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Geschrieben von Kalogo am 10.02.2006, 21:02 Uhr

Fehler im Zeugnis - wer sagt's dem Kind ?

Hallo,

sitze hier gerade etwas fassungs- und ratlos :

Die Lehrerin meines Ältesten rief eben an. Das heute ausgeteilte Zeugnis (3. Klasse) sei teilweise falsch; der Computer habe Noten falsch ausgespuckt. Dadurch seien zwei Noten etwas schlechter; es sind ausgerechnet die beiden einzigen glatten Zweier, die nun 2- bzw. 2-3 sind. Montag soll es ein neues Zeugnis geben.

Tja ... das Zeugnis war schon nicht so toll. Die Heftnoten (dazu habe ich ja kürzlich geschrieben) waren durchgehend schlecht und mündlich macht Sohnemann offenbar nicht so gut mit.

Nun frage ich mich aber, ob es wirklich mein Job sein muß, das meinem Sohn über's Wochenende zu erklären ? Unser Verhältnis ist, was die Schule angeht, schon nicht das beste (u.a. nahezu tägliche Auseinandersetzungen über die Hausaufgaben). Er wird natürlich sehr enttäuscht sein und da bekomme den Ärger (er kann - mir gegenüber - sehr aufbrausend sein) dann doch vermutlich wieder ich ab ?! Im Moment überlege ich, der Lehrerin eine kurze Nachricht für Montag zukommen zu lassen, sie möge ihm das doch bitte selbst erklären.
Mir stinkt es langsam, zumindest in den Augen meines Sohnes immer als die Schuldige dazustehen.
Oder spinne ich da gerade ?

Ich wäre dankbar für Meinungen.
Gruß Julia

 
8 Antworten:

Re: Fehler im Zeugnis - wer sagt's dem Kind ?

Antwort von 3fachMama am 10.02.2006, 21:15 Uhr

Ich finde es schon ein starkes Stück mit dem Zeugniss. Auf der einen Seite würde ich sagen, die Lehrerin sollte den Fehler selbst eingestehen. Aber vielleicht hat dein Sohn danach Angst, dir die schlechteren Noten auf dem neuen Zeugnis zu zeigen. Ich würde ihn darauf vorbereiten, sonst ist er am Montag vielleicht geschockt. Erzähl ihm doch einfach die ganze Sache in Ruhe, vielleicht bei einem Lieblingsessen oder Lieblingsspiel von ihm, und erklär ihm, dass das jetzt nicht so schlimm ist, und dass du ihm hilfst bessere Noten zu bekommen. Schon eine verzwickte Sache. Ich wünsche dir viel Glück.

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Re: @3fachMama

Antwort von Kalogo am 10.02.2006, 22:04 Uhr

Hallo,

und danke für Dein Post !

Es ist wohl so : Wir sollten es ihm selbst sagen. Mir ging auch noch durch den Kopf, daß es evt. in der Schule zu einer unschönen Szene kommen könnte und das möchte ich vor allen Dingen ihm natürlich ersparen.
Ach Mensch, er tut mir ja schon leid; wenn etwas blöd läuft, dann garantiert bei ihm. So gesehen kann ich der Sache fast etwas Gutes abgewinnen; vorhin herrschte eher ein wenig Ärger über das Zeugnis.
(bitte nicht falsch verstehen : 2- und 2-3 sind ja auch nicht wirklich schlecht; Sohnemann ist nur einfach stinkfaul)

Trotzdem hätte ich es der Lehrerin schon "gegönnt". Für meine eigenen Fehler einzustehen, habe ich keine Probleme, aber für fremde - und dann auch noch solche der gelegentlich unfehlbar tuenden Lehrer ...:-(
(ja, ja, da ist manche Bitterkeit)

Deine eigene Frage habe ich gelesen; weiß nur leider nichts Fundiertes dazu. Hoffentlich kommen da auch noch Kommentare und Ihr findet die richtige Lösung !

Schönen Abend noch
Julia

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Also ehrlich gesagt, finde ich es ne Unverschähmtheit

Antwort von Si+Jo+Jo+Fr am 11.02.2006, 14:15 Uhr

dass die Lehrerin das auf euch abwälzt! Sie muss doch die Zeugnisse konttrollieren, das ist nun mal eine ihrer Aufgaben, bevor sie sie unterschreibt und austeilt!
Und ich würde drauf bestehen, dass die Noten bleiben wie sie sind!!! Ich würde keine Änderung mehr akzeptieren!

Wenn ihr eh schon so kämpft in der Schule, dann mus doch sowas nicht auch noch sein, oder??? Ich möchte DAS meinem Kind nicht antun müssen.
Kinder müssen für ihre Fehler in Proben auch grade stehen und können nicht 3 Tage später sagen, Moment da hab ihc nen Fehler, ich verbesser das mal schnell...

Was sagen denn die andern Eltern dazu????


LG

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Re: Also ehrlich gesagt, finde ich es ne Unverschähmtheit

Antwort von Henni am 13.02.2006, 11:23 Uhr

Hallo

na das ist ja auch lustig, "die noten solen bleiben wie sie sind*gg*

ja und dd was solld as dann?? er IST eben nicht 2,0 sondern 2,5, ganz egal wie es im zeugnis steht! Natürlich ist es totla peinlich als Lehrerin wenn man da was falsches ausgeteilt hat. Aber ehrlich gesagt hatte ich das auch schon mal und habs noch nciht mal gemerkt! NATÜRLICH darf das nciht passieren, aber ich schreibe nun seit 14 Jahren Zeugnisse bei wer weiß wie vielen Schülern...übrigens: als wir die ncoh per hand schreiben konnten ist mri das nie passiert..heutzutage muss ja leider alles computert werden...und der ist halt gnadenlos..*gg*


Also: erklär es deinem Kind, die Lehrerin wird sich sicher eh entschuldigen (hab ich jedenfalls damals gemacht) und ob es das zeugnis dann neu gibt oder nciht ist ja im prinzip wurscht...wenn er WEISS dass seine 2 keien 2 ist dann kann er das ja auch schirfltich bekommen....oder?? Dann ist es wenigstens korrekt.


LG HEnni

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@Henni

Antwort von Kalogo am 13.02.2006, 14:21 Uhr

Hallo Henni,

wie es ausgegangen ist, habe ich oben geschrieben ...

Du hast ja schon recht.
Aber : Die Kinder (zumindest hier) bekommen in der Schule sofort Konsequenzen zu spüren, wenn sie einen Fehler machen (Noten, Rüge, Mitteilung an die Eltern); teilweise recht harte Konsequenzen. Da stößt es mir einfach übel auf, daß ein Lehrer bei einem so zentralen Punkt einen Fehler macht (es gibt keine originären Computerfehler, sondern nur Bedien-/Programmierfehler) und der wird ohne weiteren Kommentar "korrigiert".

Gruß Julia

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Ausserdem ist es nicht zuvile verlangt, die Zeugnisse VOR dem Verteilen

Antwort von Si+Jo+Jo+Fr am 13.02.2006, 14:27 Uhr

nochmal zu kontrollieren, statt hinterher, wie das ja gelaufen sein muss....DAS ist mir das unbegreifliche!

Mach so einen Fehler mal im Büro (vielleicht bei einem Angebot an einen Kunden ??), da kannste zum nächsten Termin unter Umständen deine Sachen packen!


LG

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Re: Ausserdem ist es nicht zuvile verlangt, die Zeugnisse VOR dem Verteilen

Antwort von Kalogo am 13.02.2006, 14:53 Uhr

Tja,
das ist ja genau das, was mich an der Sache ein wenig aufregt - das Messen mit zweierlei Maß.
Nachdem ich schon meine, daß inhaltlich Henni recht hat, sollte Ziel des Gesprächs auch nicht sein, daß die Noten so belassen werden, sondern vor allen Dingen zu etwas mehr Sensibilität anzuregen. Aber, s.o., wenn die Lehrerin nicht einmal den Brief zuerst liest ...
Zumindest weiß ich nun, daß die Direktorin von dem Geschehen weiß.
Ansonsten haben die Kinder einmal mehr gelernt, daß Fehler der Lehrer leichter zu korrigieren sind als ihre eigenen :-(

Gruß Julia

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Was intern passiert...

Antwort von kai am 13.02.2006, 18:02 Uhr

... weißt du doch gar nicht. Das Zeugnis wird ja nicht nur von der Lehrerin sondern auch vom Direktor unterschrieben... und wenn diese besagte Lehrerin mit einem fehlerhaften Zeugnis kommen muss, weiß er oder sie doch Bescheid...

Aber ich kann schon verstehen, dass du dich ärgerst. Ne Entschuldigung deinem Sohn gegenüber wäre das mindeste gewesen!

LG
kai

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