Mitglied inaktiv
Hallo, ich weiß seit letztem Freitag (ZT 33 / LR 20.8.) das ich SS bin. Im US war eine 0,8mm große Fruchthülle erkennbar. Lt. Bluttest lag das Progesteron bei 11,5µg/ml, mein Arzt sagte es sei etwas zu niedrig und verschrieb mir 3x2 Utrogest (vaginal). Leider habe ich nun auch noch eine Pilzinfektion, die mit Antifungol Hexal6 behandelt werden soll. Ist dieses Antifungol wirklich nicht schädlich für die SS? Vor allem, was ich vergessen habe ist ob ich die beiden Medikamente ...zeitgleich am Abend anwenden soll/kann? Ich bin ein wenig verunsichert, da ich schon 2 frühe Fehlgeburten hatte (8.+5.Wo.) (evtl. wg. Prog.mangel) Wiederrum war die SS mit meiner Tochter (2Jahre) ohne kompl. Ich habe nochmal geschaut der Progesteronwert bei der SS lag am gleichen Zyklustag bei 14µg/ml. Heute an 5+0 (rechnerisch) war die Fruchthülle bereits 3mm groß und lt. Arzt im US auch genau Zeitgerecht für die 5+0SSW entwickelt. Was meinen Sie zu diesen Diagnosen, sind meine Chancen gut? Fragen über Fragen... vorab schon besten Dank für Ihre Antworten. Gruß, Daggi
Liebe Daggi, 1. wenn die Fruchthöhle sich zeitgerecht entwickelt, können wir die Schwangere meist hoffnungsvoll stimmen. Unabhängig von einem erniedrigten Progesteronwert. 2. anders als ein bakterieller Infekt stellt ein Scheidenpilz während der Schwangerschaft kein großes Risiko dar. Bei einer Infektion kurz vor der Geburt sollte der Geburtshelfer informiert sein. Die Neugeborenen können in den ersten Lebenswochen einen Pilzbefall im Mund- oder Windelbereich bekommen. Auf der Kopfhaut des Neugeborenen kann es zu einem schuppigen Belag kommen. Liegt eine solche Pilzinfektion in der Schwangerschaft vor, können die zur Verfügung stehenden, antimykotischen Maßnahmen ergriffen werden. Anders als außerhalb der Schwangerschaft wird die Pilzinfektion allerdings immer behandelt, selbst bei Beschwerdefreiheit der Frau. Für den Wirkstoff Nystatin liegen die besten Erkenntnisse vor; aber auch der Wirkstoff Clotrimazol kann eingesetzt werden. Wenn auch bei Clotrimazol ein entsprechender Vermerk im Beipackzettel vorhanden ist, gibt es bisher keine dokumentierten Schäden bei Kindern nach Anwendung von Clotrimazol. Bei vorsichtiger Handhabung dürfen hier auch Vaginaltabletten eingesetzt werden. Dieses ist für eine optimale Therapie häufig auch unerlässlich. VB
Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Bluni, herzlichen Dank, für Ihre nette und umfassende Antwort. Nun habe ich nur noch eine Frage? Und zwar habe ich ja nun gestern um ca. 22:30Uhr das erste der Clotrimazol Zäpfchen benutzt, zuerst war auch alles i.O. doch heute Nacht bin ich gegen 4 Uhr wegen eines starken Ziehens in der linken Unterbauchseite aufgewacht. Wird es sich hier eher um die Mutterbänder handeln, oder um die Pilzzäpfchen? Nicht das ich nun doch hiermit wieder eine FG auslösen würde. Ich denke die Pilzbekämpfer sind bestimmt sehr agressiv, oder? Ich habe daraufhon ersteinmal Magnesium genommen, und nochmal 2 Utrogest vaginal eingenommen. Was das richtig? Lieben Dank nochmal für Ihre Mühe. Daggi
Liebe Daggi, 1.die Pilzzäpfchen verursachen solche Symptome nicht und können auch unbedenklich angewandt werden. 2.die sich vergrößernde Gebärmutter und die sich verändernde Anatomie des kleinen Beckens bringt es mit sich, dass es in der Schwangerschaft mal "ziepen", ziehen, oder drücken kann, wobei nicht allgemeingültig gesagt werden kann, woher es kommt, oder ob es noch normal ist. In vielen Fällen hilft schon, die körperliche Schonung mit Verzicht auf Sport und Verkehr und die prophylaktische Einnahme von Magnesium. Dieses beruhigt die Gebärmutter. Wenn die Beschwerden anhalten, dann ist es sicher empfehlenswert die Frauenärztin oder den Frauenarzt vor Ort zu fragen. Inwiefern hier für Ihre persönliche Situation andere Dinge für die Beschwerden ursächlich sind, kann sicher Ihre behandelnde Frauenärztin/Frauenarzt im Rahmen einer Untersuchung klären. VB
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