Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

VORZEITIGES ENDE ???

Frage: VORZEITIGES ENDE ???

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ich hab mal ne frage, ich bin heute 37/0 schwanger und seit ein paar monaten schon nur noch schlapp etc. es steckt noch viel mehr dahinter aber das kann ich nun nicht hier aufschreiben. ist es möglich eine schwangerschaft schon in der 37/5 oder 38/0 vorzeitig durch wehentropf etc zu beenden? ich habe angst das ich sonst später bei der geburt nicht mehr genug kraft habe. aber meine tochter wiegt nun schon 2600 gramm und ist prächtig entwickelt


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo, generell gibt es für die Einleitung schon klare medizinische Indikationen und eine solche Einleitung ist nun auch nicht zu jedem Zeitpunkt möglich, kann dann sogar, wenn die Rahmenbedingungen noch nicht entsprechend sind, mit Risiken verbunden sein. Insofern ist hier immer eine Abwägung seitens des Arztes notwendig. Sicher kann man hier im Einzelfall, je nach Abwägung auch mal Ausnahmen zulassen und tolerieren. Sofern es Mutter und Kind gut geht, würde man in dem meisten Fällen erst nach ungefähr 10 Tagen mit einleitenden Maßnahmen anfangen. Dieses kann die Verabreichung von Scheidentabletten oder ein Gel sein, welche(s) den Muttermund erweichen und auch die Wehentätigkeit anregt. Es kann ein Wehentropf sein, bei dem über eine Infusion Wehenmittel in kontinuierlich steigernder Dosis verabreicht wird. Aber auch die Akupunktur und ein Wehencocktail haben sich als effektive, "natürliche" Massnahmen erwiesen. Das Ganze ist abhängig vom geburtshilflichen Befund und dem Management der Klinik, welches von der ein zur anderen Klinik schon mal variieren kann. Am besten dann mal vorab in der Geburtsabteilung vor Ort informieren. VB


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Ich habe Frauen kennen gelernt denen die SS so zugesetzt hat, daß sie dationär lagen um Schonung zu bekommen und bei einigen wurde vorzeitig eingeleitet wegen Erschöpfung oder psychischen Gründen. Bei mir wurde in der 38.SSW eingeleitet aus anderen Gründen aber wenn du magst kannst du mich gern anmailen. So kannst du genauer berichten was los ist und ich schreib natürlich zurück. Kerstin


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Meine Tochter ist bei 37 + 6 SSW per Kaiserschnitt geholt worden und ihr ging es gut, keine Anpassungsschwierigkeiten trotz niedrigem Geburtsgewicht von 2850 g. Mit einem Wehentropf wird man keine Chance haben, wenn das Kind einfach noch nicht kommen will, noch kein geburtsreifer Befund da ist (Muttermund verkürzt, fingerdurchlässig, häufig Übungswehen usw.) Ich weiß, wie schwer es ist zum Schluss hin, aber jeder Tag mehr im Bauch ist (vor ET) für das Baby gut und lass das Kleine noch an Gewicht zulegen, das ist im Nachhinein betrachtet, auch wenn es schwer war, einfach besser. Viel Glück und alles Gute!


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Meine Einleiung wurde per Tropf in der 38.SSW gemacht. Befund war noch nicht geburtsreif, keine Wehe usw... 7 Uhr Blase öffnen und Tropf ran und 10:20Uhr war ich Mama eine gesunden Babys mit 49cm und 3200g. Kerstin


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Nicht schlecht @ mamafürvier Ist aber wahrscheinlich nicht allzu alltäglich. War mal vier Wochen im Kreissaal als Praktikantin und in dieser Zeit waren auch einige Einleitungen, bei noch nicht reifem Befund und die meisten haben sehr lange gedauert bis mal "richtige" Wehen einsetzten oder endeten aber im Kaiserschnitt.


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Das mit dem Einleiten klappt nur, wenn der Befund das zulässt. Bei mir wurde beim ersten aufgrund einer schweren Gestose versucht, per Tropf einzuleiten. Leider habe ich keine Wehentätigkeit entwickelt, mein Sohn kam bei 37+2 dann per Notkaiserschnitt zur Welt (50 cm, 3580 Gramm). Bei meiner Tochter wars aufgrund diverser Probleme ein geplanter Kaiserschitt, ebenfalls bei 37+2. Sie wog 3230 Gramm und war 51 cm gross. Anpassungsschwierigkeiten hatte ich beiden nicht. LG Nicole


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