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Geschrieben von Mikako1990 am 11.08.2019, 8:15 Uhr

2 Jähriger Probleme

Guten Morgen
Ich brauch mal Rat von dem erfahrenen Müttern.

Es geht um meinen Kleinen (im Mai 2 geworden). Er hat wie der grosse eine Sprachstlrubg, spricht Nichts(!) ausser dada, äääh, Mamamama.

Seit ca 2 Wochen ist er extrem aggressiv. Erst fing er an, mich zu hauen, zu kneifen. Dann den grossen Bruder (4J im März geworden). Jetzt auch den Papa und letztens auch den Opa.

Ich packe die Hand und sage laut NEIN AUA!
Papa reagiert gleich. Der grosse sagt STOP NEIN NICHT Hauen und haut meist beim dritten, vierten, fünften Mal zurück.
Opa hat ihn richtig doll zurück gekniffen und ihn auf Po gehauen, was ich sofort unterbunden habe, da ich dies nicht will und nicht dulde.

So wie hatten so eine Phase schonmal und die legte sich nach 2-3 Tagen.
Nun wird es aber zZ Immer schlimmer und ich weiss langsam nicht mehr wie reagieren darauf. Er "sabotiert " auch oft den grossen. ZB spielen wir Lego alle und Mini nimmt dem grossen allesweg, haut es gegen die Wand bis es kaputt geht, wenn ich dann schimpfte und es repariere werde ich wieder gehauen und gekniffen.

Jemand einen Rat für mich?

 
7 Antworten:

Re: 2 Jähriger Probleme

Antwort von Mutti69 am 11.08.2019, 9:06 Uhr

Viele Kinder haben in der zunehmenden Autonomiephase und noch vorherrschenden sprachlichen Defiziten aggressive, eigentlich eher der Frustration entspringende Tendenzen.

Er muss sich ausdrücken können in seinen Wünschen und Bedürfnissen und ihr müsst ihm zuhören...wie auch immer man das gestaltet mit Kindern mit Sprachdefiziten. Es bedeutet Zuwendung und Zeit, die hat man halt nicht immer uneingeschränkt, das verstehe ich.
Spontan fallen mir Bildtafeln ein....für Gefühle...für Grundbedürfnisse.
Die Bildtafeln würde ich individuell mit den Kindern basteln/erstellen, damit für alle Seiten klar ist, was was bedeutet. Darüber würde ich versuchen ihm etwas mehr Ausdruck zu geben. Oder klare Signale, die er geben darf. Auch ein Kind kann schon Stop signalisieren.

Ansonsten, wie du es machst, nicht hauen, nicht kneifen, nicht beleidigt sein oder groß Strafen, sondern klar Stop sagen und knapp kommunizieren, dass es weh tut/du es nicht willst.

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Re: 2 Jähriger Probleme

Antwort von nachbarn am 11.08.2019, 9:31 Uhr

seid Ihr mit Ihm shcon mal beim Ohrenarzt gewesen? es gibt eine speizelle untersuchung für Kleinkinder alles gute und viel Geduld

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Re: 2 Jähriger Probleme

Antwort von zwergchen84 am 11.08.2019, 9:38 Uhr

Bin da bei Mutti. Eines meiner Betreuungskinder war damals ähnlich impulsiv und wurde schnell wütend, wenn etwas nicht so klappte wie er wollte. Dann wurde auch gehauen oder gekniffen. Anfangs wusste ich überhaupt nicht, was los ist. Sprechen kann er nicht(wird er auch nie), Laute gibt er von sich. Ich hab dann mit ihm das weitergeführt, was unsere Heilpädagogin anfing: Zeichen für bestimmte Dinge. Für eine Art Zeichenbuch wäre er zu ungeduldig gewesen und eines hatte er beim Essen. Damit wir wussten, was er möchte und ob er noch mehr möchte. Wie gesagt, sprechen wird er nie können.
Geduldig sein. Ich hab den Lütten anfangs immer wieder gefragt, was er möchte. Und dabei Zeichen gemacht. Für Trinken eben diese Bewegung, als ob ich was trinken würde, Hunger(wir hatten immer einen Obst- oder Gemüseteller stehen) zeigte ich nur auf den Mund, Sandkiste tat ich so, als würde ich einen Eimer füllen usw. Aber immer gefragt:"Möchtest du was trinken?" Damit er den Zusammhang versteht ;)

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Re: 2 Jähriger Probleme

Antwort von lymue92 am 11.08.2019, 9:43 Uhr

Morgen

Schließ mich Mutti69 an.

Hast du schon mal mit eurer Logopädin bezüglich Zeichensprache gesprochen?

Damit kann man anfangen sobald die Kinder 6 Monate jung sind.

Nennt sich dann "unterstützende Kommunikation".

Fängt mit Grundbedürfnissen wie trinken und essen an und wird dann spezifischer. Auch Spielsachen. So kann er mit ein zwei Handzeichen "sagen" was er will. Und immer wenn du ein Zeichen machst sagst du wie es heißt. So stellt er die Verbindung her und hört die Aussprache.

Vivian König hat einige Bücher zu dem Thema und ist auch auf YouTube mit Videoanleitungen zu finden.

Meine Motte hat auch Defizite. Im Kindergarten wurde sie bereits als Verzögert abgestempelt. Für Logopäde ist es nicht stark genug für Therapie.

Wir haben jetzt damit angefangen. Schon durch meine Wiederholungen beim verinnerlichen spricht sie die ersten Wörter besser.

Motte ist 3 1/2. Beim Floh (5Monate) will ich auch damit anfangen.

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Re: 2 Jähriger Probleme

Antwort von Mareike92 am 11.08.2019, 11:20 Uhr

Mit 2 Jahren,ist es ja noch früh. Ich würde nur auf CT vom Kopf bestehen,wenn es sich nächstes Jahr nicht bessert um zB einen Hydrocephalus auszuschließen.
Ich will niemanden verunsichern und man braucht eine Narkose für das CT. Bei Freunden wurde bei ihrem Kind die Sprachentwicklung immer herunter gespielt und keiner hat ein CT gemacht und jetzt ist das Kind mit dem Wasserkopf krank.

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Re: 2 Jähriger Probleme

Antwort von Himbaer am 11.08.2019, 15:02 Uhr

Mein kleiner Sohn (mittlerweile 11) hat bzw hatte eine verbale Entwicklungsdyspraxie. Bei ihm wurde nie ein CT oder MRT gemacht. Für einen Hydrocephalus gibt es ja noch mehr Symptome außer die Sprachstörung, sprich nur wegen einer Sprachstörung alleine würde ich das nicht machen.

Neben den anderen Tipps bin ich auch ganz klar für unterstütze Kommunikation. Dies hat auch bei uns damals die Logopädin angeregt und uns sehr geholfen. Mein Sohn war allerdings nie so aggressiv, sondern eher traurig und hat sich häufig resigniert zurückgezogen.
Mir hat damals ein Buch sehr gut geholfen in dem auch Kärtchen waren zum Kopieren, wir hatten hier alle Zimmer mit Gebärden gepflastert.
Für euch sollte ein Buch mit schweizer Gebärdensprache interessant sein.

LG

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Re: 2 Jähriger Probleme

Antwort von Baerchie90 am 11.08.2019, 16:28 Uhr

Ich würde mir mal genau ansehen, in welchen Situationen das auftritt.
Bei meinem Sohn war es so, dass er immer aggressiv wurde, wenn er übergangen wurde oder irgendwelche Konflikte nicht lösen konnte. Oder eben wenn er nicht verstanden wurde.
Leider kam nie einer auf die Idee uns das mit der Unterstützen Kommunikation nahezulegen, trotz reichlichen Terminen bei Fachärzten oder Logopäden..
So zwischen 1,5 & 4 Jahren wäre das wirklich seeeeehr nützlich gewesen.

Inzwischen verstehen wir Eltern ihn (6) "gut genug", um ihn überwiegend zu verstehen, Außenstehende haben da aber immer noch ihre Probleme, deswegen überlege ich schon, ihm einen Ordner mit "wichtigen Wörtern" für den (neuen) Kindergarten zu erstellen, damit er die Chance hat mit den Erziehern zu kommunizieren.

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