Mitglied inaktiv
Mein FA hat letzte Woche ein zunehmende Reifung der Plazenta festgestellt. Er sprach dabei von einer Furchung der Oberfläche sowie beginnende Verkalkungen (Granum 1), sowie leichte Trübung des Fruchtwassers (war etwas echoreicher als sonst im US), was wohl durch Abschilferung von Haaren, Käseschmiere,... herrührt. Ich bin jetzt in der 37+ 3. SSW, merkliche Wehen habe ich noch keine, im CTG A.W. (ich meine, Alvarez- Wellen?!). Ist das normal für das Stadium der SSS oder muß ich Bedenken haben, daß das Baby schlecht versorgt wird. Den nächsten Termin habe ich am 23.4., da bin ich dann 38+ 4. Vielen Dank für Ihren Rat und ein schönes WoE.
Hallo, 1. der Reifegrad und die Verkalkungen in der Plazenta werden entsprechend der Einteilung nach Grannum beurteilt. Hier wird unter anderem die Ausprägung von Verkalkungen als Kriterium benutzt. Wenn der Sonographiebefund bei nur geringen Verkalkungen ein sonst zeitgerechtes Wachstum anzeigt und auch der Doppler und das CTG in Ordnung sind, besteht zunächst kein Grund zur Sorge. Bei stärkerer Verkalkung schon deutlich vor dem Ende der Schwangerschaft wäre dieses wohl anders zu beurteilen. Hier wären auch zum Beispiel der Doppler-Ultraschall und das CTG eine Option. Dieses kann im Einzelfall aber nur zwischen Ihnen und der Frauenärztin/Frauenarzt persönlich besprochen werden. Letztlich hat der behandelnde Arzt über weiterführende Maßnahmen zu entscheiden und kann dieses immer noch am besten beurteilen. Und so kann der jeweilige Untersucher/in eben auch im Ultraschall erkennen ob das Kind sich zeitgerecht entwickelt und ob es Hinweise auf eine nicht mehr ausreichende Funktion der Plazenta gibt. Es gibt also immer wieder mal leichte Verkalkungen, die nicht gleich Grund zur Sorge sind. Und sofern Sie nicht rauchen und sich sonst auch an die Empfehlungen Ihrer Frauenärztin/Frauenarzt halten, können Sie diesen Ablauf nicht weiter beeinflussen. 2. Alvarez-Wellen oder Schwangerschaftswehen sind lokale Kontraktionen der Gebärmutter, die früh in der Schwangerschaft auftreten können, jedoch klinisch keine Relevanz haben VB
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