Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Venenentzündung Geburt

Frage: Venenentzündung Geburt

Jonesey84

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Sehr geehrter Hr.Dr.Bluni, ich bin derzeit in der 37.SSW schwanger, es ist meine 2. Schwangerschaft, beim ersten Mal musste mein Sohn schlussendlich wegen frustraner Einleitung nach Blasensprung mittels KS geholt werden. In dieser Schwangerschaft hat sich am rechten Bein eine Krampfader gebildet, die von der Wade bis zur Hälfte des Oberschenkels reicht und auch einen "Knubbel" bildet. Ende Mai hat sich diese Krampfader plötzlich heiß angefühlt, also wurde im KH geschallt. Damals hieß es "Venenentzündung", aber keine Thrombose. Therapie: Kompressionsstrümpfe Letzte Woche war ich in einer Gefäßambulanz, dort wurde mir gesagt, dass das eine sogenannte "Varizenthrombose" sei. Seitdem muss ich 40mg Heparin (Lovenox) einmal täglich spritzen bis 6 Wochen nach der Entbindung. Der Oberarzt in der Ambulanz hat sich nicht weiter dazu geäußert und wie so oft sind mir die Fragen dazu erst Stunden später eingefallen. Da ich zu dem Begriff Varizenthrombose nichts finden kann, frag ich mich - oder sie in dem Fall- ist das jetzt eine richtige Thrombose? Eine Thrombose ist für mich ja quasi ein (Teil-)Verschluss eines Gefäßes, aber ich bin ja auch nicht vom Fach. Ich mache mir natürlich Gedanken über mögliche Komplikationen falls das wirklich ein Verschluss ist. Was, wenn der sich während der Geburt löst, etc. Und ich frage mich auch, ob ich vor der Geburt nochmal auf einer Kontrolle bestehen sollte? Ich möchte diesmal natürlich entbinden, sofern es möglich ist. Vielen Dank! LG, Christiane


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

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Liebe Christiane, und zwar bin ich kein Spezialist für Gefäße, jedoch es mit dieser Begriff nach so nicht bekannt. insofern kann der zur nur jemand vor Ort etwas sagen. Natürlich ist es richtig, dass eine Thrombose in der Schwangerschaft eine sehr große klinische Bedeutung hat und hier die Blutverdünnung schon richtig ist. Hier sollte dann aber das weitere Vorgehen auch zu Geburt in jedem Fall mit der Frauenklinik zeitnah abgestimmt werden. VB


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