Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Hr.Dr.Bluni Ich habe vor 2,5 Jahren in der 25+0 SSW Zwillinge zur Welt gebracht. Mein Sohn hat nach 10 Tagen den Kampf ums überleben leider verlohren. Meine Tochter ist eine muntere und lebensfrohe Prinzessin. Meine Mann und ich wünschen uns jetzt noch ein weiteres Kind, da wir nicht wollen, das unsere Tochter als Einzelkind aufwächst. Wir haben auch schon einen Termin für eine Hormonbehandlung (klappt bei uns nur mit künstlicher Befruchtung). Wieso es bei meinen Zwillingen zur Frühgeburt gekommen ist, konnte nicht eindeutig geklärt werden. Es wurde im nachhinen aber eine Infekltion bei mir festgestellt, die auch schon auf meine Tochter übergegangen war. Nun meine Frage: Können Sie mir sagen, ob und wenn ja, welche Vorsichtsmassnahmen es gibt um eine weitere Frühgeburt zu verhindern? Ich habe schon öfter (bei anderen Frühchenmamis) von einem Muttermundverschluss gelesen, wird der Automatisch gemacht oder an wenn müsste ich mich da wenden? und eine letzte Frage, bei mir wurde ein Uterinerlängstschnitt gemacht. Mir wurde gesagt, das ich daher nicht mehr spontan entbinden könnte, kann diese Narben den unter der Schwangerschaft auch zu Problemen führen oder reisen? Würde mich sehr freuen, wenn sie mir antworten würden. Ich habe noch einen Gesprächstermin mit meinem Gynäkologen, aber ich weis noch nicht, auf was ich bei einer weiteren Schwangerschaft achten aollte und hätte daher vielleicht schon vorher ein paar infos, damit ich dann im Gespräch nicht von infos erschlagen werde und auch das eine oder andere erfragen kann. Ich hoffe Sie versthen wie ich das meine Vielen Lieben Dank schon im Vorraus für Ihre Mühe gewitterhexe
Hallo, das ist sicher ein trauriger Verlauf, wenn es auch erfreulich ist, dass es Ihrem Mädchen gut geht. Bekanntermaßen wird durch Maßnahmen der künstlichen Befruchtung nicht nur das Mehrlingsrisiko sondern damit auch das Risiko für eine Frühgeburt erhöht. Dieses ist per se bei Zwillingen deutlich höher, als bei Einlingsschwangerschaften. Darüber hinaus stellt ihre Vorgeschichte sicher ein erhöhtes Risiko für das erneute Auftreten vorzeitiger Wehen inklusive der Frühgeburtlichkeit dar, wobei man dieses zahlenmäßig nicht allgemein gültig benennen kann. Wichtig bei einer Folgeschwangerschaft ist sicher neben der ausreichenden Aufklärung und Information durch den behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin auch das Gespräch über mögliche und sinnvolle Präventivmaßnahmen & Diagnostik: Dazu gehören die Ausschaltung von Risikofaktoren wie Rauchen; Ausschluss bakterieller Besiedlungen der Scheide, ph-Wert-Kontrollen, die prophylaktische Einnahme von Magnesium und der frühzeitige Ausschluss einer vorzeitigen Wehentätigkeit und eine Verkürzung des Gebärmutterhalses gemessen im vaginalen Ultraschall. Näheres zur ph-Wertmessung erfahren, Sie, wenn Sie mal auf den Banner für die ph-Messung klicken http://www.rund-ums-baby.de/info/careplan/testhandschuh.htm wenn die Gebärmutter per Längsschnitt eröffnet wurde, dann kann jede folgende Schwangerschaft eigentlich nur per Kaiserschnitt beendet werden, da das Rupturrisiko hier deutlich höher ist. Dieses wird zumindest von den meisten Experten so empfohlen. VB
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