Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

moppelfrühchen?

Antwort von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Frage:

liebe prof. jorch,

wie es auch ist, die muttis machen sich sorgen.
unser 2. sohn wurde 6/01 mit 35+5 geboren (50 cm, 2770 gr). am anfang hatte er probleme mit der nahrungsaufnahme (zu wenig, lange trrinkzeiten, große abnahme). seit er aber trinkt, säuft er eher und fällt in der kurve richtung schwer raus (9,5 kg bei 66 cm). seit 2 wochen trinkt er nun nicht mehr richtig (etwa 2/3 der auf der packung angegebenen menge). kann es sein, dass er sein gewicht nun wieder richtung nom reduziert (er nimmt nicht ab, aber wächst natürlich weiter). muss ich mir da sorgen machen??
unser erster sohn (34+2 geboren) war nie so "dick" und so mache ich mir nun schon wieder sorgen. eigentlich dachte ich, dass ich da etwas abgebrühter und gelassener wäre, aber so kann man sich täuschen.

vielen dank
conny

von bastiswusi am 23.10.2001, 13:50 Uhr

 

Antwort auf:

moppelfrühchen?

Es gibt innere (z.B. genetische) und äußere (z.B. Krankheiten) Faktoren, die das Wachstum (Gewichtszunahme und Längenwachstum) beeinflussen. Ich vermute, daß viele Abweichungen von den Normalkurven und Wachstumsstops und Wachstumsspurts nicht weiter schlimm sind, weil der Körper schon selbst dafür sorgt, daß er auf seiner vorbestimmten Bahn bleibt. Wichtig ist es nur zu erkennen, wann eine Wachstumsauffälligkeit Symptom einer Krankheit ist.
Langer Rede kurzer Sinn: Wenn Ihre Kinder sonst gesund sind, wird der Körper schon wissen, welches Wachstum gerade gut ist.

von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch am 24.10.2001

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