Prof. Dr. med. Volker Wahn

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das man Hypogammaglobulinämie vererbt?

Antwort von Prof. Dr. med. Volker Wahn

Frage:

Sehr geehrter Herr Professor!
Bei mir wurde durch Zufall eine milde Hypogammaglobulinämie ( IgG knapp unterhalb des unteren Normwertes), ohne klinische Relevanz festgestellt.
Mein 11 Monate alter Sohn war bis auf 2HWI, und einer obstruktiven Bronchitis immer gesund, gedeiht prächtig u der KIA war bisher immer zufrieden.
Meine Frage wäre erstens die Wahrscheinlichkeit einer Vererbung, und zweitens ob vor der MMR-Impfung eine Überprüfung der Impfantwort auf die 6-fach Impfung erfolgen sollte.
Rotarix hat er relativ gut vertragen.
Lg, und vielen Dank

von minzerle am 07.03.2013, 20:34 Uhr

 

Antwort auf:

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das man Hypogammaglobulinämie vererbt?

Dass Rotarix gut vertragen wurde, ist schon einmal ein gutes Zeichen. Wahrscheinlich liegt daher eine sog. transitorische Hypogammaglobulinämie vor. Um das abzusichern, sollten man die Antikörper gegen Tetanus und Pneumokokken messen. Sind die normal, kann die MMRV-Impfung gemacht werden. Fehlen die Antikörper, sollte das Kind in einer immunologischen Spezialsprechstunde vorgestellt werden.

von Prof. Dr. med. Volker Wahn am 08.03.2013

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