EsraBal
Hallo Herr Dr. Bluni, bei mir wurde eine fetale Makrosomie im Mutterpass vermerkt mit folgenden Messwerten bei 27+4: fetales Abdomen >95. Perzentile Schätzgewicht: 1450gr FL 51mm; KU 270mm, APAD (Abd ap) 86mm, TAD (Abd quer) 85mm und AU (Umfang) 270mm Hiermit bestand der Verdacht, dass ich Schwangerschaftsdiabetes haben könnte, der 50g-Glukose-Test war unauffällig und es wurde ein Langzeitglukosetest OGTT mit 75g Glukose bzw. Dextrosesaft gemacht. Allerdings wurde mir dazu nur mit einem Blutzuckermessgerät in den Finger gepiekst, das Blut wurde nicht venös abgenommen. Meine Werte waren: Nüchternwert 89mg/dl, nach 1 Stunde 169mg/dl und nach 2 Stunden 110mg/dl. Ich mache mir Sorgen, dass die Ergebnisse des Testes nichtssagend sind, da aufgrund meiner Rollvenen keine Venenverweilkanüle gelegt wurde. Besteht Ihrer Meinung nach die Gefahr, dass die Werte mit einer Braunüle abweichen würden und sollte ich den Test lieber sicherheitshalber mit venösem Blut wiederholen? Danke & Grüße, Esra Bal
Hallo Esra, zu diesem Vorgehen zitierte ich ganz einfach mal die Mutterschaftsrichtlinien : "Die Blutzucker-Bestimmung erfolgt im Venenblut mittels standardgerechter und qualitätsgesicherter Glukosemessmethodik. Das Messergebnis wird als Glukosekonzentration im venösen Plasma angegeben." Das bedeutet: kein Blutzuckermessgerät. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Blut über eine Venenverweilkanüle entnommen wurde. VB
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