Mitglied inaktiv
Hallo liebe Biggi bin echt verzweifelt! Meine kleine will seit gestern nicht an die Brust. Sie ist fast 8 monate und zur Zeit auch krank(durchfall, verstopfte nase und husten) Obwol sie hunger haben müsste verlangt sie nicht nach der Brust, wenn ich ihr die gebe dann trinkt sie nur ein wenig. Heute nacht hat sie so gegen 4 uhr getrunken dann war sie so um 6 wach aber wollte nicht meine Brust sie ist gleich wieder eingeschlafen und erst um 9 wieder aufgestanden. Da habe ich ihr die Brust angeboten und sie hat getrunken aber nur ein wenig. Früher waren die Brüste nach solanger Zeit echt voll und hart jetzt sind sie nur weich und fühlen sich so leer an. Sie braucht doch noch mindestens 3 mal die Brust oder????Sie wird ja noch voll gestillt weil sie durch die krankheit die Beikost nicht wollte. Es war aber nur eine mahlzeit kartoffelbrei und mumi danach. GEstern habe ich ihr ein Stück Banane gegeben und das hat sie leidenschaftlich gegessen bei der nächsten Brustmahlzeit hat sie mich nur angeguckt und geschmazt als ob sie mir sagen wollte "mama gibt die Banane wieder". Mag sie die Milch nicht mehr weil sie andere sagen kennengelrnt hat (beim Mittagessen durfte sie Blumenkohl essen aber das hat ihr nicht so geschmeckt sie hat nur damit gespielt) Da sich herausgestellt hat, dass sie wahrscheinlich Nerodermirtis hat wollte ich sie weiter stillen. Sie kann doch jetzt keine Kuhmilch trinken und Alete und Hipp oder wie die alle heissen will ich ihr auch nicht geben. Ich still sich doch so lange schon wieso denn nicht weiter, was soll ich denn machen bitte hilf mir. DANKE Sonja mit Seraphina 10.11.00
? Liebe Sonja, Du schreibst, dass deine Kleine krank ist und auch eine verstopfte Nase hat. Kranke Kinder verändern oft ihr Stillverhalten und mit einer verstopften Nase trinkt es sich schlecht an der Brust. Vermutlich liegt darin die Ursache, für das veränderte Verhalten deiner Tochter. Sie lehnt nicht wirklich die Brust ab, es ist für sie jetzt einfach sehr mühsam, an der Brust zu trinken. Für die verstopfte Nase kannst Du dir in der Apotheke Kochsalzlösung besorgen und in die Nase träufeln. Du kannst aber auch ein bisschen Muttermilch ausstreichen und als Nasentropfen verwenden. Wenn der Schleim in der Nase sich durch die Tropfen (oder die Muttermilch) gelöst hat, kannst Du versuchen die Nase mit einem Nasensauger vorsichtig frei zu saugen. In manchen Fällen ist auch der kurzfristige Einsatz von abschwellenden Nasentropfen berechtigt, darüber solltest Du mit dem Kinderarzt sprechen. Kinder mit verstopfter Nase tun sich beim Trinken an der Brust leichter, wenn sie in einer eher aufrechten Stillhaltung gestillt werden (z.B. im Hoppe-Reiter-Sitz). Eine höhere Luftfeuchtigkeit im Raum ist ebenfalls hilfreich. Weiter kannst Du die Tipps versuchen, die sich bei einem Stillstreik bewährt haben: • im Umhergehen stillen, • in der Badewanne oder im Schaukelstuhl stillen, • im Halbdunkeln stillen, • im Halbschlaf stillen, • das Baby mit der Brust spielen lassen, • unterschiedliche Stillhaltungen ausprobieren, • alle künstlichen Sauger vermeiden, • das Baby massieren, • viel Körperkontakt (Haut auf Haut), • und ganz wichtig: keinen Stillstress erzeugen, weder bei der Mutter noch beim Kind, Ruhe und Gelassenheit, auch wenn es schwer fällt. Um deine Milchproduktion aufrecht zu erhalten und zu verhindern, dass deine Brust übervoll wird, solltest Du deine Milch ausstreichen oder abpumpen. Die so gewonnene Milch kannst Du deinem Kind mit einer alternativen Fütterungsmethode anbieten, z.B. mit einem Becher. Es ist wirklich zu erwarten, dass die Brustverweigerung ein Ende findet, sobald es deinem Kind wieder besser geht. Gute Nerven und viel Geduld. LLLiebe Grüße Biggi
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