Sehr geehrter Herr Dr. Karle, Aktuell bin ich in der 32+0 SSW mit unserem 5. Kind. Seit der 17 SSW ist unser Kind vom Wachstum symmetrisch 1 Woche zurück. Alle Maße (Kopf, Rumpf, Oberschenkel) liegen seit Wochen auf der 5. Perzentile. Die Geschwister wogen bei Geburt alle um die 3000 g, keine großen Kinder, aber bei keinem eine SGA Diagnose. Mein Mann und ich sind eher klein von der Statur und schlank.  Ich habe mich belesen und eine symmetrische SGA soll prognostisch schlechter sein und im Zusammenhang mit Infektionen oder Chromosomen Störungen stehen. Ich bin eine ältere Schwangere und leide wie leider in allen Schwangerschaften zudem an GDM, obwohl ich sehr schlank bin. Nipt und organschall waren unauffällig. Gdm aktuell diätetisch. Bisher Keine Infektionsdiagnostik außer toxoplasmose, Antikörper gegen CMV vorhanden. Aktuell durch den Frauenarzt wöchentliche Doppler- und Wachstumskontrollen.  Können Sie mir einen Rat geben? sollte ich auf andere Untersuchungen bestehen? Wie verfahren mit den GDM? Mein Problem sind immer mal wieder leicht erhöhte nüchternwerte. Der Diabetologe sagt, es gibt wenig Erfahrung mit GDM und SGA und keine allgemein gültige Richtlinie. Er würde trotzdem Insulin verordnen, mein Frauenarzt meint hingegen bei einem SGA Kind könnten höhere Werte durchaus toleriert werden, zudem unsere ungeborene Tochter bisher überhaupt keine Hinweise zeigt, die für Diabetes sprechen. Fruchtwasser in der Norm, AU symmetrisch Klein.  Ich fühle mich allein und habe vor allem Sorge, dass nach der Geburt eine unentdeckte Chromosomenstörung oder eine Erkrankung auffällt. Ich habe jeden Tag Angst um unser Kind und kann daher die Schwangerschaft nicht mehr genießen. Fühle mich von allen Seiten unter Druck. Besonders die GDM Diagnose stresst mich, weil ich mich im zwiespalt sehe zwischen genug zu essen, damit die kleine ausreichend wächst und guten BZ-Werten. Ich fühle mich nervlich am Ende und weiß nicht, wie ich noch bis zur Geburt durchhalten soll.  Vielen Dank!  Deine Schwangerschaftswoche: 32