Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

schmerzende, geschwollene Brüste nach Fehlgeburt

Frage: schmerzende, geschwollene Brüste nach Fehlgeburt

kerry11

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Hallo Herr Dr. Bluni, in der 20. SSW wurde bei meinem Kind eine Trisomie 13 festgestellt und vor 2 Tagen die Schwangerschaft abgebrochen. Die Wehen haben auch sehr schnell eingesetzt, und mein Kind kam innerhalb weniger Stunden tot zur Welt. Anschließend habe ich 2 Tabletten gegen den Milcheinschuß genommen, was auch geholfen hat. 2 Tage danach habe ich schmerzende, geschwollene Brüste und kann beim Abtasten kleinere Knoten rund um die Brustwarzen fühlen. Ist das normal, oder muss ich mir Sorgen machen? Was kann Linderung bringen? Außerdem habe ich gelesen, dass man nach einer Totgeburt trotzdem Anspruch auf Mutterschutz hat, stimmt das? Ich bin ziemlich fertig, da ich erst letztes Jahr im November eine Fehlgeburt in der 9. SSW mit Ausschabung hatte und jetzt das! Mein Kinderwunsch ist trotzdem nach wie vor da, ich würde am liebsten sofort wieder einen neuen Versuch starten. Das einzige Positive an der ganzen Sache ist, dass mir diesmal eine anschließende Ausschabung erspart blieb, da die Plazenta nach der Totgeburt unter Medikamenteneinfluß vollständig kam. Was würden Sie mir raten? Wann kann ich frühestmöglichst wieder schwanger werden? Kann eine Erneute Einnahme von Clomyfen und anschließenden Utrugestan hilfreich sein? Wann kann ich wieder mit Sport/Joggen anfangen? Ich muss mich irgendwie ablenken. Vielen Dank für Ihren Rat. Viele Grüße Kerry


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

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Hallo Kerry, 1. wenn die Brust anhaltend Beschwerden macht, wenden Sie sich bitte noch einmal an Ihre Frauenärztin/Frauenarzt. Meist wird nach Einnahme der abstillenden Tabletten keine weitere Stauung zu erwarten sein, aber, wenn Kühlung und BH nicht helfen und BEschwerden anhalten, ist eine ärztliche kontrolle sicher ratsam. 2. Ihr Bedürfnis kann ich sehr gut verstehen, aber, auch wenn wir nach früher Fehlgeburt meist keine Wartezeit mehr empfehlen müssen, so wird dieses in Ihrer Situation schon angebracht sein, um dem Körper einfach die Möglichkeit zu geben, dass die Organe sich komplett zurückbilden und die Einnistungsbedingungen optimal sein. Dazu sind sicher 3-5 Monate sinnvoll. Bitte sprechen Sie sich aus diesem Grund zum weiteren Vorgehen mit Ihrer behandelnden Frauenärztin/Frauenarzt ab. 3. In dieser Frage wird sicher unsere Rechtsanwältin bei Rund-ums-baby.de, Frau Nicola Bader, weiterhelfen können. Hierzu bitte mal auf den link http://www.rund-ums-baby.de/recht/mebboard.php3?forum=115 klicken. 4. das lässt sich so pauschal nicht sagen, ob erneut eine Unterstützung mit Clomifen notwendig wird. VB


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