SogerneMama
Liebes Stillteam, ich stille meinen Kleinen immer noch, obwohl er im Juni bereits drei wird. Ich hatte es gar nicht vor, so lange zu stillen, es hat sich einfach ergeben und es scheint ihm gut zu tun, er war im Prinzip noch nie krank. Nebenbei liebe ich das Stillen auch sehr und die Nähe, die wir haben. Nun ist es so, daß mir heute angeboten wurde, gegen meine Schmerzen ein Opiat-Pflaster zu erhalten. Ich bin chronische Schmerzpatientin, habe den Arzt grade gewechselt- ja....und da kam der Vorschlag, den ich lieber gestern als morgen annehmen würde, weil meine Schmerzen mir alles rauben und ich in kürzester Zeit 10 kg abgenommen habe....einfach weil ich nicht mehr essen mag. Aber wir stillen noch, laut Embryotox problematisch, laut Ärztin ein Zustand, der nicht mit Opiatpflaster geht. Ich weiß, ihr beratet nicht medizinisch, aber was steht denn dazu in Eurem schlauen Buch? Ich habe meinen Kleinen gefragt, ob wir das denn schaffen würden,so ohne stillen und er sagte " das halte ich nicht aus". Ich selbst heule die ganze Zeit nur rum. Bitte, was ist Eure Meinung? Ich werde auch noch bei Dr. Paulus nachfragen. Liebe Grüße, Stefanie
Liebe Stefanie, ich kann dir leider nichts dazu sagen, wir halten uns an die Empfehlungen von embryotox. Es ist ein Recht und somit doch wohl auch die Pflicht deines behandelnden Arztes, dass er sich wiederum rückversichert. Speziell dafür gibt es die "Embryotox". Das Berliner Pharmakovigilanz und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie ("Embryotox") berät Ärzte bei Fragen zur Vereinbarkeit von Medikamenten und Stillzeit (und natürlich auch Schwangerschaft), und ist unter der Telefonnr. 030 450-525700 erreichbar, per mail unter mail@embryotox.de, oder online unter www.embryotox.de bzw. http://www.bbges.de/content/index024a.html. In der Regel antworten sie noch am gleichen Tag! Ich wünsche dir von Herzen, dass Du Hilfe bekommst. LLLiebe Grüße Biggi