Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Dr. Bluni, ich leide an einem euthyreoten Struma. ich befinde mich zur Zeit in der 25.SSW. Bei der letzten Kontrolle (vor 8 Wochen) lagen alle Schilddrüsenwerte im Normbereich. Reicht das in dem Femibion enthaltene Jod (150ug) aus? Die Frage kam auf, weil ich ja seit ich an dem Struma leide (Kindheit), Jod einnehme. Brauche ich deshalb mehr als andere Schwangere, um die Jodversorgung meines Babys zu gewährleisten? Mein Arzt war sich unsicher. Vielen Dank Luna
Hallo Luna, bei Verdacht oder bestehender Überfunktion bzw. Unterfunktion der Schilddrüse sollte vor jeder Form der Jodsupplementierung eine weiterführende Diagnostik erfolgen. Für den Fall, dass schon Medikamente wegen einer Schilddrüsenerkrankung eingenommen werden, ist es in jedem Fall ratsam, die Jodidsubstitution vorher mit der behandelnden Ärztin/Arzt abzusprechen, denn hier kann es schon mal sein, dass kein zusätzliches Jodid eingenommen werden darf. Gleichzeitig wird die Funktion im Laufe der Schwangerschaft noch einmal überprüft, weil sich hier manchmal der Bedarf zur Anpassung der Dosierung ergibt. Auf der Internetseite http://nukmed.klinikum.uni-muenster.de/uploads/media/SCHWANGE.PDF können Sie die Empfehlungen der Uni Münster zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen in d. Schwangerschaft nachlesen. Das genaue Vorgehen sprechen Sie dann bitte mit Ihrem behandelnden Arzt ab. VB
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