Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

SIDS , Impfen siehe unten

Antwort von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Frage:

Hallo,

ich finde den Zusammenhang auch echt interessant, vor allem da meine Nichte durch einen Impfschaden gestorben ist. Seltene Fälle sagte man uns, naja, da denkt man doch nach dass nicht alles ein Segen ist.

In unserem Verein ist ein Mädchen, das seither total gestört ist, ganz begriffen hab ich es nicht, aber in dem Impfstoff soll zuviel Quecksilber gewesen sein....

Was ist denn nun dran an alledem, es gibt ja auch Länder, da wird früher als hier geimpft und welche , da impft man viel später, wie verschieben sich da die SIDS-Raten ?
Und warum treffen die Spitzen genau die Impftermine ???
Gab es denn früher auch schon so viele SIDS Fälle, als man weniger geimpft hat ???
Und warum impft man Frühchen mit einer so hohen Dosis im Verhältnis zum Körpergewicht, die Konzetration ist doch viel stärker als bei Normalgeborenen im Blut ???

Ich finde es aber nicht ganz fair, Eltern, die weniger oder später impfen so zu verdammen, denn ich glaube, keiner macht das ohne sich zu informieren.
Es gibt nunmal solche und solche Studien, jeder bezüchtigt den anderen als Lügner, neutrale Informationsstellen gibt es keine.
Ein Kind trägt die Folgen, aber auch wenns schiefgeht.

M.R.

von Marie am 22.04.2002, 19:29 Uhr

 

Antwort auf:

SIDS , Impfen siehe unten

Ja, ich weiß: Impfen und Nicht-Impfen ist ein emotionsgeladenes Feld. Ich möchte das an dieser Stelle auch nicht vertiefen, zumal es ja ein Impfforum auf dieser Homepage gibt. Nur soviel: Glauben Sie mir bitte, daß derzeit alles dafür spricht, daß die nach Impfung aufgetretenden SIDS-Fälle Zufälle sind, die darauf beruhen, daß die Zeitpunkte der höchsten SIDS-Rate und der Impfdichte zusammenfallen. da glücklicherweise mindestens 90 % aller Säuglinge zwischen dem 3. und 6. Lebensmonat geimpft werden, ist es nicht verwunderlich, daß einige wenige der ca. 300 SIDS-Fälle in diesem Zeitraum sich Stunden oder Tage nach einer Impfung ereignen. Um einen solchen Zusammenhang zu erforschen, führt man ja Fall-Kontroll-Studien durch. Dabei wird für je einen SIDS-Fall und 2-3 gleichalte Kontrollfälle die Impfvorgeschichte erhoben und miteinander verglichen. Bei diesen Studien wurde gezeigt, daß Impfungen bei den SIDS-Fällen in der unmittelbaren Vergangenheit nicht häufiger, sondern sogar etwas seltener vorgenommen wurden.

von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch am 24.04.2002

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