JanaV
Guten Tag! Ich habe meine Tochter lange und gerne gestillt, als sie 32 Monate alt war, habe ich ihr eine Geschichte im Stile der Schnullerfee erzählt, dass eine Fee kommt und die Milch mitnimmt und dafür ein Geschenk dalässt. Sie hat sich die Geschichte immer wieder erzählen lassen und dann nach etwa sechs Wochen gesagt, dass die Fee nun kommen soll. Zwar habe ich nicht erwartet, dass sie wirklich überblickt, was das bedeutet, aber ich wollte aus verschiedenen Gründen gerne abstillen und habe deshalb die Gelegenheit genutzt. Die Fee kam, brachte ein tolles Geschenk und meine Tochter hat eine Woche lang nicht mehr nach der Brust gefragt. Dann ein paar Mal, aber die Erklärung, dass die Milch jetzt weg ist, hat sie akzeptiert. Das Ganze ist jetzt fast zwei Monate her, nun fragt sie seit etwa zwei Wochen beinahe jeden zweiten Tag und wirkt sehr traurig. Ich versuche ihr zu spiegeln, dass sie traurig ist, dass die Milch weg ist, dass sie aber ein großes Mädchen ist und dass wir ganz viel kuscheln können. Aber irgendwie stehe ich der Situation hilflos gegenüber. Wie reagiere ich am besten, haben Sie einen Rat? Herzlichen Dank im Voraus!
Liebe JanaV, es gibt zwei Möglichkeiten, entweder Du legst wieder an ;-) oder aber Du erklärst Deinem Kind immer und immer wieder, dass es keine Milch mehr gibt und es ganz normal ist, dass sie traurig ist und auch sein darf! Wichtig ist dabei, dass Du dir deiner Entscheidung ganz sicher bist, denn jedweden Zweifel wird dein Kind sofort spüren und entsprechend handeln. Horch in Dich hinein, vielleicht bist DU auch traurig und bereust es, Dein Kind abgestillt zu haben….? LLLiebe Grüße Biggi