Mitglied inaktiv
Liebe Biggi, meine Tochter wird nächste Woche 10 Monate alt. Bis vor zwei Wochen wurde sie noch relativ häufig gestillt (5x tgl.), trotz plötzlich aufgetretener zahlreicher "Problemchen". Vielleicht erinnerst du dich: erst hat sie gebissen, dann sind wir in Urlaub gefahren, dort bekam sie einen Soor im Mund. Nun sind wir wieder zuhause, alles beim Alten, aber jetzt will sie nur noch abends und früh morgens gestillt werden. Sie hat sich in den letzten drei Wochen sehr weiterentwickelt (alleine Hinsetzen, Krabbeln, Hochziehen, Stehen, an der Hand laufen, bestimmte Dinge versucht sie schon zu benennen etc., bekommt gerade vier neue Zähne) Sie hat tagsüber einfach keine "Zeit" an der Brust zu trinken und ist auch allgemein ein sehr quirliges Kind geworden. Ich biete ihr die Brust geduldig weiterhin an, aber sie will tagsüber einfach nicht mehr, hat auch die Geduld nicht, den Milchspendereflex abzuwarten. Und wenn ihr nicht sofort die Milch entgegenschießt, will sie nicht trinken. Sie isst ansonsten sehr schön, würde am liebsten den ganzen Tag Reiswaffeln knabbern, trinkt reichlich Wasser aus der Tasse. Zeitgleich hatte ich sehr lange meine Tage (12 Tage lang). Da kann es ja sein, dass die Milch anders schmeckt. Kann es auch mit daran liegen? Sie trinkt jetzt schon ca. 1 1/2 Wochen nur noch 2x tgl. Mehr Milch hab ich jetzt natürlich auch nicht mehr. Soll ich mich über die wiedergewonnene Freiheit freuen? Danke im Voraus Petra
? Liebe Petra, es gibt Kinder, die mit zehn Monaten wirklich „keine Zeit" mehr haben, um an der Brust zu trinken und demzufolge auch nur noch selten (oder aber vermehrt nachts) stillen. Nicht selten glauben die Mütter dann, dass sich das Baby abstillt, obwohl dies nur eine Phase ist, in der das Kind seltener stillt und leicht ablenkbar ist. Andersherum ist diese Phase ein günstiger Zeitpunkt, wenn eine Mutter ihr Kind abstillen will, da sich das Kind in dieser Situation recht einfach abstillen lässt. Es kommt jetzt darauf an, was Du willst. Falls Du ohnehin abstillen möchtest, dann wird dies jetzt wahrscheinlich recht problemlos durchführbar sein. Willst Du noch nicht abstillen, so macht ihr einfach so weiter, dass Du deinem Kind die Brust zwar nicht aufdrängst, aber doch anbietest und es in jedem Fall immer dann stillst, wenn es danach verlangt. Manche Frauen machen die Erfahrung, dass mit dem Einsetzen der Menstruation die Milchmenge kurzfristig und vorübergehend nachlässt und die Milch anders schmeckt, so dass die Kinder eher zögernd trinken. Diese Veränderungen sind jedoch in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen wieder vorüber. Es kann sein, dass dies mit dazu beigetragen hat, dass deine Tochter weniger gestillt werden wollte, aber definitiv sagen, lässt sich dies nicht. LLLiebe Grüße Biggi
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