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Geschrieben von kiaranina am 03.06.2007, 12:29 Uhr

Die lieben Geschwister...

Hat hier noch irgendwer das Problem, das ein Geschwisterkind 1000 Verabredungen hat, eine Sportskanone ist, in der Schule super und überall super-beliebt ist und gut ankommt, während das andere Geschwisterkind nur selten für Nachmittagsverabredungen angerufen wird und dauernd irgendwelche Fehler bei sich sucht und fragt, warum die Kinder ihn nicht so mögen ?

Bringt das auch solche Spannungen in den Alltagsablauf wie bei uns ?

LG Maria

 
7 Antworten:

Das hilft dir zwar nicht

Antwort von pauline04 am 03.06.2007, 12:52 Uhr

weiter, wir haben nur den einen Teil deiner Geschichte. Das ist der mit dem der die Fehler immer bei sich sucht.

Das andere Extrem auch zuhause zu haben stell ich mir noch anstrengender vor. Weils die "Problemchen" sicher noch deutlicher und täglich hervorhebt.

Mir hat mal jemand gesagt das unsere Kinder weitestegehend auch unsere "Sorgen" und Verhaltensweisen verinnerlichen und weitertragen. Diese Familie hatte dann mal eine tolle Psychologin/Psychotherapeutin gefunden, die sich auf Familienaufstellungen usw. spezialisert hat. Nach ein paar Sitzungen gings dem Mädchen dieser Familie, die sehr introviertiert und sensibel war, besser. Weil sie gelernt hat das sie nur für sich selbst verantwortlich ist und nicht für das Befinden der Eltern. (Die hatten sich getrennt und deshalb diesen Schritt gemacht).

Ganz ehrlich - ich würds auch gerne tun. Ich wüsste gerne warum und wieso mein Sohn so ist wie er ist - und wie ich ihm helfen kann bzw. was ICH ändern kann um ihn zu helfen. Vielleicht mach ich ja Fehler die ich einfach nicht erkennen kann.

Menschen sind unterschiedlich und ich weiß es sind nicht immer die Eltern schuld, aber wenn es helfen würde das ich/wir uns ändern damit mein Sohn sich selbst mehr mag - dann wär ich schon zufrieden.

Bei Euch sieht man ja deutlich das es eben an der Wesensart liegt - denn ihr erzieht ja beide sicher gleich. Trotzdem - wenn er leidet müsst ihr was tun.

Mein Sohn soll jetzt Ergo machen (hat leichte motorische Schwierigkeiten die eigentlich nicht so ein Problem wären wenn er nicht eins drauß machen würde).

Hier gibts eine Ergoth. die auch so ein bisschen auf die Psyche ausgebildet ist und wir hoffen das er über den Weg zu mehr Selbstbewusstsein/Selbstwertgefühl gelangt. Wobei ich vom Gefühl her lieber gleich zur o.g. Psychoth. gehen würde, einfach mal anhören was die da n unserer Familienkonstellation/-verhaltensweise erkennen kann. Ich befürchte einfach das ich für DIESES Kind die vielleicht falsche Verhaltenssweise habe. Ich weiß nicht wie ich es erklären soll. Ich hab das Gefühl manchmal instinktiv FALSch zu reaigeren.
Vielleicht weißt du was ich meine.

Auch wenn ich dir jetzt grad gar nicht richtig Deine Frage beantwortet habe. :-((

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Re: Die lieben Geschwister...

Antwort von Rosy am 03.06.2007, 13:39 Uhr

Hallo,
die hast gerade unser großes Problem angesprochen. Die Große 2. Klasse ist vor einer Woche weinend zusammengebrochen und hat mir erzählt, daß sie immer alleine ist. Beim Turnen will keiner ihr Partner sein und beim Theaterstück will auch keiner mit ihr zusammenarbeiten. Ich hatte Freitag ein Gespräch mit der Lehrerin, und sie teilte mir mit, daß ihr das auch schon aufgefallen ist und Eileen ihr sehr leid tun würde. Was sie bemerkt hat, daß Eileen mit Babysprache zu den anderen Kindern spricht und sehr nahe an sie herangeht und sie wohl auch streicheln oder anfassen will. Das wäre den Kinder sehr unangenehm. Die Lehrerin wollte mit den Kinder sprechen, hat sie wohl auch getan, aber Eileen konnte mir nicht genau sagen was sie gesagt hat. Hat sie vergessen. Ich habe mit Eileen auch nocht intensiv gesprochen, nur Andeutungen gemacht. Da hat sie schon wieder abgeblockt und abgestritten.
Ich hoffe, daß Oma ein wenig weiter kommt bei ihr. Sie kommt heute Gott sei Dank vom Urlaub zurück. Die andere Seite ist Jenny, die immer ein Schwarm Kinder um sich hat. Sie kommt dieses Jahr in die Schule, da wird es wohl genauso werden. Wir müssen schon aufpassen, daß die Kleine die Große nicht unterbuttert.
Gleichzeitig sind Eileens Leistungen auch nicht die Besten, da müssen wir ganz schön arbeiten. Die 3. Klasse wird sie wohl schaffen, aber sehr schwer haben.
So, werd mal mein Posting beenden, der Mann schnarcht so laut neben mir.
Wenn Du magst, können wir uns ja per Mail noch weiterhin austauschen.
Viele Grüße
Sabine

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Re: Die lieben Geschwister...

Antwort von bigwusch am 03.06.2007, 18:20 Uhr

Hallo :o)

Ja teilweise :o) Die Große (wird am 21. 8J.) 2. Klasse war schon immer die liebste, beste, beliebteste usw. Sie hat total viele Freunde und überall beliebt, super sportlich schlank (kann (fr)essen was und soviel sie will, usw, usw.

Die kleine (bald 6J.) hat da mehr ihre Problemchen. Ist schon immer etwas komplizierter im Umgang. Macht zwar auch viel Sport ist aber keine Sportskanone, hat zwar Freunde aber doch nicht soviele und anders als bei der Großen, Figur: naja sie ist nicht dick (aber muß aufpassen das sie nicht zuviel ist) und doch nicht schlank.

Aber ihr macht es absolut nichts aus. Sie findet sich toll so wie sie ist, und ist stolz auf ihre große Schwester (und umkehrt genauso)

Aber ich finde es oft schade wenn alle sagen. ach Alina ist so ganz anders wie Michèle. Michèle ist ja so lieb, hilfsbereit,....!

Aber das ist Alina auch aber sie wird neben Michèle einfach oft übersehen :o((

Lg Mel

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Re: Die lieben Geschwister...

Antwort von Silvia3 am 03.06.2007, 23:14 Uhr

Oh ja, das Problem kennen wir auch. Unsere Große, obwohl eigentlich sehr introvertiert und nicht besonders freundlich in ihrer Art, ist allseits beliebt, gut in der Schule, sehr gut aussehend, hat viele Freunde, ist immer unterwegs. Die Kleine, eine fröhliche kleine, extrovertierte Person, findet nicht so recht Anschluß. Ich muß krampfhaft Nachmittagsverabredungen für sie organisieren, sie wird nie angerufen. Bei der Großen stehen die Freunde dagegen Schlange. Sie ist nicht so sportlich wie ihre große Schwester und ihr mißlingen auch viele Dinge. Sie verzweifelt oft an sich selbst und fühlt sich gegenüber der Schwester benachteiligt, die ihre Überlegenheit auch gerne ausspielt. Meine kleine Maus tut mir unendlich leid und ich weiß auch nicht, wie ich ihr Selbstvertrauen stärken kann. Für sie wäre eine "beste Freundin" ganz wichtig, aber bisher hat es noch nicht geklappt.

Silvia

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Re: Die lieben Geschwister...

Antwort von propellerchen am 04.06.2007, 8:21 Uhr

mal eine andere frage zum beliebheitsgrad: unser sohn ist zur zeit auch sehr beliebt, hat viele freundschaften, braucht nie zu fragen kann ich heute da oder dort hin weil die anderen kinder das für ihn regeln, nach dem motto, nein, heute kommst du zu mir, morgen kannst du zu domenic, ist wirklich so. nun bekommt er auch zu 98% der klasse einladungen zu geburtstagen, wo er auch immer gerne hingeht und auch mit den kindern spielt. nur wie mache ich das wenn sohni geburtstag hat ich kann doch unmöglich die ganze klasse zurückeinladen, er möchte natürlich und die kids auch.
wie macht ihr das?
propellerchen

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Re: Die lieben Geschwister...

Antwort von RenateK am 04.06.2007, 11:48 Uhr

Hallo Maria,
da ich ein Einzelkind habe, kenne ich das Problem so nicht. Ich habe aber auch einen Einzelgänger, der sich so gut wie nicht verabredet - es gibt 2 allerhöchstens 3 Kinder, mit denen er das tun würde. Er ist bis 16:30 im Hort (will auch nicht früher weg), da macht er auch viel für sich selbst, das wird aber akzeptiert. Ich habe aber das Gefühl, da meiner damit einfach zufrieden ist. Ihm macht es offensichtlich auch nichts aus, dass er vielerlei Hinsicht (auch Interessen) anders ist als die meisten anderen.
Meinst Du, Eurer Kind wäre unzufrieden, weil es das wirklich anders will. Oder sind das Anforderungen, die vielleicht nur entstehen, weil das Geschwisterkind anders ist und ihr vielleicht unbewusst vermittelt, das wäre besser? Statt darauf zu setzen, dass das Kind sich irgendwie ändert (falls ihr das tut, vielleicht macht ihr das auch gar nicht), sollte man es vielleicht eher ermutigen, so zu sein wie es nunmal ist und damit auch zufrieden zu sein.
Ich bin der Auffassung, dass es nunmal Einzelgänger gibt und es gibt durchaus solche, die damit zufrieden sind. Ich selber gehöre da auch irgendwie dazu, denke ich.
Viele Grüße, Renate

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Ja, hier leider auch...

Antwort von 3_wilde_Räuber am 07.06.2007, 9:57 Uhr

Hallo,

bei uns sieht es ganz ähnlich aus.
Der Älteste (1. Klasse) ist der Sunnyboy, gibt den Ton an (hier unter den Geschwistern wie da), ist beliebt etc pp.
- Halt das Bilderbuchkind.

Der jüngere Bruder (gerade 5 geworden) hat das Nachsehen und verfällt eher mal in ein Kleinkindverhalten und traut sich nichts zu, wagt nichts, stellt sein Können weit weit hinten an :(

Ich versuche die beiden seit einem halben Jahr so gut es geht zu trennen. Versuche die Interessen des Jüngeren zu fördern, separiere die beiden im Alltag mehr als früher.

Wichtig sind Veranstaltungen für den Kleineren, die nur für ihn sind.

Hebe seine Fähigkeiten hervor, geh mit ihm alleine zum turnen etc pp.

Bei uns hat es jetzt schon geholfen. Der Kleinere ist in dem letzten halben Jahr deutlich selbstbewußter geworden und bietet seinem (auch über alles geliebten Bruder) endlich mal Paroli.
Und :) gerade gestern fragte mich eine Mutter, ob er denn mal mit ihrem 2.geborenen spielen wollen würde :)


Wenn ich die Bruder-Konkurrenz laufen lasse, dann hat der Jüngere das nachsehen. Wenn ich den Kleineren ganz individuell behandel und aus der Bruderrolle heraus nehme, dann zeigt er ein ganz anderes Gesicht. Zeigt viele Seiten, die er vorher gar nicht gelebt hat.

Übrigens habe ich mich deshalb auch dafür entschieden, daß der Jüngere zu Hause bleibt (kein KiGa) seitdem der ältere zur Schule geht.
Das war für uns eine gute Entscheidung - er hat Kraft und Mut bekommen. Morgens ist er schließlich der Älteste - und blüht völlig auf.
Nach dem Sommer kommt die Vorschule (in HH mehr und mehr üblich) und dann sehen wir weiter.

Viele Grüße
Svenja

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