Mitglied inaktiv
Hallo ich bin etwas verzweifelt. Ich bin 22 und in der 14.ssw. Am Dienstag war ich bei meiner Gynäkologin zur Kontrolle weil mir so schwindelig war. Beim Ultraschall fiel auf das die NF meines Kindes auffällig sei. Der Wert lag bei 3,3. Sie hat mir dann eine Überweisung ausgestellt zu einem Spezialisten. Am Freitag war ich dann im Krankenhaus. Erst in der Genetik und dann zum Ultraschall. Der Wert war wieder schlecht. 3,3- 3,7. Ich habe mich dann für eine Fruchtwasseruntersuchung in der 15. ssw entschieden. Ich will das baby auf jeden Fall behalten aber ich kann mit dieser Ungewissheit nicht leben. Wie läuft so eine Untersuchung genau ab? Wie sieht es mit den risiken aus? Und wie hoch ist die Chance auf eine Chromosomstörung in meinem Alter? In unserer Familie gibt es keine Auffälligkeiten im Stammbaum genauso wie bei dem Vater.
Hallo, 1. die Amniozentese erfolgt im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung, bei der mit einer Nadel die Fruchthöhle punktier wird und dabei werden etwa 15-20 ml Fruchtwasser entnommen. Das ganz dauert nur wenige Minuten und Sie selbst werden nur eine Piks verspüren. 2. in einer Einrichtung mit großer Erfahrung ist das Risiko für eine Fehlgeburt, vorzeitige Wehen oder Blutungen/Infektionen sehr gering (etwa 1%). 3. Ihre Unsicherheit kann ich sehr gut verstehen, auch im Hinblick auf das, was sich ggf. aus dem Befund ergibt. Nehmen Sie dazu dann eine professionelle Beratung, wie z.B. bei Profamilia, wahr. 4. Die erhöhte Nackentransparenz stellt per se keine Fehlbildung dar. Wenn chromosomale Anomalien ausgeschlossen werden können, werden etwa 90% der Schwangerschaften mit einer Nackentransparenz unterhalb von 4,5 mm zur Geburt eines gesunden Kindes führen, die Prozentsätze für eine Nackentransparenz von 4,5 mm und 6,5 mm oder mehr betragen jeweils etwa 80% und 45%. Normalerweise vergrößert sich die Nackentransparenz mit dem Schwangerschaftsalter bzw. der Scheitel-Steiß-Länge. Das kombinierte Risiko errechnet sich aus der Multiplikation des mütterlichen Hintergrundrisikos und des schwangerschaftsalter-entsprechenden Risikos mit dem Multiplikationsfaktor, der sich aus der Zunahme des Messwertes für die Nackentransparenz errechnet. Da eine Verbreiterung der fetalen Nackentransparenz in der 11.-14.SSW mit einem breiten Spektrum fetaler Fehlbildungen assoziiert ist, sollte man mit der Schwangeren und ihrem Partner eine weiterführende Diagnostik, z.B. Ersttrimesterscreening , eine Fruchtwasserpunktion oder Chorionzottenbiopsie besprechen, ebenso wie einen differenzierten Organultraschall zwischen 20. & 23. SSW bei unauffälliger Genetik, um unter anderem eine Herzfehlbildung auszuschließen. 3. Die Ergebnisse der Chromosomenuntersuchung zeigen eine 99%ige Sicherheit. Die Wartezeit für das Endergebnis beträgt etwa 2-3 Wochen, kann aber durch eine besondere Untersuchung (PCR oder FISH) auf zwei Tage verkürzt werden. Für die gesetzlich versicherte Patientin ist es sicher wichtig, zu wissen, dass beide Verfahren zur Schnelltestung keine Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung darstellen und somit deren Kosten in aller Regel selbst zu tragen sind. VB
Mitglied inaktiv
Bei uns in der Klinik macht man gar keine FU, wenn man sagt man behält das Kind auf jeden Fall. Ich hatte in 2 von 4 SS eine FU. Ich wollte auch wissen was ist, wenn was nicht stimmt. Kann dich da voll verstehen. Ich bin kein "Fan" von der NF, denn da wird sich so oft geirrt also finde ich es okay bei einer FU genauer zu untersuchen. Die Punktion trägt ein kleines Risiko. Dessen sollte man sich bewußt sein aber dem gegenüber die Gewissheit was los ist... das muß jeder selbst entscheiden. Die FU war nur mäßig schmerzhaft. Bauch wurde mit Spray ein wenig betäubt, die Kanüle eingestochen und natürlich unter US-Überwachung gesehen wo man sticht. Ich war die glücklichste werdende Mama als ich erfuhr, daß mein Baby gesund ist... das wünsch ich dir auch. lG Kerstin
Mitglied inaktiv
würde gerne mit dir in Kontakt treten. hab dir mal meine mailaddy hinterlegt
Mitglied inaktiv
oT
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