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Geschrieben von Juliasmama am 16.10.2007, 13:41 Uhr

Impfpasskontrolle in der Schule????

Julia hat heute ein Schreiben vom Gesundheitsamt mit nach Hause gebracht.Darin werden wir Eltern aufgefordert,den Impfpass der Kinder in der Schule abzugeben,die werden dann dort durch die Ärztin kontrolliert und evtl Empfehlungen für weitere nötige Impfungen dazu gelegt.Ähm,ich habe eigentlich nicht vor,den Impfpass aus der Hand zu geben,da ich der Meinung bin,dass ärztliche Untersuchungen oder Kontrollen Elternangelegenheit sind.(Da vertraue ich unserem Kinderarzt,der mich auf evtl anfallende Impfungen hinweist)Da kann gerne eine Information über Impfungen verteilt werden,-aber Kontrollen????Wie seht Ihr das?Gruss Marlies

 
16 Antworten:

Re: Impfpasskontrolle in der Schule????

Antwort von IngeA am 16.10.2007, 14:39 Uhr

Hallo,

ich sehe das genauso wie du, vor allem weil die Impfungen keine Pflicht sind. Wir haben einen Elternbrief bekommen, in dem die gängige Impfempfehlung stand mit der Bitte darauf zu achten, daß die Auffrischungs-Impfungen nicht vergessen werden. Das find ich o. K, mehr aber nicht.

LG Inge

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Re: Impfpasskontrolle in der Schule????

Antwort von babu am 16.10.2007, 15:02 Uhr

Bei uns wurde der Impfpass bei der Einschulungsuntersuchung geprüft und ggf. wurden entsprechende Empfehlungen abgegeben.

Ich würde den Impfpass auch nicht einfach aus der Hand geben, allenfalls Kopien.

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Re: Impfpasskontrolle in der Schule????

Antwort von dhana am 16.10.2007, 18:39 Uhr

Hallo,

ich haben den Impfpass nicht mit zur Einschulung mitgenommen - ihn nicht im KiGa vorgelegt und gebe ihn auch nicht dem Gesundheitsamt.
Ich bespreche das mit dem Arzt meines Vertrauens und sonst bekommt keiner Einblick in die medizinischen Unterlagen meiner Kinder.

Hat auch noch nie jemand nachgefragt, wenn ich gesagt habe, ich gebe dir Unterlagen nicht raus.

Dhana

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Re: Impfpasskontrolle in der Schule????

Antwort von TineS am 16.10.2007, 22:00 Uhr

wir haben damals bei der Einschulungsuntersuchung den Hinweis bekommen, das wir noch Impfungen brauchen. Kontrolliert hat es niemand und letztendlich ist es unsere Sachen, wann und gegen was wir unsere Kinder impfen lassen.

Ich denke ich würde den Impfausweis auch nicht mitgeben.

gruß

tine

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Re: Impfpasskontrolle in der Schule????

Antwort von MonaLisa07 am 16.10.2007, 22:00 Uhr

Impfen oder nicht- das ist eine persönliche Entscheidung, auch wenn die Stiko es gerne anders hätte, es gibt keinen Impfzwang und wenn du nicht möchtest,laß Dir da nicht reinreden und behalte Deine Unterlagen für Dich...

MFG ML07 (Würde es auch so machen)

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Re: Impfpasskontrolle in der Schule????

Antwort von Namens-Fee am 16.10.2007, 22:52 Uhr

Ich sehe ehrlich gesagt nicht, wo das Problem ist. Du schreibst, die Ärztin würde dann eine Empfehlung aussprechen - der kannst Du folgen oder auch nicht, je nach Deinem Gewissen.

FAkt ist doch, dass gerade Grundschulkinder (also nach der U9) kaum mehr beim Kinderarzt vorgestellt werden, Vorsorgeuntersuchungen werden nicht wahrgenommen, somit i.d.R. auch keine Impfaufklärung betrieben.

Was glaubt Ihr, wie viele Kinder bspw. KEINE Auffrischung der Tetanusimpfung mit 6 Jahren bekommen - das sind erschreckend viele. Es geht heirbei vermutlich um diese alltäglichen Dinge und noch nicht einmal um die Spezialisten MMR, Windpocken, Grippe usw.

Ich würde den Ausweise mitgeben. Warum auch nicht? Vorher eine Kopie für uns, falls er wegkommt, oder halt die Kopie mitgeben. Aber meine Kids sind eh durchgeimpft und alle termine eingehalten ;-)

LG

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Re: Impfpasskontrolle in der Schule????

Antwort von Martin003 am 17.10.2007, 8:16 Uhr

Ich schließe mich Namens-Fee an. Die Bitte um Einsicht in den Impfpass dient ganz sicherlich nicht der Untergrabung der elterlichen Hoheit über die Gesundheit der Kinder, sondern ist eine Aktion, um Eltern, die sich nicht um den Impfschutz kümmern, zu erinnern, wie man seine Kinder vor gefährlichen Infektionskrankheiten schützen kann. Manch eine/r, der grundsätzlich impfen möchte, hat vielleicht die eine oder andere Imfung bzw. Auffrischung vergessen und bekommt so wieder eine kleine Erinnerungshilfe. Wer partout nicht impfen will, wird sich auch durch die Empfehlung amtsärztlicherseits nicht überzeugen lassen.

Also: Nicht immer gleich was Böses vermuten!

Viele Grüße

Martin

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Re: Impfpasskontrolle in der Schule????

Antwort von Eileen am 17.10.2007, 8:20 Uhr

Sehe es wie Namensfee und Martin003.

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ich auch..

Antwort von schneggal am 17.10.2007, 9:29 Uhr

...ganz ehrlich, ärgert mich ein bisserl und lässt mich aufschnaufen, warum es eigentlich immer Eltern gibt, die hinter allem Böses vermutet !! Hauptsache auflehnen gegen das System !!

Warum darf denn nur ein Arzt des Vertrauens die Unterlagen sichten? Was gibt es da, was die andren denn nicht wissen sollten?
Wenn wir in einem Staat leben würden, wo Kinder ohen Impfung vom Schulunterricht oder sonstigem ausgeschlossen werden würden, tät ich diese heimlich Tuerei ja noch verstehen, aber hier ist es doch wirklich jedem selber überlassen, was er und wie er es macht.
Und wer sich gegen Impfungen oder gegen einige ( hab auch nicht alles impfen lassen ) der hat seine Gründe dafr und demjenigen dürfte s auch egal sein, bzw sogar recht sein, wenn man darüber spricht, warum !! Schließlich geht es ja dann meist um eine Überzeugung und für die tritt man doch gerne ein!! oder nicht??

Aber klar würde ich meinen Kindern den Impfpass mitgeben und wenn ein Lehrer wissen will, wie oft mein Kind schon wegen Durchfall oder Ohrenweh behandelt wurde..aber bitte schön!! Warum auch nicht!! Mein Kind hat ja weder Vor- noch Nachteile davon!!

lg schneggal

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Bei uns wurde es...

Antwort von lenamama99 am 17.10.2007, 10:57 Uhr

nachgefragt, welche Impfungen vorhanden sind und die Erklärung war ganz einfach, wenn das Kind sich verletzt, dass dann geklärt ist ob ein Schutz gegen Tetanus vorliegt oder nicht.

Es ging bei uns halt auch von der Schulkindbetreuung aus, da wir eine OGS haben und die Kinder den ganzen Tag in der Schule sind.

LG UTe

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Ich kann euch sehr gerne sagen, warum ein Amtsarzt von mir keine Auskunft mehr bekommt

Antwort von dhana am 17.10.2007, 13:07 Uhr

Hallo,

ist ja schön, das ihr noch keine schlechten Erfahrungen hattet - aber gerade mit unserem Gesundheitsamt hatte ich schon mehrere.

Vorne weg - bin von Beruf Rettungsassistentin und muß im Rettungsdienst mir sehr vielen Ärzten zusammenarbeiten - mein Mann als Intensiv- und Anästhesiepfleger genauso. Es gibt viele sehr gute Ärzte, aber genauso welche die definitiv patientengefährdend Arbeiten und den Tod eine Patienten durch falsche Medikamente, Dosierungen oder Behandlungen in Kauf nehmen - sogar wenn man sie darauf hinweisst.

Und mit unserem Amtarzt hatte ich schon mehrere Zusammenstöße - unter anderem weil ich mich geweigert habe mit in der 8. Schwangerschaftswoche die Lunge röntgen zu lassen (ich hatte noch gar keinen Mutterpass, aber schon einen positiven Schwangerschaftstest und den Ultraschall, aber der Pass war halt noch nicht ausgestellt) - der hat mir echt gedroht mich mit der Polizei vorführen zu lassen, damit ich die Lunge röntgen lasse - obwohl der Time-Test negativ war (TBC-Fall in der weitesten Bekannschaft)

Und auch beruflich hatte ich einige Male mit dem zu tun - Zwangseinweisungen in die Psychiatrie - sorry, bei dem stellt es mir alle Fußnägel auf, da schütteln sogar die Psychiater in der Klinik den Kopf - aber nachdem die Anweisung vom Amtsarzt vorlag, musste sie erst mal dem Nachgehen.

Tut mir leid nach allem was ich weiß, gehe ich nicht davon aus, das mit den Daten verantwortungsbewust umgegangen wird - und medizinisch spreche ich dem alles ab.

Ich gebe grundsätzlich keinem Arzt mehr Auskunft wenn ich ihn nicht kenne und vertraue, gerade weil ich viel mit Ärzten zusammenarbeite halte ich sie nicht mehr für Halbgötter im Weiß, sondern für ganz normale Menschen.
Und ich gebe nicht jedem normalen Menschen einsicht in unsere Medizinischen Akten.

Wenn ihr meint, das hat was mit verbergen zu tun - könnt ihr das ja gerne machen. Mein Fall ist das nicht.

Dhana

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Warum nicht?!

Antwort von Majali am 17.10.2007, 13:08 Uhr

Ich würde den Impfpass kopieren und auf jeden Fall mit in die Schule geben! Warum auch nicht?!

Da macht sich ein Amt schon mal die Mühe und plant eine Aktion: Impfen! für die Gesundheit unserer Kinder und manche Eltern boykottieren. Das ist wieder typisch...

Wer weiß, vielleicht sprechen die Kinder parallel dazu sogar im Unterricht über Impfungen? Vielleicht dient das Ganze zur Aufklärung, Erinnerung...

Und wenn Ich Impfgegner wäre , würde ich ein kleines Zettelchen dazu legen und fertig...

Ich finde solche Aktionen gut und richtig!

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Re: Ich kann euch sehr gerne sagen, warum ein Amtsarzt von mir keine Auskunft mehr bekommt

Antwort von schneggal am 17.10.2007, 13:55 Uhr

Aber nicht jeder muss solche Geschichten erleben, wie du, selbst wenn er mit dem Gesundheitswesen des öfteren inBerührung kommt, wie ich auch nach 7 Jahren amulanter Altenpflege und Sanitäterin.

Klar gibt es überall "Deppen", aber deswegen generell allen Ärzten zu misstrauen?? Dann dürften ja auch die Zahnarztkontrollen, soweit noch gemacht werden, dein Kind nicht mitmachen, oder?

Und außerdem könnte man das in alle Bereiche ausweiten...Lehrer z.B.....ich hatte in meiner Schullaufbahn leider viele inkompetende Lehrer erlebt und hab somit das Gymi geschmissen...also werden die Lehrer meiner Kinder es auch nicht gut machen können, weil man Lehrern eben nicht vertrauen kann ?!?!

So einfach ist das Gott sei Dank nicht.

Versuch es doch einfach mit etwas mehr Vetrauen....es lebt sich gut damit;)

lg schneggal

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Warum denn?

Antwort von Ebba am 17.10.2007, 16:52 Uhr

Hallöchen,

ich habe jetzt nicht alle Antworten gelesen, aber ich sehe überhaupt keinen Grund der Schule oder dem Amtsarzt den Impfpass unserer Tochter auszuhändigen, gleich ob in Kopie oder im Original.

Was wollen die denn mit den Daten? Statistiken erstellen? Den Zeigefinger heben? Vielleicht doch den ein oder anderen auf eine schwarze Liste setzen, zur Beobachtung sozusagen (nicht das ich paranoid wäre).
Wie auch immer, ich gehe, wie auch dhana, nicht davon aus, dass vom Staat mit Daten verantwortungsvoll und in meinem Sinne umgegangen wird.
Und wieso dient diese Impfaktion der Gesundheit der Kinder? Wer nicht impfen lassen will, der wird auch durch eine solche Aktion nicht überzeugt. Wer die Zeit nicht findet um zum KiA zu gehen, der findet sie auch nicht nach einer solchen Aktion. Und wer seine Kinder hat impfen lassen, der braucht sol eine Aktion auch nicht.
Statt die Impfpässe einzufordern könnte man also ebenogut auch einfach ein Infoschreiben an die Eltern verteilen. Vielleicht würde das sogar mehr bringen, weil es weniger Widerstand erzeugt.

Ne, so lange es keine Impfpflicht gibt ist es meine Privatsache ob ich mich oder mein Kind impfen lasse und wogegen.

Liebe Grüße
Ebba

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Re: Bei uns wurde es...

Antwort von Ebba am 17.10.2007, 16:56 Uhr

Da hätte man dann ja auch einfach fragen können, ob das Kind gegen Tetanus geimpft ist.
Warum hat man sich nicht darauf beschränkt?

Liebe Grüße
Ebba

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Re: Impfpasskontrolle in der Schule????

Antwort von Sylvia1 am 18.10.2007, 13:00 Uhr

Hallo,

das Original des Impfpasses würde ich auf keinen Fall aus der Hand geben. Das sind unsere persönlichen Unterlagen und die gebe ich nicht weg. Das kann die Schule auch nicht verlangen, finde ich. Etwas anderes wäre es, wenn eine Kopie gewünscht würde. Auch anhand einer Kopie kann man den Impfschutz überprüfen und entsprechende Empfehlungen aussprechen.

Bei uns in der Schule wurde, als vor ca. Jahren bei uns in der Region verstärkt die Masern auftraten, einmal seitens der Schule ein Info-Schreiben über Masern an alle Schüler verteilt und gleichzeitig wurden die Eltern darum gebeten, auf entsprechenden Impfschutz zu achten, damit sich an der Schule im Ernstfall keine Masern-Epedemie entwickeln würde. Es wurde halt nochmal an das Verantwortungsgefühl der Eltern appelliert, dem eigenen Kind und auch der Gellschaft gegenüber und in diesem Zuge bat die Schule um eine Kopie des Impfausweises (ich meine, es ging damals aber nur um den Eintrag der MMR-Impfungen), damit die dort halt auch nachgucken können, falls ein Kind in der Schule an entsprechenden Symtomen leidet und plötzlich krank wird, ob dieses Kind geimpft ist oder nicht bzw. ob es dann ein Masern-Verdachtsfall sein könnte oder nicht.

Ich fand das mit der Kopie nicht problematisch und habe die gerne abgegeben. Ich fand es sogar sehr gut und verantwortungsbewußt von unserer Schule, dass die sich des Themas überhaupt angenommen haben und es für wichtig erachtet haben. Das Original des Impfausweises hätte ich aber, wie gesagt, nicht aus der Hand gegeben. Das gehört uns und dient zur Dokumentation unserer Imfpungen (und zwar lebenslang). Hinterher ist der Ausweis weg, und dann?

Frag doch mal, ob nicht auch eine Kopie ausreicht. Ansonsten würde ich auch eher dem Kinderarzt vertrauen und vielleicht ggf. eine zweite oder auch dritte ärztliche Meinung heranziehen.

Viele Grüße
Sylvia

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