Frage: ,, Probleme " beim stillen

Hallo, Ich habe am 17.3. meinen Sohn entbunden und Stille ihn voll. Nun ist es so daß er offensichtlich irgendwelche ,, Probleme " hat,wenn ich ihn an die rechte Brust anlege. Dies äusert sich so daß er die Brust immer wieder los lässt( er zieht 2,3 mal lässt dann die Brustwarze los ,zieht dann wieder 2,3mal usw). Auch schmerzt die rechte Brust sehr wenn er daran trink. Links wiederum hab ich gar keine Probleme,er trinkt ordentlich und ich habe auch keine Schmerzen während des Stillens. Weiterhin ist mir aufgefallen das er sich unteranderem bei  liegend stillen häufig überstreckt,er überstreckt auch den Kopf bis in den Nacken,das macht er aber nicht immer. Außerdem stellt er sich auch ziemlich an beim liegend stillen die Brustwarzen in den Mund zu nehmen obwohl er sie bloß greifen bräuchte,selbst wenn ich sie genau in sein Mund lege,greift er sie erst nach mehreren Minuten und nachdem er sich paar Mal überstreckt hat. Die Überstreckung macht er teilweise aber auch wenn ich ihn im Sitzen an die rechte Brust lege. Es ist fast so als hätte er irgendein Problem mit der rechten Brust oder vielleicht in seinem Wirbelapparat. Ein Termin beim Osteopathen haben wir erst für Anfang Mai. Milch hab ich im übrigen in beiden Brüsten genug, ich muss die ersten Milliliter immer vorher abpumpen da er sich sonst permanent verschluckt( die Milch läuft zu schnell).   Was kann ich bis dahin tun damit zum einen er sich nicht mehr überstreckt und zum zweiten mir die rechte Brust beim Stilen nicht mehr weh tut(es ist die Brustwarze die schmerzt,wie kleine Nadelstiche und zwar die ganze Zeit über,es lässt nicht nach sondern wird von Minute zu Minute schlimmer so daß ich nach max. 15 Minuten die Seite wechseln muss) . Womit kann das zusammen hängen das er sich so überstreckt?   Ich danke ihnen für ihre Tipps. LG julienmami 

von Julienmami am 11.04.2024, 10:21



Antwort auf: ,, Probleme " beim stillen

Liebe julienmami! Bei Babys, die sich beim Stillen überstrecken und aufbäumen hat es sich bewährt sie zu „bündeln". Dazu wickelst du das Kind gut in eine Decke ein, so dass seine Schultern nach vorne geneigt und die Arme unterhalb der Brust gekreuzt sind. So kann es den Kopf nicht zurückwerfen. Bei manchen Babys bewährt es sich, wenn die Decke unten offen bleibt, so dass die Füße frei bleiben. Wenn du dein Baby auf diese Weise eingepackt hast, sieht es wie ein „C" aus, mit dem Kinn auf der Brust und angezogenen Beinchen. Häufig reicht diese Maßnahme aus, das Baby zu beruhigen und es trinkt dann besser an der Brust. Manche Babys brauchen anscheinend das Gefühl umhüllt und gehalten zu sein. Ganz allgemein kann ich dir nur wärmstens empfehlen, dich an eine Stillberaterin vor Ort zu wenden und in einem direkten Gespräch mit einer Kollegin, die verschiedenen Möglichkeiten, warum dein Kind sich an der Brust so unruhig verhält durchzusprechen. Im direkten Kontakt lässt sich sehr viel einfacher eine Lösung finden. Adressen von Stillberaterinnen findest du im Internet unter: http://wwwlalecheliga.de (Stillberaterinnen der La Leche Liga), http://www.afs-stillen.de (Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen) oder http://www.bdl-stillen.de (Still- und Laktationsberaterinnen IBCLC).   Liebe Grüße Biggi

von Biggi Welter am 11.04.2024