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Geschrieben von Kacenka am 28.06.2021, 9:57 Uhr

Jaja, der Stillhalte-Reflex...

Danke, Du hast mich richtig verstanden :-)

Wenn man schon eingekauft hat reicht freundlich zu fragen. Komme ich gleich mit Paragraphen, gebe ich vor allem das Signal: Machst Du nur einen Fehler, komme ich gleich mit dem Anwalt an. Welche Lehrerin hat dann noch Lust mal Initiative zu zeigen und mal was neues zu probieren? DAS war es doch, was viele Lehrer hätten tun müssen, als im Distanzunterricht improvisiert werden musste und von den Schulämtern erst mal Ratlosigkeit und Apathie kam und sonst nix. Wenn über Jahre in jeder Klasse wenigstens eine Mutter oder ein Vater ist, der bei jeder Kleinigkeit gleich mit dem Anwalt "droht", wundert es mich auch nicht, dann will man auch keine Verantwortung mehr übernehmen und wartet nur noch auf die Anweisung von oben.

und ja es ist auch eine Frage von Prioritäten: es gibt 100 Varianten sowas zu regeln, eine davon wird von der einen konkreten Lehrerin / Schule gewählt. Es kann für's Kind auch eine Bereicherung sein zu sehen, dass man das auch anders machen kann, als man es bisher von Mama gewohnt war. Für mich hat das "Stillhalten" als Mutter vor allem viel mit "Loslassen" und "Raushalten" zu tun und mit Vertrauen, dass die Lehrerin mein Kind gut bei diesem grossen Schritt in die Selbständigkeit begleiten wird. Wenn ich überspitzt gesagt wegen jedem Bleistift gleich dazwischengrätsche, haben Lehrer und Kind kaum eine Chance sich richtig kennenzulernen. Das heisst ja nicht, dass ich bei wirklich wichtigen Dingen nicht meine Meinung sage und nie Feedback gebe.

 
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