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Hallo Herr Dr. Bluni, ich hab ein riesen Problem und kann momentan niemanden fragen, weil mein Gyn. noch i.d. Ferien ist. Ich war Anfang dieser Woche (In 21 SSW) bei einem Spezialgyn. zum Organultraschall und zum Doppler (nur zur Sicherheit, weil ich schon 39. J. bin.). Beim Organ Ultraschall war alles perfekt, Kind ist 25 cm u. 360 g. Aber der Blutfluß zeigte bds. einen erhöhten Widerstand(grenzwertig). Ich soll in 5 Wochen den Doppler nocheinmal wiederholen. Ich bin nun beunruhigt, weil eine Freundin von mir in der 20 ssw die gleichen Werte hatte und nach 5 Wochen dann dringend ins KH musste. In der 29. Woche wurde ihr Sohn dann geholt. Ausserdem hatte sie Jahre zuvor in der 20. SSW eine Totgeburt. Ich hab jetzt schiß, dass mir ähnliches passiert. Was ist, wenn die Versorgung nicht aussreicht (bin ab heute in der 22. SSW). Was ist Ihre Meinung, wie lang kann so eine grenzwertige Versorgung gutgehen. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen, wo alles gut ausgegangen ist. LG Silvia
liebe Silvia, wenn sich in der Dopplermessung der Blutgefäße in den Gefäßen, die die Gebärmutter versorgen (Arteria uterina) ein so genanntes notching oder ein erhöhter Widerstand zeigt, so kann dieses ein Hinweiszeichen auf ein erhöhtes Risiko (high risk) u.a. für eine Schwangerschaftsvergiftung (Gestose,Präeklampsie) oder eine Wachstumsretardierung (IUGR=intrauterine growth retardation) darstellen. Es geht hiervon nicht gleich eine Gefahr aus. Es ist aber sinnvoll, über die Bedeutung zu sprechen und entsprechende Kontrollen zu veranlassen. Die körperliche Schonung kann die Durchblutungsverhältnisse verbessern und die Einnahme von MAgnesium (z.B. Magnetrans forte 2x1 Kps) ist nachgewiesenermaßen in der Lage, hier vorbeugend zu wirken. Eine Gesamtprognose kann man eigentlich nur im Verlauf abgeben und daraus dann die entsprechende Entscheidung ableiten, was man weiter machen sollte. VB
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Ich bin kein Dok aber kann die aus eigener Erfahrung berichten: Es war nach der 30.SSW und deshlab kann mans nicht wirklich vergleichen, da eine Geburt zu diesem Zeitpunkt natürlich ne andere ist. Ich hatte keine Wehen auf dem CTG aber das Kind war sehr ruhig, Herztöne fast immer zu niederig, CTG Fi 6 bis maximal Fi 8. Oraganscreening und FU war absulut okay (war auch über 35). Ich wurde zum Doppler geschickt und es zeigten sich auch Zeichen für Unterversorgung. Das würde engmaschig kontrolliert und ab der 35.SSW lag ich zur Beobachtung stationär, hatte täglich 2-3 mal CTG, mehrmals wöchentlich Doppler und bekam Sauerstoff zum Einantmen um die O2-Versiorgung zu verbessern. Keinerkonnte mit Sicherheit sagen, ob es schlimm ist oder nicht. Dier Werte wurden nicht wirklich besser aber auch nicht schlechter und um der Ungewißheit ein Ende zu bereiten wurde der Kleine per Einleitung in der 38.SSW geholt. Er war kerngesund, 49cm, 3200g, ein liebes und wie erwartet ruhiges Baby. Nun ist er 2 und ein echter Sonnenschein. Ich weiß, 21.SSW ist was anderes aber vielelicht konnte ich dir ein wenig Mut machen. Ich gehe davon aus, daß du stationär liegen würdest, wenns wirklich gefährlich wäre. Alles Liebe! Kerstin
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Danke Dr. Bluni und Kerstin, drüber zu reden und auch noch Antworten zu erhalten ;-) hilft schon ein wenig. Bin halt etwas überpanisch, weil ich Anfang des Jahres bei meiner Freundin alles hautnah mitbekommen habe. Und soweit ich es verstanden habe, wird erst in der 26. ssw kontrolliert, weil man vorher eh nichts machen kann (zumindest beim Baby) Aber muß ja auch nicht überall gleich ausgehen. Ich hab zwei (große) gesunde Töchter. Es wurde damals nie ein Doppler gemacht, wer weiß, was ich da für Werte hatte. Hab mir gar keinen Kopf gemacht, dass mit der Versorgung was nicht klappen könnte. Mir ging es die ganze Zeit über gut. Jetzt mit der 3. SS ging es mir eigentlich noch viel viel besser, bis zu dem blödem Dopplerbefund, ab jetzt hab ich angst. Na wird schon Danke nochmal Silvia
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