Birgit Neumann

Birgit Neumann

Dipl. Ökotrophologin

Birgit Neumann studierte Ökotrophologie mit dem Schwerpunkt Ausbildung und Beratung und schloss ihr Studium mit dem Titel Diplom Ökotrophologin (Dipl.oec.troph.) ab. Seit dem Studium ist sie als Ernährungs­beraterin und Kursleiterin tätig. Mit regelmäßigen Fortbildungen hält sie ihr Wissen zur Baby- und Kinder­ernährung auf dem aktuellen Stand.

Birgit Neumann

Pizzateig u. Tomatensoße

Antwort von Birgit Neumann

Hallo dariphi
die Backtemperatur im und am Gebäck st niedriger als die Ofentemperaur. Ansonsten git natürlich immer das, wie es auf dem Öl deklariert wurde. Manche (Oliven)öle lassen sich höher erhitzen.
Ebenfalls geeignet sind aus diesem Grund auch andere (raffinierte) Ölsorten wie bspw Rapsöl und Sonnenblumenöl, Erdnussöl und Kokosöl kann auch verwendet werden.
Auch frische Basilikumblättchen kannst du mit backen. Da sie aber leicht verbrennen hilft es, wenn du die Blättchen gut in die Sosse einarbeitest. Alternativ kannst du, wenn du die Blättchen oben lose auflegst, die Pizza vor dem Backen nochmals mit Wasser besprühen - oder die Blättchen einzeln in die Sosse eindrücken, so dass sie von dieser bedeckt werden.
Basilikum in der Tomatensosse zu kochen ist möglich. Es büsst dabei nur leider viel Aroma ein. Wenn du einen kräftigen Basilikumgeschmack in der Sosse wünschst, dann füge die kleingehackten Blättchen ierst kurz vor dem Servieren dazu.
Auch wunderbar aromatisch auf Pizza oder als Aromaklecks in der Nudelsosse ist frisches Pesto!
Kennst du frisches Pesto? Wenn nicht dann empfehle ich dir das einmal nachzumachen. Es schmeckt vollkommen anders als die Varianten aus dem Supermarktregal:
Rezept:
Basilikumblätter - etwa so viel, wie an einem frisch gekauften Büschchen dran ist...ggf mehr oder weniger
1 mittelgroße Knoblauchzehe (den Keim entfernen)
1/2 TL Salz
80 ml -100 ml Olivenöl, eine Sorte welche nicht zu bitter schmeckt
50 g Pinienkerne oder geschälte Mandeln
alle Zutaten in einem geeigneten Zerkleinerungsgerät solange zerkleinern und schreddern und zerschneiden, bis ein ganz feiner, homogener Brei entstanden ist.
Abschmecken, ggf nachwürzen, ggf etwas Öl zugeben.
Diese Variante ist ohne Hartkäse.
Für (Klein)Kinder ist es in kleinen Mengen und eher nur als Gewürz geeignet. Denn es enthält sehr viel Salz und schmeckt sehr intensiv salzig und würzig. Für Kleinkinder darum nicht ganz optimal. Vielleicht erst mal nur einfach zum ersten Kennenlernen und Gewöhnen, zum Degustieren. Als Gewürz, in Minimengen ist es aber durchaus mal okay - im Rahmen der Familienkost eben.
Sieh den Rezepttipp eher als Bereicherung für den Speiseplan für euch Eltern.
Grüße
Birgit Neumann

von Birgit Neumann am 26.06.2020

 
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