Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Hörnchen in der Gebärmutter - Fragen dazu!

Frage: Hörnchen in der Gebärmutter - Fragen dazu!

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Hallo Dr. Bluni, Ich habe jetzt von meinen FA erfahren, das Ich ein rechts- linksseitiges Hörnchen habe in der Gebärmutter! Natürlich kommen die Fragen erst jetzt wo Ich zu Hause bin! Mich würde folgendes interessieren: 1) wann bekommt man diese Hörnchen? Von Geburt an, oder entwickeln die sich in der Zeit (da mir vorher nie was von einen Hörnchen gesagt wurde!) 2) Wie sehr können diese Hörnchen eine SS beeinflussen? Habe gehört das es zu Problem bei der Einistung geben kann (wir balsteln ja jetzt seit 6 Monaten und 1x wars Positiv, allerdings ein Abgang in der 7 SSW)! 3) Können die Hörnchen zu einer Frühgeburt führen? Da Ich bei meinen 1ten Kind in der 26 SSW schon Wehen hatte und ab der 29 SSW nur mehr im KH liegen musste am Dauertropf! Mein Sohn kam dann in der 33 SSW zur Welt! Allerdings wurde nie ein Grund für die frühzeitigen Wehen gefunden! 4) Können die Hörnchen auch entfernt werden oder so irgenwie?? Vielen Dank für die Antworten und noch einen schönen Abend Ursula


Dr. med. Vincenzo Bluni

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liebe Ursula, Es handelt sich bei diesen anatomischen Varianten um kein seltenes Phänomen. Die Häufigkeit von Gebärmutterfehlbildungen liegt bei etwa 1: 600 bei fruchtbaren Frauen, 1:30 bei unfruchtbaren frauen und 1: 200 bei der generellen weiblichen Bevölkerung nachzulesen unter http://www.wdxcyber.com/ninfer05.htm Die "geteilte" oder herzförmige Gebärmutter wird auch als Uterus subseptus/bicornis/duplex bezeichnet. Ohne alle Varianten aufzuführen, kann man hierzu sagen, dass es eine anatomische Abnormität der Gebärmutter ist, die von einer Art Wand zwischen der Höhle bis hin zu praktisch 2 separaten Gebärmuttern reichen kann. Diese anatomische Variante kann man am besten in der Hysteroskopie (Spiegelung der Gebärmutter in Narkose)beurteilen, sie kann schon mal die Ursache von gehäuften Fehlgeburten und auch Frühgeburten sein. Eine Gebärmutterfehlbildung muss man aber nicht immer sehen, weder im Ultraschall, noch bei einem anderen Eingriff. Bei einer Bauchspiegelung kann man dieses manchmal erkennen, aber wenn es nur ein Septum ist, würde man dieses hier auch nicht sehen. Eine zahlenmäßige Angabe zur Häufigkeit von Fehlgeburten kann ich nicht machen, da hierzu keine Zahlen vorliegen. Zu der bei Ihnen vorliegenden Variante und die damit verbundene klinische Bedeutung und Konsequenz fragen Sie bitte die zuständige Oberärztin/Oberarzt in der Klinik. VB


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