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Geschrieben von pauline04 am 08.11.2006, 20:31 Uhr

Mein Sohn hat einen schweren Gang vor sich, morgen

... und ich bin schrecklich nervös.

Wir hatten es ja schon ein paar mal vom Thema "Freund & Schulkameraden" und er tut sich recht schwer in der Klasse Zugang (näheren Zugang) zu anderen zu finden. Das Problem hatte sich aber Ende der 2. und auch Anfang der 3. zugespitzt. Gespräch mit der Lehrerin fand statt, sie sah das nicht so krass wie er, wollte das aber beobachten damit wir evtl. Maßnahmen ableiten können. (Ging ihm heftig schlecht: "keiner mag mich", "ich nehme nur Platz weg auf der Welt" usw. Seid den Herbstferien ist es besser geworden, dachte ich. Aber jetzt kommts.

In seine Klasse geht auch seine (Nach-)cousine. Sie kennen sich gut, spielten gerne waren sich gegenseitig Bezugspunkt. MIt dem Trennung der Eltern (und mit dem Vater bin ich verwandt) ging die Kinderbeziehung auch bergab. Ich muss sagen das ich mit der Mutter sehr befreundet war (dachte ich). Mehrere SMS am Tag, Unternehmungen, Spielen der Kinder zusammen und Telefonate waren normal. Ich hab immer zu ihr gehalten, sie unterstützt aber auch kritisiert wenn mal was nicht korrekt war(Nach dem Auszug des Vaters musste/sollte/brauchte die Tochter nicht mehr zum Vater etc.

Wie auch immer. Plötzlich totaler Kontaktabbruch. Keine Anrufe, keine SMS, Ausflüche - Rückzug. Was mich schon getroffen hat setzte sich auch bei meinem Sohn fort. Das Mädel hat ihn sofort mit Nichtachtung bestraft. War schwer für ihn das zu verstehen (kann er heute noch nicht). In letzter Zeit läufts aber auch so, das sie anderen verbietet mit ihm zu sprechen, beim Spielen in der Pause (wenn er denn mal mitspielen will) sagt sie:Nein. Die anderne ja. Schafft er es also mitspielen zu können und er fängt sie durch abklatschen wischt sie sich den Abklatscher mit einem "wääääääh" weg. Unterhält er sich mit einem Mächen (ihre Freundin) kommt sie und sagt: "wir scheißen auf deinen Vorschlag" und zieht sie weg. Ihr in sie verliebter Freund fand wohl interessant was mein Sohn gesagt hat (ging um einen Gegenstand) und meinte: "oh ja, will ich auch" da hält sie dem Jungen die Faust vors Gesicht und sag: "und du willst das auch nicht !" und packt ihn und zieht ihn weg.

Ich meine ich habs ja selbst erlebt. Bei einem Schulfest zeigte er mal sein Shirt mit Abzeichen einer Wingtsun Prüfung. Sie hat total abfällig getan. Obwohl ich und ihre Mutter da saßen. Reaktion der Mutter: Keine. (Ich hätte meinem gesagt: he, ein bissel freundlicher, ja). Aber egal.

Wenn sie ihn nicht (mehr) mag und ihm das zeigt ist das für mich i.O. aber andere aufhetzen - das geht mir zu weit. Ich hab ihn gefragt ob ihm das alles was ausmacht. "ja, sehr sogar". Ich hab ihm gesagt dann helf ich ihm, wenn er das möchte. (Wobei ich nicht gewusst hätte wie, die Kleine hat absolute Rückendeckung ihrer Mutter, ich kenne ja Familie und Erziehung sehr gut. Die ganze Familienseite des Vaters (zu der ich wohl gehöre und weshalb ich wohl mit gestraft werde) wird total geschnitten. Großeltern, Tanten, einfach alles.

Mein Sohn wollte das ganze selbst regeln und hat das Gespräch mit der Lehrerin gesucht. Er hat ihr gesagt das sie ja weiß das er wenige zum spielen hat in der Pause und wie seine "Cousine" reagiert und viele Beispiele gebracht. Plötzlich kam die Cousine mit ihrer Freundin in den Klassensaal. Die Lehrerin hat diese Freundin dann gebeten doch mal kurz zu bleiben und dann wohl gefragt ob das so ist das sie nicht mit ihm reden darf. (Hat er mir erzählt - sie verstehen sich und die T. sagt dann: Aber achtung das darf C. nicht sehen). Das Mädel hätte erst gestottert sagt er und dann aber erklärt das sie die Freundschaft nicht aufs Spiel setzen will und sich deswegen an die Regeln von ihr halten muss....

Morgen wird es dann wohl ein Gespräch mit der "cousine" und meinem Sohn geben. Der ist irgendwie erleichtert jetzt und meinte: "Ich fühle mich heute richtig wohl in meiner Haut".

Tja ich befürchte nun aber er erwartet oder erhofft sich jetzt das Falsche: durch das Gespräch morgen wird nicht alles "gut". Ich hoffe er hat sich nicht geschadet damit.

Zumindest zwei Dinge sind ja positiv: Das er versucht das Problem anzugehen und sich Hilfe holt und das die Cousine sieht, das sie nicht alles machen darf, irgendwo gibt es Grenzen.

Ich glaube kaum das die Gespräche einfach sind und waren - er wird sich sicher die ein- oder andere Kritik anhören müssen. Gerade am Anfang als sie ihn so "fallen ließ" hat er immer wieder versucht ihre Aufmerksamkeit zu erreichen und das sicher nicht immer auf dem richtigen Weg. (Eher so dinge wie "Mütze ziehen" usw. Das war Ende der zweiten Klasse. Geerntet hat er dann immer ein "ich hasse Dich".

Auf freundliche Fragen "na, kommst du weiter bei Deinem PS2-Spiel" bekommt er mittlerweile zumindest ein: ".... ich will nicht darüber reden" zurück. Zwar in entsprechendem genervten, angewiderten Ton, aber immerhin.

Vielleicht hängt sein "Unbeliebtsein" und Unsichersein in der Klasse ja stärker mit dieser Cousine zusammen als ich je dachte? Ich hab das so gar nicht in Zusammenhang gebracht.

Ich hoffe es läuft gut morgen. Ich fürchte das Mädel bringt seine Mama mit. Das ist immer so, sie regelt alles Unangenehme für sie.

Ich fand das toll das er sich bei seiner Lehrerin Hilfe geholt hat - denn die kennt beide und sieht beider Verhalten. Objektiver würden wir Mütter das wohl nie hinkriegen. (Und ich glaube es war jetzt wirklcih Zeit dass sich das ganze normalisiert - SOOOO find ich das zu heftig.)

Sorry, war lang. Aber was meint ihr ?
Danke fürs Lesen !!!!!!!!!!!!!!
LG
Pauline

 
6 Antworten:

Re: Mein Sohn hat einen schweren Gang vor sich, morgen

Antwort von sechsfachmama am 08.11.2006, 22:26 Uhr

der richtige Weg ...
in der Hoffnung, dass jene Mutter der Tochter nicht die Worte aus dem Mund nimmt und alles "regelt" - denn sie geht das letztlich nicht wirklich was an, weil es eine Geschichte unter den Mitschülern ist. Falls die Mutter mitkommt, kann man nur hoffen, dass die Lehrerin sie außen vor lässt.

Meine Erfahrungen auf diesem Gebiet (oder besser gesagt, die meines Großen, 12 Jahre).
Es fing letztes Jahr im Mai/Juni an, 6. Klasse, Gymi.
Die Kinder standen draußen auf dem Gang, mussten warten und meiner ist einem anderen Jungen an den Ranzen gestoßen - wie das eben so passiert im Gedränge.
Das war wohl ein Auslöser. Denn ab sofort wurde er an seinen Ranzenriemen dauernd gezogen. Der Ranzen wurde aufgemacht, drin rumgekramt, er wurde in die Ecke geschubst und bedrängt, wegen seiner (losen) Zahnspange gehänselt (der kann ja nicht mal richtig sprechen ...), wegen seiner Frisur geärgert (er hat Locken und wollte sich die Haare mal bissel länger wachsen lassen, wie das halt so ist mit dem Ausprobieren - da hieß es entweder: der sieht ja aus wie ne Oma oder: die P...pest kommt - und es wurde der Name einer Lehrerin eingesetzt, die auch einen Lockenkopf hat), div. andere Sticheleien ...
Im Vorfeld schon hat sein Banknachbar (der einzigste Junge aus seiner alten GS-Klasse) immer so kleine Sachen gemacht und die dann auf meinen Sohn geschoben. Z. B. das Fenster ohne Erlaubnis geöffnet und dann gesagt, mein Sohn wäre es gewesen und lauter so Zeug. Auch wenn meiner es zu Recht abgestritten hat, geglaubt hat es keiner so richtig, denn der andere hat das immer so geschickt gemacht, dass es letztlich aussah, als wäre es meiner gewesen.
Dann hat er schon seit dem Schulwechsel immer mal Probleme mit Magen-, Kopfschmerzen (psychische Ursache) - am Anfang war es ganz schlimm, wenn er englisch hatte (Fremdsprachen sind nicht sein Ding), jedesmal früh: mir gehts schlecht ...
Manchmal hab ich ihn zu Hause gelassen, manchmal in die Schule geschickt, manchmal musste ich ihn wieder abholen, weil es ihm wirklich schlecht ging.
Naja und bei einigen Arbeiten fehlte er auch (wusste ich aber nicht, dass ne Arbeit anstand) - Kopfschmerzen ...
Lt. Klassenlehrerin hieß es in der Klasse dann immer: Wir schreiben heut ne Arbeit, na wer fehlt den wieder? C...! war ja klar.
usw.
Im Juni war es jedenfalls dann so schlimm, dass mein Sohn gesagt hat, dass er nicht mehr in diese Schule geht, er kann einfach nicht mehr. Er hatte übelste Kopfschmerzen, Magenprobleme, war völlig am Ende.
Da habe ich seine Lehrerin angerufen und ihr das gesagt.
Sie hatte an dem Tag grad auch ne Doppelstunde Deutsch und sagte mir, dass wir das sofort klären - in der ersten Stunde wird sie mit den Kindern reden, dann wir zusammen und dann alle zusammen in der zweiten Stunde.
Da gings meinem Sohn noch mieser. Muss ich wirklich dahin, nein ich will nicht usw.
Ich habe ihm die drei Möglichkeiten vorgelegt:
- Schule wechseln
- 6 Jahre mit dem Problem leben und so weitermachen
- alles sofort klären.

Es leuchtete ihm ein, dass die Klärung zwar die schmerzhafteste aber auch die beste Lösung ist.

Bei dem Gespräch mit der Lehrerin (er weinte fast nur) sagte er aber auch, dass er die großen Arbeiten lieber in Ruhe alleine schreiben würde - deshalb also die Taktik immer mit Kopfschmerzen usw. Ein Anzeichen für ne Hörwahrnehmungsstörung? Der Sache muss ich noch auf den Grund gehen.
Jedenfalls meinte er, dass er sich in der Klasse nicht so gut konzentrieren kann, als wenn er alleine die Arbeit schreibt.
Naja und die andere Sache mit dem Mobbing, davon hat die Lehrerin nicht ein bisschen mitbekommen. Sie fiel aus allen Wolken, als ich ihr das am Telefon sagte.
Jedenfalls hatte sie mit der Klasse ja schon gesprochen und da kam doch raus, dass sie es mit einem Mädchen ebenso getrieben hatten ...
Bloß gut, dass C. den Mut hatte, sich der Geschichte zu stellen.

In der Klasse dann waren die betroffenen Jungs eher sprachlos und hatten fast keine Meinung - naja, es sei ja alles nicht so schlimm gewesen und nur aus Spaß und C. hatte ja auch mitgelacht (ja klar, aus Verlegenheit, hätte er heulen sollen?). Auch die Mädels, Klassensprecherin, der Streitschlichter haben sich für ihn eingesetzt.
Die Lehrerin hat die anderen Jungs auch mal gefragt, wie sie sich denn da gefühlt hätten usw.
Jedenfalls wurde das durch klärende Gespräche aus der Welt geschafft.
Ich war zwar anwesend, hab aber sehr wenig gesagt - als sie allerdings auf die einzelnen "Taten" nicht eingingen bzw. erwähnten, hab ich da konkret nachgefragt - also Thema Zahnspange und Frisur.

Die Lehrerin meinte auch: wer von euch hat denn noch keine Spange gehabt? (fast alle hatten eine ...) und dann eben, wie wichtig die Zahnspange doch ist usw. Und wegen der Haare meinte sie auch: wir sind doch alle unterschiedlich. Wollen wir uns nicht lieber an dieser Unterschiedlichkeit erfreuen, als da jemanden zu ärgern?
Die Kinder selber schlugen auch noch vor, dass sie so Zettel machen wollten und da drauf schreiben, was sie am anderen gutes finden usw.
Waren also eher konstruktiv.

Jetzt gibts zwar auch manchmal noch so paar Sachen, aber ich würd eher sagen - naja, typisch pubertierende Jungs eben - mal hier ein Quatsch, da ne Handgreiflichkeit. Aber eben nicht mehr dieses Mobbing.

Kürzlich hatten sie Chemie, arbeiteten mit dem Bunsenbrenner, genau nach Anleitung natürlich. Jedenfalls dreht meiner den Brenner auf, um ihn anzuzünden und da gibst ne kleine Explosion und ein kleines Feuer versengt seine Hand (nicht schlimm zum Glück).
Die Lehrerin ist explodiert, hat ihn angeschnauzt, was er sich einbilden würde, da vorher dran rumzuspielen usw. Er wusste gar nicht, wie ihm geschieht, er hatte nix gemacht.
Da muss jemand vorher Gas rausgelassen haben und das hatte sich noch nicht verflüchtigt.
Jedenfalls die Jungs in der Klasse glaubten ihm auch nicht, jaja von wegen, klar hätte er da rumgespielt usw.
Bis zur letzten Stunde ... da passierte dem "größten Schreihals" das Gleiche. Nun glauben sie es ihm endlich.

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Re: Mein Sohn hat einen schweren Gang vor sich, morgen

Antwort von MamaMalZwei am 09.11.2006, 9:56 Uhr

Hallo Pauline, ich drücke Euch die Daumen, dass das Gespräch mit dem Mädchen was bringt. Wie auch der Bericht von sechsfachmama zeigt, so eine Geschichte muss man einfach angehen, denn sonst verlieren die Kinder den letzten Rest am Spaß an der Schule.

Ich habe etwas gegoogelt zum Thema und mir auch viel angelesen, weil eben meine Kinder auch betroffen sind bzw. waren. Seither weiß ich, dass es eben nicht nur an dem Kind liegt, sondern dass ein Umfeld aus es nicht sehen und hören wollen dieses Mobbing begünstigt.


Meine Tochter hat einen Lehrer, der eingegriffen hat und sich die Ärgerer vorgeknöpft hat, mein Sohn hat einen Lehrer, der das Beziehungsgeflecht unter den Kindern nicht begreift und dann meint, mein Sohn würde ja auch ärgern.

Dabei sagen alle Quellen, die ich gelesen habe, immer das Gleiche:
Treffen kann es jeden, gefährdet sind neue Kinder in der Klasse, die noch niemanden hinter sich haben. Ärgerer sind auch gleichzeitig Opfer, weil sie in der Klassengemeinschaft nicht akzeptiert sind und diesen Weg suchen, um sich einmal groß zu fühlen und Anerkennung zu bekommen.


Da ich nicht in der Schule bin, kann ich nicht sagen, wer jetzt was gemacht hat und warum jetzt der geärgert hat. Ich sage dann immer, dass sich mein Sohn an seinen Klassenlehrer wenden soll, wenn er geärgert wurde und gleichzeitig überlegen soll, was er gemacht hat, um diese Reaktion hervorzurufen.

Aber ich habe ehrlichgesagt die Nase voll von Lehrern, die meinen, nicht eingreifen zu müssen wie etwa sein Sportlehrer. Da wird Lemmy von drei Jungs nach dem Sportunterricht in den Katakomben der Sporthalle gejagt und da wird zu dritt die Tür zugehalten, damit er nicht rauskommt und was macht der Lehrer, dem Lemmy das erzählt? Natürlich gar nichts! Da denkt Lemmy, er ist nun akzeptiert, weil er Panini-Sticker sammelt und die tauschen will. Das erste Mal geht es auch gut, aber dann kommt Thomas und sagt: "Hau ab mit deinen Scheißstickern, die sind sowieso nur Schrott!" Das Schlimme ist, dass sich die Peiniger abwechseln und er so gar nicht weiß, wer ihm jetzt gewogen ist. Der heutige Peiniger kann morgen auf ihn zukommen, ihn in den Arm nehmen und sagen: "Jetzt ärgere Dich doch nicht!"

Mir fällt bei dieser Klasse immer wieder auf, wie wenig Zusammenhalt dort gegeben ist. Auf der einen Seite gibt es die Jungs, die schon im Kindergarten zusammen waren und keine Neuen akzeptieren. Dann kommt eine Weile nichts und dann sind da die Türken, die einen klassenübergreifenden Zusammenhalt haben. Mit denen legt man sich besser auch nicht an, wenn man in der Pause keine Prügel kassieren möchte. Und dann kommen die "Überbleibsel" (genau 2), mein Sohn und sein Freund. Toll, was? Und wenn man was gegen einen Jungen aus der ersten Gruppe sagt, kommt sein Freund und "verteidigt" ihn. Na ja, nicht mehr lange, dann werden die Karten neu gemischt. Hoffentlich ist die neue Klasse besser. LG

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Danke Euch beiden...

Antwort von pauline04 am 09.11.2006, 21:50 Uhr

...für eure Postings. Ich hoffe ihr lest es, gab ja viel neues oben und der Thread hängt ziemlich unten.

Ihr habt mir gezeigt das meiner wohl nicht alleine ist; wobei man auf diese Statistik wohl verzichten könnte... gell?

Sein Tag lief gut er ist irre erleichtert. Die Lehrin hat die "Cousine" zu sich gerufen und meinen Sohn auch. Das Mädel hat es zugegeben und auch schrecklich geweint. Sie wurde darauf angesprochen ob es mit der häuslichen Situation zu tun hat etc. und sie meinte ja. Die Lehrerin hat ihr aber erklärt dass sie das eben nicht an ihm auslassen darf, er hat ihr ja nichts getan. Sie meinte dann sie würde sich ja auch lieber mit ihm vertragen...

Mehr weiß ich nicht, er wollte nicht mehr erzählen, war aber ungeheuer erleichtert. Beide wurden ihren Klassenkameraden gegenüber zur Verschwiegenheit verdonnert. Trotzdem haben die natürlich mitbekommen das sie geweint hat und beide bei der Lehrerin waren.

Mein Junior ist erleichtert aber naiv (Kind eben) und glaubt, jetzt ist alles gut. Das sie ihn mag. Ist ihm wohl sehr wichtig. Das wird natürlich nicht so sein. Das wird ihn enttäuschen.

Aber wichtig ist (für mich) das diese Mobbing aufhören wird. Das sie andere nicht beeinflusst. Es war das allererste mal das diese Mädchen für sich selbt seinstehen musste. (Das weiß ich weil ich ja immer "nahe" dran war). Sie konnte ihre Mutter nicht vorher informieren sonst wäre sie dabei gewesen. Von daher denke ich taucht die morgen auf.

Aber egal was noch kommt - das schlimmste hört auf, da bin ich sicher.

UFFFFFFFFFFF

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Re: Danke Euch beiden...

Antwort von _Karo_ am 09.11.2006, 23:27 Uhr

finde ich echt toll wie es gelaufen ist, klingt zumindest sehr gut! Und die Kleine hat vielleicht ihre Fehler eingesehen! ;-)

Berichte mal weiter wie es läuft, kann zwar leider nicht helfen, weil wir noch nicht in solch einer Situation steckten, aber ich freue mich sehr über den positivwen Ausgang und falls man selbst so etwas erlebt, kann man sich ja an die Vorgehensweisen halten wenn sie denn halfen *grins*

LG Karo

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@_karo_

Antwort von pauline04 am 11.11.2006, 10:19 Uhr

...tja ich hatte ja eigentlich damit gerechnet das die Mutter in der Schule auftauchen wird. Denn das Mädel wird das ganze ja aus ihrer Wahrnehmung raus daheim erzählt haben. Und die ist bei Kindern nunmal immer verschieden. Da es garantiert das erste mal ist das sie so eine heikle Situation ohne Mama bestreiten musste traf sie das sicher wie aus heiterem Himmel und konnte da nicht mit umgehen !

Es kam aber anders. Sie kam gar nicht in die Schule. Krank. Oder was auch immer. Was meinen Jungen natürlich total geschockt hat. Immer wieder wollte er wissen ob es den wegen ihm jetzt sei. (War es garantiert aber ich lass ihm mal seinen Glauben an die Möglichkeit das sie einfach krank ist).

Ich kenne das, sie darf öfter mal daheim bleiben wenn sie mag. Zudem ist auch ihre Freundin krank (die, die von der Lehrerin einen Tag vor dem Gespräch schon befragt wurde, ob das alles so stimmt was mein Sohn erzählt). Somit hätte sie ja keine Rückendeckung gehabt, vermute ich mal.

Ich weiß das es ihr nicht gut geht, aber ihre Mutter und Großmutter (sie wohnen jetzt alle drei zusammen und trotzden der bösen Welt mit den schlechten Männern und Menschen, die "dem Kind" was böses tun....sorry, sakrastisch). bauen sie sicher wieder auf.

Ich kann nachvollziehen warum sie ihren Hass (und es ist blanker Zorn und Hass) an meinem Sohn auslässt. Sie sieht es a) bei ihrer Mutter, die ja ähnlich mit mir umgeht. Früher Vertraute - plötzlich behandelt sie mich wie eine Fremde, grüßt und schönes Wetter heute und fertig.

Dann bin ich auch noch mit ihrem Papa verwandt. Wir gehen auf die goldene Hochzeitsfeier zu ihrer Oma - sie kommt nicht, denn auch die Oma, der Opa, die Tante -> alle böse. Bin zwar kein Psychologe aber mein Sohn steht ihr eben in dem Sinne doch nahe und deshalb hat sie sich ihn wohl als Frust als Blitzableiter ausgesucht. Keine Ahnung.

Ich bin so froh wenn die Grundschulzeit vorbei ist. Er hats eh nicht leicht in der Klasse und das, was die (nach-)Cousine da abzog hat es ihm nicht einfacher gemacht. Ich glaube sogar, es ist viel kaputtgegangen denn durch ihre Reaktion haben das andere auch mitbekommen. Beschimpft ihn, behandelt ihn abfällig, er geht immer wieder auf sie zu und fordert ihre Aufmerksamkeit. Manchmal bestimmt nicht auf die richtige Art - aber er ist nunmal ein Kind und denkt nicht: "dann lass ich sie halt links liegen...." er konnte damit nicht umgehen. Und das ganze hat ihn auch so verunsichert, das er nun so gar kein Selbstwertgefühl mehr hat.

Komischerweise klappt das Spielen und die Freundschaften mit anderen am Nachmittag nämlich gut.

Seuuuuufz!
Wünsche Dir ein schönes WE !
Pauline

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habs gelesen - ein Fortschritt ... ot lg

Antwort von sechsfachmama am 11.11.2006, 22:06 Uhr

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