Prof. Dr. med. B.-Joachim Hackelöer

Prof. Dr. med. B.-Joachim Hackelöer

Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

Prof. Dr. B.-Joachim Hackelöer studierte von 1965–1971 Medizin in der Universität Marburg, promovierte dort 1972 mit einem Thema der Endocrinologie, erhielt 1977 seinen Facharzt für Gynäkologie, habilierte in 1978 und wurde 1981 Professor. Seit Mai 2013 ist Prof. Hackelöer bei "amedes experts-hamburg" im DEGUM III (Pränat/Gyn/Mamma), sowie in seiner eigenen Praxis in Hamburg tätig. Sein Schwerpunkt ist heute die Früherkennung fetaler Erkrankungen und Behandlungen im Mutterleib. Die Geburtshilfe der Klinik gehört mit 2700 Geburten pro Jahr zu den größten in Deutschland.

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Geringe Fruchtwassermenge, Wachstumsretardierung

Antwort von Prof. Dr. med. B.-Joachim Hackelöer

Frage:

In meiner letzten Schwangerschaft wurde um die 20. SSW eine verminderte Fruchtwasser menge und eine Wachstumsretardierung meines Babys festgestellt. Bis zur NTSF war mein Krümel damals jedoch mit den Maßen 2 Wochen voraus und FW immer normal auch beim Kontrolltermin in der 16. SSW war alles noch wie gehabt. Unter der Geburt wurde dann fest gestellt dass mein sohnemann sich einen echten nabelschnurknoten erturnt hatte. Kann dies der grund für die plötzliche geringe FW-Menge und die wachstumsretardierung gewesen sein? Es wurde während der SS nie eine Ursache dafür gefunden. Entbunden habe ich ihn mit 3000g und 50 cm in der 39.ssw.

Danke für Ihre Mühe

von Julisa am 14.06.2011, 13:46 Uhr

 

Antwort auf:

Geringe Fruchtwassermenge, Wachstumsretardierung

Hallo Julisa,
mit 3000g in der 39.Woche lag mit Sicherheit keine schwere Wachstumsretardierung vor!Ihr Kind lag noch vollkommen im Normbereich.Das Durchschnittsgewicht am Ende der 40.Woche ist 3450Gramm!
Die Beurteilung der FW-Menge in der 20.Woche ist manchmal auch sehr subjektiv und von den Untersuchungsbedingungen abhängig.Ich möchte bezweifeln,daß bereits dies in der 20.Woche ein Zeichen einer Wachstumsretardierung war - sonst wäre die Schwangerschaft nocht mit diesem Ergebnis weitergegangen!Ein NS-Knoten kann tatsächlich auch zu einer Wachstumsretardierung führen-aber,wie gesagt,mit dem Endgewicht in der 39.Woche lag keine schwere Retardierung vor.!
Alles Gute weiterhin.
Prof.Hackelöer

von Prof. Dr. med. B.-Joachim Hackelöer am 14.06.2011

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