Mitglied inaktiv
Hallo, ich habe da eine Frage.Bin jetzt in der 31+2ssw schwanger und habe seit längerem Probleme mit Harnstau. Jetzt war ich gestern wieder beim Frauenarzt und bei der Urinprobe wurde Leukos +++ und okultes Blut+ eingetragen. Meine FA meinte es wäre nicht schlimm und hat mir für nächste Woche nochmal zum CTG einen termin gegeben. Es beunruhigt mich sehr, denn ich weiß das meine rechte Niere vergrößert ist und bei letzten akuten heftigen Schmerzen habe ich vom Krankenhaus aus ein Antibiotika Behandlung bekommen. Mich wundert es das diese Beschwerden (habe Schmerzen auf der rechten Seite,vermute Niere oder Harnleiter) nicht behandelt werden und auch nicht genauer untersucht werden. Habe Angst das dieses Problem meinem Baby schadet. Was soll ich machen, dem Arzt vertrauen und nichts tun oder zum Urologen gehen? Danke für Ihre Mühe, lg Evelyn
Liebe Evelyn, sicher hat ein solcher Nierenstau eine Bedeutung für Mutter und Kind. Der Stau ist meist einseitig und verschwindet in vielen Fällen von selbst. Er kann begleitet sein von Flankenschmerzen und Harnwegsinfektionen oder aber auch symptomlos verlaufen. Die genannten Beschwerden können auch dazu führen, dass die Frau nicht mehr richtig schlafen kann. Sofern der Stau nicht besonders ausgeprägt ist, die Frau beschwerdefrei ist und der Urin in Ordnung ist, würde man versuchen, dieses nur zu beobachten und meist auch antibiotisch zur therapieren. Die Frau selbst kann den Verlauf nicht beeinflussen. In extremen Fällen kann sogar eine Schienung des Harnleiters notwendig werden. Wobei dieses immer durch die Klinik entscheiden werden sollte. Die Indikation zu einer solchen Maßnahme wird natürlich sehr streng gestellt. Bei einem Stau kann es zu Entzündungen des Nierenbeckens kommen, was vorzeitige Wehen begünstigen kann und langfristig kann sich ein solches Geschehen negativ auf die Nierenfunktion auswirken. Aus diesem Grund ist hier häufig eine antibiotische Behandlung unumgänglich. Zusätzlich kann der Betroffenen bei Beschwerden ohne Bedenken etwas zur Entkrampfung gegeben werden. Inwiefern hier für Ihren persönlichen Einzelfall andere Dinge für die Beschwerden ursächlich sind, kann sicher Ihre behandelnde Frauenärztin/Frauenarzt im Rahmen einer Untersuchung klären. VB
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