glaube ich nur bei uns; inzwischen probiert sie ihn immerhin ;-).

Meine Tochter kann solches Essen 1 Mal pro Woche verkraften, aber ich rege mich (innerlich) dennoch auf, zumal es sicher keine finanziellen Gründe dafür gibt.

Wie wird das in eurem Umfeld gehandhabt ?

Danke und Gruß Anna

 
30 Antworten:

Re: Mittagessen bei Schulfreunden

Antwort von M..eis am 13.01.2008, 19:56 Uhr

Ja das kenn ich auch -
und hab´s unterbunden, denn entweder gab es Pommes (oft mehr als einmal die Woche) oder so Sachen wie fertig Gyros ohne Beilagen und so.
Naja und jetzt darf er immer erst los wenn wir gegessen haben, ausserdem weiss die Mutter, dass ich es nicht mag wenn er solche sachen en masse ist.

Klar wir gehen auch mal zu Mc oder es gibt mal nur Wiener mit Brot, aber in der Regel schon sonst ausgewogen und mit Gemüse und Obst.

Ihre Kinder essen inzwischen auch mal ganz gerne Gemüse:-)

Lg Marion

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Re: Mittagessen bei Schulfreunden

Antwort von max am 13.01.2008, 20:09 Uhr

wenn lisa bei der freundin isst wird schon immer frisch gekocht. die freundin hat noch nicht bei uns mittag gegessen (ist ein bissl haglich).
allerdings find ichs schon komisch wie ihr über das essen woanders urteilt. kann euch doch egal sein und ab und zu mal fertigessen wird niemandem schaden. salat gibts bei uns übrigens mehr als selten, ich mag keinen salat, lisa schon gar nicht (ab und zu bohnensalat bei oma). und fertiggerichte gibts bei uns auch des öfteren (von aldi gemüseschnitzel oder holunderknödel, germknödel). allerdings koche ich allerhöchstens am we weil ich unter der woche den ganzen tag arbeite.

so schlimm find ichs allerdings nicht.solangs nicht jede woche ist.

lg max

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@max

Antwort von M..eis am 13.01.2008, 20:24 Uhr

Ich koche auch ab und zu aus der " Tüte" aber eben trotzdem abwechslungsreich und immer etwas Frisches.
Ich mag es nicht wenn er sich anderswo mit fettigem, ungesunden Zeug vollstopft.
Bin dann auch immer ein bisschen entäuscht wenn er pappsatt nach Hause kommt und ich mich richtig angetrengt habe für ein "gutes" Essen und dann nur höre hab bei... schon Pommes gegessen.
Man riecht es bei besagter Familie sogar in der Kleidung, es wird halt einfach oft fritiert...

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Re: Mittagessen bei Schulfreunden

Antwort von claudia36 am 13.01.2008, 20:36 Uhr

Wenn mein Kind bei Freunden ist dann ist es mir ehrlich gesagt egal was es dort gibt.
Sie isst sowieso nur das was ihr schmeckt.
Bei uns wird täglich frisch gekocht aber Salat gibt es auch wenig...wir kochen das was schnell geht, da wir beide berufstätig sind.
Wenn bei uns ein Kind mitisst ( was öfters vorkommt) hat sich noch nie jemand beschwert das es keinen Salat gab....wenn sowas passieren würde dann könnten die Freundinen Zuhause essen und dann erst kommen.
Wir nehmen auch die Freundinen mit wenn wir essen gehen und da kann sich jeder aussuchen was er möchte....und da essen sie meistens Flammkuchen, Schnitzel mit Pommes oder sowas in der Art ,selten Salat.
Meine selbst liebt Salat.

Claudia
Also fastfood einmal die Woche bei Freunden das kann jedes Kind vertagen....

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Ergänzung

Antwort von Annas Truppe am 13.01.2008, 21:02 Uhr

Hallo,

danke für die Kommentare !

Ich schrieb ja schon, dass meine Tochter das sicher verträgt (allerdings nicht sehr mag). Es käme mir auch nicht in den Sinn, die Mutter deswegen anzusprechen.

Allerdings wundere ich mich über diese Kochgewohnheiten - und wie gesagt ärgere mich auch etwas.
Vor allen Dingen habe ich aber den Eindruck, dass das täglich Kochen in den Familien heute auseinanderdriftet : Einerseits die Frischkocher, gerne Bio, wenn überhaupt sehr selten Fast Food und andererseits die Schnellköche, die gerne zu Fertiggerichten aller Art greifen und auch vor Dosen nicht Halt machen (ich gestehe, dass ich Dosenfertigessen für das Letzte halte). Dazwischen scheint es nur noch wenig zu geben - mein Eindruck.
Übrigens wüsste ich nicht, wie meine Kinder auf ihre täglichen Gemüserationen kommen sollten ohne Salat.

Ob das alles wirklich so besonders wichtig ist ... wer weiß es genau; ich glaube es jedenfalls.

Mich interessiert es einfach, wie da eure Erfahrungen sind.

Gruß Anna

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Re: Mittagessen bei Schulfreunden

Antwort von chatilia am 13.01.2008, 21:23 Uhr

ich find's nicht wirklich schlimm. vielleicht schätzt ja so junior eher, was mami auf den tisch stellt? ich find's toll, dass er auch mal sieht, was es auswärts gibt und dass es mamis gibt, die aus unwissen/stress/gleichgültigkeit halt nicht so viel wert auf tischkultur legen wie ich. na und?!

chatilia
die einen sohn hat, der ihr immer vorschwärmt, dass man 'am anderen ort' nonstop schoko naschen kann :-)

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Re: Mittagessen bei Schulfreunden

Antwort von Vici1968 am 13.01.2008, 22:00 Uhr

Hallo,

also meine Kinder essen eigentlich nie woanders, deshalb kann ich da schlecht urteilen, wie andere kochen.

Anscheinend scheint es aber sehr viele zu geben, die aus Zeitmangel oder anderen Gründen immer zu Fertiggerichten greifen.

Ich erinnere mich an eine Sendung im Fernsehen, wo ein Ernährungsexperte sagte, es wäre toll, wenn jede Frau/Mann 10 Gerichte kochen könnte. Ich bin regelrecht erschrocken, daß das etwas besonderes sein soll.

Bei uns gibt es auch täglich Frisch Gekochtes und nur ab und an eine TK-Pizza, Fertigschupfnudeln etc.

LG
Vici

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Re: Ergänzung

Antwort von +emfut+ am 13.01.2008, 22:17 Uhr

Daß es Dich wundert - okay.

Aber warum ärgert es Dich?
Die Mutter macht es doch nicht, um Dich oder irgendjemanden zu ärgern. Die Kinder KÖNNTE es ärgern, weil die vielleicht gerne etwas anderes hätten. Oder so.
Aber Dich???? Das verstehe ich nicht?

Ärgert es Dich, weil Du Dir besonders Mühe machst mit dem Essen, wenn das Kind bei Dir zu Besuch ist und das das gleiche von der anderen Mutter erwartest? Dann ist Deine Erwartung ent-täuscht, und das könnte Dich ärgern. Aber dann ist deine Einstellung das, was Du änndern mußt, nicht die Kochgewohnheiten der anderen Frau.

Vielleicht hat sie es nie anders gelernt? Dann müßtest Du Dich über die Mutter dieser Frau ärgern.
Oder sie hat keine Zeit? Dann müßtest Du Dich über die Prioritäten dieser Frau ärgern.
Beides wäre aber auch Quatsch, denn es ist ihr Leben und ihre Familie und ihr Essen. Man kann sich wundern, man kann es kritisieren, aber darüber ärgern? Nöö.

Das sind so die Problemchen, wo ich richtig froh bin, daß meine Kinder seit Jahren mittags in der Kinderbetreuung essen. Da gibt es keinen "ich koche besser / teurer / biologischer / gesünder als Du"-Wettkampf.

Gruß,
Elisabeth.

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Re: Mittagessen bei Schulfreunden

Antwort von Silvia3 am 13.01.2008, 22:44 Uhr

Wenn bei uns ein fremdes Kind isst, dann koche ich extra einfach. Meist gibt es entweder Spaghetti mit Tomatensauce oder Fischstäbchen mit Pommes. Dazu ein bißchen aufgeschnittenes, frisches Gemüse, wo jeder nach Wunsch zugreifen kann. Etwas Aufwändiges würde ich bei einem fremden Kind nie machen, denn wer weiß, ob denen das dann schmeckt. Da gehe ich lieber auf Nummer sicher.

Silvia

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Re: Mittagessen bei Schulfreunden

Antwort von glückskugel am 13.01.2008, 22:51 Uhr

Hm, kann Deinen Ärger auch nicht wirklich nachvollziehen. Jeden Tag frisch kochen wäre für mich als berufstätige Mutter einfach nicht drin. Bei uns gibt es oft schnelle und einfache Gerichte (allerdings auch nie aus der Dose, denn das ist echt eklig, dafür aber schon mal Tiefkühlkost). Dafür kochen wir hin und wieder gemeinsam etwas Besonderes. Und Obst gibt es auch immer als Nachtisch. Das essen die Kids doch meistens viel lieber als Salat.

Was ich allerdings einen richtigen Skandal finde ist, was hier im Hort als Schülerspeisung angeboten wird. Klar, ich kann froh sein, dass es das überhaupt gibt. Aber meistens ist es echt widerlich. Vor allem weil es schon 9.30 Uhr !!!! angeliefert wird (aus der Großküche). Gegessen wird um 13 Uhr. Ich glaube mit nur wenig mehr Geld könnte man auch 1-2 eigene Köche oder Köchinnen anstellen, die das Essen dann frisch zubereiten. An dieser Stelle wird der Geschmack der Kinder echt verdorben und das unterstützt von staatlicher Seite.

LG,
Stefanie

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Re: Mittagessen bei Schulfreunden

Antwort von MartaHH am 13.01.2008, 22:53 Uhr

Hallo Silvia,
genau so halte ich es auch. Aus Erfahrung wird man ja klug, und meine Tochter hat z.B. eine Freundin, die gerne mittags gleich zum Essen mitkommt. Sie probiert aber häufig genug nicht mal das Essen, also an meinen Kochkünsten kann es nicht liegen. Ein Kind, das Spaghetti am liebsten ohne alles (ohne Beilagen, ohne Soße) isst, werde ich auch nicht zum gesunden Essen überreden können.

Unkomplizierte Mit-Esser sind ja die Ausnahme (meine Tochter ist so eine, die wird Mittags

LG, Marta

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Re: Mittagessen bei Schulfreunden

Antwort von MartaHH am 13.01.2008, 22:54 Uhr

ooops...
der Satz geht weiter: deswegen auch gern zum Essen mitgenommen.

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Re: @emfut

Antwort von Annas Truppe am 13.01.2008, 22:54 Uhr

Hallo Elisabeth,

deine vielen Alternativen könnten schon passen.
Allerdings verstehe ich "ärgern" vermutlich etwas anders als du und daher nicht deine Verwunderung über meinen Ärger. Ich empfinde das Kochen dieser Frau nicht als bewusst mich oder sonstwen in meinen Kreisen Stören und es bereitet mir keine grauen Haare. Es ist genau die Mischung zwischen wundern und kritisieren.

Weil ich diese Frau für informiert genug halte, derzeit aktuelle Ernährungsempfehlungen zu kennen. Und weil sie genug Zeit und Geld (wenn's denn überhaupt einen großen finanziellen Unterschied macht) hätte, "richtig" zu kochen. Das betrifft ja vor allen Dingen ihre Tochter und weniger meine. Das klapperdürre Kind isst inzwischen bei mir ordentlich, daheim ganz schlecht (sagt die Mutter).

Nenn' es ärgern, wundern oder kritisieren - um einen weiteren eher wertneutralen Begriff zu bringen : Es überrascht mich, wie man so desinteressiert an der Ernährung des - eigenen ! - Kindes sein kann. Sie selbst isst übrigens nie mit, was sie serviert ...

Deine Bemerkung zum Koch-Wettkampf kommt für mich negativ rüber und auf Vergleich ausgerichtet. So sehe ich das Bestreben nach einer gesunden Ernährung der Kinder nicht und tausche mich daher auch gerne über Tipps aus, ohne sich gegenseitig als belehrend anzusehen. Sonst hätte ich der Frau doch längst wenig dezent eine Rezeptesammlung zukommen lassen ;-)

Von meiner Mutter habe ich übrigens gerade mal ihr Gulasch- und Frikadellen-Rezept. Ansonsten gab es bei uns viel Fischstäbchen, Pfannkuchen und Ravioli. Man darf selbst dazulernen...

Gruß Anna

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Wo ist das Problem?

Antwort von Ebba am 13.01.2008, 22:59 Uhr

Hallöchen Anna,

ehrlich gesagt, ich weiß idR überhaupt nicht, was unsere Tochter (4.Kl.) gegessen hat, wenn sie mal bei einer Freundin ißt. Und es interessiert mich eigentlich auch nicht besonders. Unsere Tochter wird hier mehr oder weniger vernünftig ernährt. Es gibt Obst soviel sie mag und Mittags versuche ich, obwohl es nach der Arbeit schnell gehen muss, so gesund und frisch wie möglich zu kochen. Es ist also schnuppe, was sie woanders ißt, es wird sie weder umbringen noch wird es ihr sonst wie schaden. Wenn die Freundin unserer Tochter nach der Schule mal hier ißt, dann überlasse ich meist den beiden Mädels in der Küche das Feld und sie machen mit großer Begeisterung Apfelpfannekuchen oder kochen Nudeln, die dann wahlweise mit Ketchup oder Pesto verzehrt werden können. So haben die Mädchen ihren Spaß und ich die Garantie, dass das Essen dem Mittagskind auch schmeckt :-). Ich glaube auch nicht, dass es die Mama der Freundin großartig interessiert was es hier gibt. Ach ja, unsere Tochter und ihre Freundinnen sind trotz oder wegen ihrer Ernährung pumperl gesund, geistig extrem fit und ohne Löcher in den Zähnen.
Wo ist eigentlich Dein Problem? Ich kann das wirklich überhaupt nicht nachvollziehen.

Liebe Grüße
Ebba

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Re: ist bei uns kein Thema

Antwort von Benedikte am 14.01.2008, 2:14 Uhr

also wer wo was ist. Do as the Romans do when you are in Rome- wer hat schon die Zeit mittags immer richtig zu kochen- bei uns ist auch das Abendessen die grosse gemeinsame Familienmahlzeit. Alles andere improvisiert- und ich frage auch nie danach, was es wo woanders zu essen gegeben hat. Und auf richtige Ernaehrung achte ich eben zuhause- Obst und Gemuese und so. Mei Man ist tagsueber bei den Kindern ud gibt hnen auch zuviel " falsches" finde ich.Muss man eben ausgleichen- positive Essensatmosphaere ist das wichtigste.

Von daher- nimms locker, wichtig ist, dass die Kids Spass haben und schieb abends noch ein Vitamin mehr rein- das machts dann.

Benedikte

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Re: Mittagessen bei Schulfreunden

Antwort von schneggal am 14.01.2008, 6:59 Uhr

also wenn meine 2 auswährts essen, habe ich in der Regel keine Ahnung, was sie essen, höchstens ich frage nach. Aber meist bekomme ich dann evtl Tage später mit, dass sie dort wohl was gegessen haben. Meist war das dann aber auch nicht wirklich was Gesundes, was mich dann aber auch nicht weiter stört, denn das kommt auch nur ca alle 2 oder 3 Wochen mal vor.

Wir selber achten wegen eines Cholesteringenedefektes, den meine Kinder und ich haben, sehr auf tierisch-fettfreies Essen, es gibt also mehr Gemüse-Nudel-Reis-Fisch-Gerichte als Fleischsachen, oder auch mal Pfannkuchen, aber eben ohne Ei. Frisch koche ich immer, denn die meisten Fertiggerichte haben viele gehärtete Fette, ungünstig für uns.

Was wir uns allerdings einmal in der Woche leisten, ist Tiefgefrorene Pizza, weil wir da den ganzen Nachmittag unterwegs sind und erst gegen 18:00 nach Hause kommen, ich total k.o. und die Kinder schon total verhungert. Allerdings ist das dann eine Margeritha, nur der Papa mampft gerne SalamiPizza.
Und ca alle 3 Monate leisten wir uns Mc...wobei wir da auch drauf schauen, dass es eher Nuggets sind, als Burger, wo viel Majo drauf ist und liebe ne Apfeltasche, als Pommes und wichtig, was es sonst nie gibt....Cola !! ;)

Was mich eher wundert, die Familien, die dann meist Fertigzeug essen, kaufen sich hier zumindest eben auch mal schnell Leberkässemmeln, Döner etc pp und jammern aber sons ständig übers Geld. Eine Familie ist kürzlich hier ausgezogen, weils zu teuer wurde, aber dort wird jeden Morgen für alle 3 Kidner eine Brezel gekauft und ne Cola für die Schule, Mittags dann eben besagtes Zeug von unterwegs, abends wird dann gekocht etc pp. Warum sehen solche Leute nicht, wo ihr Geld hinfliesst und wieviel billiger es wäre, mal schnell ein paar Spaghetti mit Salat auf den Tisch zu stellen? Bei denen ging es sogar so weit, dass nicht PC und TV oder Radio gleichzeit laufen durfte, das Gefrierfach abgestellt wurde, der Herd in einen Gasherd mit Gasflasche dran ausgetauscht wurde, der Trockner abgeschafft, und so weiter und so weiter...aber jeden Tag mindestens 20-30 Euro für ungesundes Essen ausgeben. DAS verstehe ich dann einfach überhaupt nicht, zumal die Mutter auch wie ich zu Hause ist!! Arbeitende Mütter, die mal schnell zu Dose greifen, verstehe ich dagegen schon auch....


lg schneggal

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MEine Kinder essen auch "katastrophal"

Antwort von Henni am 14.01.2008, 7:56 Uhr

obwohl ich super kochen kann und jeden abend frisch koche, mit salat und allem (naja, 5-6 mal die woche)

Aber: sie sind einfac nörgelige esser, alle beide, beide esen am liebsten nur Nudeln mit ketchup, der große schon seit 5-6 7 jahren. Meine annahme, es wäre nur ein phase, hat sich fast ciht bewahrheitet. Er isst druchaus auch mla salat (nur grünen) aber in homöopatischen mengen.

Fleisch hat er noch nie außer in form von salami oder grillwurst gegessen. Fisch nur als fischstäbchen, kartoffeln nur als Bratkartoffeln oder Pommes, die es aber bei uns nciht gibt etc...

Zwingt man ihn, was zu probieren, gibt es nur kampf und geheule und er rührt das Lebensmittel dann garatiert nie mehr an!!(hab einmal mit Pute durchgezogen...er hat dnach gekotzt und NIE wieder fleisch probiert..)

Einfach grausig, aber ich kann es nciht ändern! Ich koche ncihts ettra für ihn und wir leben gesundes essen vor. aber: er ist rohe Karotten als gemüse und obst auch, und beides mache cih ihm täglich fertig. er ist schlank und gesund und ich habe noch keinen weg gefunden, seine ernährung zu ändern. wenn er mal bei anderen isst frag ich leiber gar nciht dnach, wie es war...und witzigerweise gibts bei den meisten mittags dann pfannkcuhen, was er LIEBT!
Hat jemand tipps?

Lg HEnni

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@Henni

Antwort von helga 26+2 am 14.01.2008, 8:19 Uhr

Hallo
ich habe auch so einen Spezi zuhause, der kein Gemüse,(selbst Petersilie auf trocknen Nudeln) wenig Fleisch und Milchprodukte nur in kleinsten Mengen zu sich nimmt.Es hat mich zeitweise wahnsinnig gemacht, daß er nicht mal probiert. Er wurde im Kindergarten mal gezwungen, Kartoffeln zu essen und hat ihnen auf den Teller gebrochen. Wenn er bei anderen isst, wundern sie sich immer warum er noch nicht verhungert ist, wir enähren uns gesund,(Vorbild hilft auch nicht immer) statt Gemüse gibt es halt Obst für ihn.
Er wurde demletzt untersucht, er ist gesund, hat fast nie Infekte und auch Größe und Gewicht sind im Rahmen. Insofern würde ich nicht zuviel Getue um das Essen machen.(meint auch die Ärztin)
liebe Grüße helga

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Stimmt zu viel Getue ums Essen und es wird immer schlimmer

Antwort von Claudia36 am 14.01.2008, 8:58 Uhr

Klar will man seine Kinder gesund ernähren....aber lassen sie das immer so zu?
Nein....
Meine beiden haben immer genörgelt beim Essen.... essen kein Fleisch , kein Fisch außer in Form von Fischstäbchen...und morgens nur! und ausschließlich Nutellabrot!
Gut salat mögen beide sehr gern aber nur von Salat, Pommes und Nudeln kann man sich auch nicht ernähren.

Aber ich habe sie auch nie gezwungen etwas zu essen oder zu probieren.
Ich selber hatte als Kind da sehr böse Erfahrungen machen müssen.... ( mußte Milch mit fetter Haut trinken ...schüttel und sonst noch Milchprodukte...weil sonst gab es kein Eis! Und heute noch esse ich keine Milchprodukte außer Käse und Eis)

So und nun muß meine Große selber kochen da sie bei ihrem Freund wohnt ...und siehe da ...sie isst Fleisch, Zwiebeln, sogar Sushi....

Also wenn man wartet wird alles besser....man sollte Kinder nicht zum Essen nötigen!

Claudia

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Na und?

Antwort von mamkeperser am 14.01.2008, 9:34 Uhr

????

Ich verstehe die Aufregung nicht so ganz. Wenn ich weiß, dass sie außer Haus isst und mir die Nährstoffe nicht reichen, mache ich eben zum Abendessen einen Salat.

Wenn Kinder bei uns zu Besuch sind, gibt es das, was alle Kinder gerne mögen. Milchreis, Nudeln, Pfannkuchen... mir ist es viel wichtiger, dass die Kinder Freude und Spass am Essen (und Wiederkommen!) haben, als das ich ein Essen nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auf den Tisch zaubere.

Obst und rohes Gemüse gibt es nachmittags immer noch mal auf die Hand.

Etwas verwunderte Grüße, worüber man sich so alles Gedanken machen kann...

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Re: Mittagessen bei Schulfreunden

Antwort von RenateK am 14.01.2008, 10:05 Uhr

Hallo,
bei uns wird immer frisch gekocht, allerdings abends. Mittags isst unser Sohn in der Schule (wie übrigens mehr als 50 PRozent der Kinder an unserer Schule), so dass sich die Frage von Mittagseinladungen bei uns nie stellt. Die Leute, die wir kennen, kochen aber meistens frisch, oder es gibt Brot und Salat, weil die Kinder Mittags ein warmes Essen (aus der Großküche) in der Schule bekommen.
Gruß, Renate

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Nee, meine Tochter ißt im Hort. ot

Antwort von sunnymausi am 14.01.2008, 11:18 Uhr

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Wenn Gäste kommen...

Antwort von Trini am 14.01.2008, 11:30 Uhr

(selten) gibt es i.d.R. "Nudeln mit Roter Soße". Da bin ich auf der sicheren Seite.

Mein Großer war in der Grundschulzeit gern mal bei seinem Freud. Da war freitags immer Pfannkuchentag.

Im Übrigen finde ich eine Linsensuppe aus der Dose nicht "verwerflicher" als stundenlang warm gehaltenes Schulessen aus der Großküche.

Trini

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@glückskugel

Antwort von Nathalie B. am 14.01.2008, 12:14 Uhr

Hallo Stefanie,

Bekommt Ihr das Essen von Sodexho oder von wem sonst?

Das Thema Essen war im Kiga, als wir noch in Chemnitz gelebt haben, ein großes Ärger-Thema mit der STadt. Die Kiga-Küche war bei uns ein paar Jahre vorher saniert worden, und sollte dann geschlossen, um Essen von "Elli SPirelli" zu kriegen (nicht lachen das gibt's wirklich). Das Angebot kann man im Internet begutachten.... Der Kampf war allerdings aussichtslos. Das Gleiche Thema hatten wir auch mit der Reinigung, alles wurde privatisiert und ein Jahr später bekamen die gleichen früheren Stadtangestellte viel weniger Lohn für die gleiche Leistung von dem neuen privaten Arbeitgeber.

Zumindest gibt es Richtlinien, wieviel Zeit Maximal vergehen darf zwischen Anlieferung und Essenausgabe, besonders wenn das Essen für Kinder bestimmt, scheint mir Deine Zeitspanne besonders groß. Da solltest Du vielleicht nachhacken.

LG Nat

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Henni, danke, dass du meine Kinder beschreibst!

Antwort von sun1024 am 14.01.2008, 12:35 Uhr

Bei uns ist es aber auch so - sie essen halt das von dem Angebot, was sie mögen, und da sie das meiste warme Gemüse nicht anrühren, gibt es eben öfter mal ein paar kleingeschnittene Gurken, Tomaten oder Äpfel - worauf sie sich stürzen.

LG sun

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Re: Ich muss sagen...

Antwort von MartaHH am 14.01.2008, 12:38 Uhr

dass es mich ausserordentlich beruhigt, dass die meisten (eigentlich alle, abgesehen von der Ausgangsposterin) das so locker sehen!

Meine Tochter isst 2 x die Woche in der Schule, an den anderen Tagen mache ich mittags eher kleinere Sachen, weil wir abends alle zusammen warm essen. Und wenn ich nicht mal Tortellini o. ä. mittags machen "dürfte", hätte ich ja noch mehr mit Einkaufen und Planen etc. zu tun, als ohnehin schon.

Ich hatte schon Befürchtungen, dass hier 3/4 anders antworten würden - und auf die schlimmen Mütter schimpfen, die nicht 2 x am Tag frisch, ausgewogen, gesund... blblbl kochen!

Puh. Ich finde Euch alle doch sehr nett ;-)
LG, M.

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Eine Anmerkung dazu, wie Kinder gesund essen lernen...

Antwort von AndreaL am 14.01.2008, 15:04 Uhr

Hallo,

ich kann Anna verstehen, ich wundere mich auch über die Ernährung in anderen Familien.

Und ich finde es in Foren immer wieder erstaunlich, wie stoisch da reagiert wird...

Nun, ich las neulich, dass gesunde Ernährung dem Kind vorgelebt werden muss. Also die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind *später mal* Gemüse und Obst isst, ist umso höher, je regelmäßiger die Eltern das auch essen.

WIR sind die Vorbilder, nicht unbedingt andere, fremde Familien.

Aber dass es auch ohne VOrbilder geht, sieht man auch... Die Älteren unter uns haben sicher nicht die bewusste Ernährung der Neuzeit genossen und kommen trotzdem jetzt gut über die Runden.

Ich weiß noch, wie ich damals mit 20 Zucchini für mich entdeckte, etwas was meine Mutter NIE zubereitete... Was war das für ein Genuss...

Ich habe zu Hause eher das Gegenteil sitzen, ein Ichmagallesundprobierealles-Kind...

Dem schmeckt's immer *seufz*...

LG

Andrea

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Hab die anderen Antworten(noch) nicht gelesen...

Antwort von tathogo am 14.01.2008, 15:22 Uhr

...aber ich bin erstaunt über was sich manche Leute(wenn auch nur"innerlich") aufregen ;o))

Mach du doch so wie du möchtest und lass die andere Mama so machen wie sie möchte.

Ich persönlich koche immer frisch und gesund,aber ich würde mich NIE über andere Leut aufregen (auch nicht "innerlich"*g*)die dies eben anders machen.

Du sagt selbst deine Tocter"verkraftet" es einmal in der Woche dort zu essen-dann is doch gut?!

Entweder du sagst:ist eben so-kann ich mirt Leben oder du untersagst deiner Tochter eben in Zukunft dass sie dort isst.


LG
Tanja

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Re: Mittagessen bei Schulfreunden

Antwort von Annas Truppe am 14.01.2008, 17:28 Uhr

Hallo,

und einen kleinen Seufzer dazu. Ich lasse diese Mutter doch machen wie sie will und lasse auch meine Tochter dort essen. Sie erzählt übrigens von sich aus was es gab.

Mich hat es schlicht interessiert, wie in eurem Umfeld gekocht wird. Danke, nun weiß ich es (und lasse auch euch alle so kochen wie ihr wollt ;-) und wundere mich nicht mehr über den vielfach beklagten Niedergang der Kochkultur bei gleichzeitigem Boom von Kochsendungen.

Das Zeitargument kann ich nicht nachvollziehen : Heute z.B. kam ich auch erst mit den Kinder nach Hause und nach 20 Minuten gab es für 6 Leute Putenschnitzel mit Petersiliennudeln in Tomaten-Paprika-Sauce und einen gemischten (selbstgeschnippelten) Salat. Kein Problem. Empfehlen kann ich Zeitgestressten "Das große Buch der Blitzrezepte" : Alles binnen 20 Minuten fertig.

Ansonsten gibt es zum Glück derzeit wirklich keine größeren "Probleme" ;-)

Gruß Anna

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Re: Mittagessen bei Schulfreunden

Antwort von IngeA am 15.01.2008, 9:30 Uhr

Hallo,

ich koche normalerweise auch frisch, das Zeitargument kann ich im Gegensatz zu dir aber schon verstehen. Nicht jeder ist ins Kochen "reingewachsen", viele müssen da im Kochbuch nachschlagen, viele machen unnütz viele Handgriffe die viel Zeit brauchen. Ich hätte für dieses Essen warscheinlich doppelt so lange gebraucht, einfach wegen schlechtem Zeitmenagemant beim Kochen :o/. Dabei koche ich eigentlich schon seit 7 Jahren immer frisch, aber manche Leute sind einfach zu blöd dazu und ich gehöre definitiv dazu. Komisch, beim Brotbacken hab ich damit keine Probleme und das ist doch angeblich immer soooo aufwändig :o)

LG Inge

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