Grundschule

Grundschule

Fotogalerie

Redaktion

 
Ansicht der Antworten wählen:

Geschrieben von karin69 am 14.11.2007, 8:09 Uhr

Lehrerin-etwas lang

Hallo!
Meine Tochter geht auf die Förderschule in der 2.Klasse!Sie haben dort gerade das Thema Herbst!Zwei Mitschüler haben Marmelade mit gebracht und die Lehrerin die Semmln!Michaela konnte den Semmel nicht mehr auf essen,da Sie satt war!Die Lehrerin hat Michaela dann gezwungen den Semmel auf zu essen!Das Resultat dann,Michi hat dann im Schulbus gebrochen!Ich finde es unter aller S..,das die Lehrein Sie dazu gezwungen hat.Da ich die Lehrerin Tel.nicht erreicht hatte,mußte ich Ihr einen Zettel schreiben.Auf die Antwort bin ich jetzt schon gespannt.Muß dazu sagen,Lehrerin hat auch ein psychisches Problem!
Wie hättet Ihr gehandelt?
LG Karin

 
8 Antworten:

Re: Lehrerin-etwas lang

Antwort von Dianamama am 14.11.2007, 8:39 Uhr

Hallo,
ich hätte genauso gehandelt.
Auch wenn es jetzt doof klingt....aber gut so das Dein Mädel erbrochen hat,da sieht die Lehrerin mal was dabei raus kommt,wenn man Kinder zwingt auf zu essen.
Sie hätte ihr eine Alternative bieten sollen,indem sie ihr die Semmel einpackt und mit Heim gibt.
So kenne ich es aus dem KiGa.
Da bin ich auch mal gespannt was sie antworten wird.
VG von Diana

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Erst beide Seiten hören

Antwort von Vio-1 am 14.11.2007, 8:40 Uhr

Hallo

Klar - wenn es denn wirklich so ist, daß sie die Semmel aufessen mußte - da würde ich mich auch nicht freuen.

Aber ich würde zunächst auch mal die andere Seite anhören - wer weiß schon, wie es dazu gekommen ist.

Meine Tochter muß z.B. nichts essen, wenn sie nicht will, ABER wenn sie z.B. unbedingt noch ein Brötchen will, obwohl ich ihr sage, daß ich glaube, daß sie das nicht schafft, und sie bockt rum und nimmt es sich, dann muß sie das bei uns dann auch essen.

Aber sie würde von einem Brötchen jetzt auch nicht brechen, ehrlich gesagt.
Da war vielleicht dann doch noch ein Infekt oder so im Spiel?

naja und zum Thema "Lehrerin hat auch ein psychisches Problem": das geht Euch nichts an prinzipiell.
Es sei denn, Eure Kinder müssen irgendwie drunter leiden, aber das sehe ich jetzt mal so von der Ferne bei Brötchenessen nicht so wirklich.

Aber trotzdem - wenn sie sie gewzungen hat, ohne Grund sozusagen, ist das sicherlich voll daneben!

Liebe Grüße,
Vio

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Erst beide Seiten hören

Antwort von mamaj am 14.11.2007, 8:49 Uhr

Ich würde auch sagen, erst beide Seiten hören.

Vieleicht hat ja die Lehrerin zu allen Kindern gesagt, sie möchten doch bitte die Brötchen auf essen und deine Tochter nicht direkt angesprochen....aber Kinder(so jedenfalls meine Tochter) fühlen sich oft immer persönlich angesprochen und trauen sich dann nicht etwas zu sagen.

Das sie erbrochen hat, kann andere Gründe haben.

Hat aber die Lehrerin deine Tochter wirklich direkt angesprochen, dann wäre ich auch ziemlich sauer.

LG
mamaj

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

höre doch erstmal was die Lehrerin dazu sagt

Antwort von Claudia36 am 14.11.2007, 8:50 Uhr

Erst beide Seiten anhören, dann ein Urteil bilden.
Ich bin auch total dagegen das Kinder etwas essen müssen wenn sie es nicht wollen( deswegen sind meine Beiden total verwöhnt was Essen betrifft....schäm), denn ich mußte als Kind auch Sachen essen bzw aufessen die ich furchbar fand....und das prägt ( heute kann ich da nicht mahr ran)
Aber..... du weißt garnicht genau was da vorgefallen ist, deswegen sprich erst mit der Lehrerin.
Was soll denn die Lehrerin für psych. Probleme haben?
Alkohol?
Oder was?
Wenn es so gravierend ist dürfte sie garnicht als Lehrerin arbeiten schon garnicht auf einer sonderschule!
Deswgen sehe ich das etwas gespalten.

Claudia

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Erst beide Seiten hören

Antwort von marie-claire am 14.11.2007, 9:53 Uhr

Hi

wie die anderen auch schon geschrieben haben, erste beide Seiten hören.

Aber wenn sie wirklich zum Aufessen gezwungen wurde ist echt eine Sauerei.

Ich habe dies als Kind durch und ich habe dadurch eine Essstörung bekommen und habe mich z.B. bei Fleisch und Kuchen/Torten total verweigert.

(die Lehrer haben mich da nicht gezwungen, kam eher vom Kinderarzt...und Gesundheitsamt bzw. keine Ahnung wie die Tanten zu DDR Zeiten hießen...musste sogar in eine Reha wo alles nur noch Schlimmer wurde weil Heimweh dabei kam)

lg
doreen

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Re: Lehrerin-etwas lang

Antwort von Tathogo am 14.11.2007, 14:07 Uhr

Schliesse mich mal der Mehrheit an:Erst mal horchen was die Lehrerin erzählt ;o))

Das deine Tochter gebrochen hat kann auch andere Gründe haben(Magen-Darm-Grippe im Anflug zB)...

LG
Tanja

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Uah, das kenne ich!

Antwort von sumse am 14.11.2007, 14:10 Uhr

In meiner Referendarzeit kochte eine Kollegin Gemüsesuppe mit der Prämisse, dass jeder, der mitkocht, auch probiert. Soweit so gut.
Ein Junge, der schon von vornherein sagte, dass er nur probieren wolle, bekamm von der Lehrerin eine große Schöpfkelle voll auf den Teller. Nach dem zweiten Löffel begann er zu würgen und sagte, er können nun nicht mehr weiteressen. Für mich war das ok, er hatte ja probiert. Nicht so für die Kollegin, die darauf bestand, er müsse den Teller leeren. Sie zwang ihn den ganzen (!) Vormittag über vor seinem Teller zu sitzen, auch in den Pausen. Er heulte Rotz und Wasser. In der letzten Stunde hatte die Kollegin Feierabend, ich war allein in der Klasse. Natürlich erlaubte ich dem Jungen SOFORT, die Suppe wegzuschütten und etwas zu trinken.
Ich fand das damals hammerhart und das ganze zog ein Riesennachspiel mit sich (Eltern, Direktor, voll die Welle).

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Ich sage auch: Beide Seiten hören

Antwort von +emfut+ am 14.11.2007, 15:50 Uhr

Dazu eine Geschichte von Temi, passiert vor zwei Wochen.

Temi hatte eine neue Hose an, die ich auf Zuwachs gekauft hatte, deswegen trug er dazu einen Gürtel. An dem Tag hatten sie Turnen, er mußte also die Hose ausziehen. Aber das war so ein Koppelgürtel, er kommt schon lange damit gut zurecht, also hatte ich keine Bedenken.

Abends zu Hause erzählt er mit unter Tränen, die Lehrerin hätte gesagt, er dürfe keinen Gürtel mehr anziehen. Ich fragte: "Okay, aber nur zum Sport, oder?" - obwohl ich auch das komisch fand. Aber Temi meinte: "Nein, nie wieder *heul*!"

Am nächsten Tag war ich sowieso dran mit Kinder-bringen und ging deswegen zur Lehrerin, um mal zu fragen, was da passiert war.
Also: Temi hat beim Umziehen vor der Turnstunde die Hose ausgezogen, dann aber den Gürtel mühsam aus allen Gürtelschlaufen rausgepult und nach dem Turnen genauso mühsam wieder reingefädelt. (Da hat EIN MAL mein Geschimpfe, daß ich das immer machen muß, wenn ich die Wäsche sortiere, gefruchtet!) Die Lehrerin hatte ihm lediglich gesagt, daß er das nicht machen soll, weil das zu lange dauert. Und als er dann darauf bestand, daß er das machen müsse, weil Mama das so sagt, hat sie ihm gesagt, dann könne er halt keinen mehr in der Schule tragen.

Ein einziges großes Mißverständnis.

Ich habe mit der Lehrerin (von der ich eigentlich auch nicht so der Fan bin - aber solchen Unsinn habe ich ihr dann doch nicht zugetraut) herzlich darüber gelacht und das Problem ist erledigt.

Gruß,
Elisabeth.

Beitrag beantworten Beitrag beantworten

Die letzten 10 Beiträge im Forum Grundschule

Anzeige

Paidi

Mobile Ansicht

Impressum Über uns Mediadaten Nutzungsbedingungen Datenschutz Forenarchiv

© Copyright 1998-2021 by USMedia.   Alle Rechte vorbehalten.