Mitglied inaktiv
hallo dr. bluni (und andere), wir versuchen schon seit ein paar monaten, nochmals schwanger zu werden. ich habe auch hier schon einmal gepostet wegen meiner schmierblutungen vor der menstruation. sie haben damals geschrieben, es "könnte" ein hinweis auf eine gelbkörperschwäche sein. ich war daraufhin bei meiner fä. wir haben nun beschlossen, temperatur zu messen und am 11. zyklustag einmal zu schauen, ob eine eizelle vorhanden ist. da war ich nun heute. also sah alles sehr gut aus. eizelle da (schon sehr groß), gebährmutterschleimhaut verdichtet. sie sagte die nächsten 3 tage seien wohl "günstig", schwanger zu werden. als sie fertig war, sagte sie noch ich solle in der 2. zyklushälfte utrogest einnehmen (vaginal), wegen evtl. gelbkörperschwäche. jetzt hab ich ja aber bei ihnen gelesen, dass man blut abnehmen muß (also auch öfter), um dies zu diagnostizieren. bin nun etwas verunsichert. könnte die einnahme von utrogest nun schaden, sollte keine gelbkörperschwäche vorhanden sein? oder ist das trotzdem unbedenklich einzunehmen? muß auch dazu sagen, dass ich eigetlich so gut wie immer schmierblutungen vor der regel habe und auch schon des öfteren um den vermeintlichen es-termin gv hatte. was meinen sie zur einnahme von utrogest? vielen dank für die antwort andrea
hallo, 1. sicher sollte ein solches Mittel nur dann eingenommen werden, wenn es dafür eine Indikation gibt. Es ist kein Allheilmittel, um schwanger zu werden. 2.sofern die Frau jünger als 35 Jahre alt ist und die Zeit des Versuchens weniger als zwei Jahre beträgt, würde man ihr sicher erst mal raten, geduldig zu sein und abzuwarten, es sei denn, man hat schon vorab den Eindruck, dass, hormonelle oder organische Probleme vorliegen. Auch würde man mit einer Diagnostik nicht unbedingt vorher beginnen. Etwa 80% der Ehepaare mit Kinderwunsch erzielen im 1.Jahr eine Schwangerschaft, weitere 5% der Paare im 2.Jahr. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte ein Arzt /Ärztin aufgesucht werden, falls die Ehe kinderlos bleibt. Beim Alter der Frau über 35 Jahre, ist es angebracht, die Abklärungen bereits früher zu beginnen. Folgende Dinge sollten besprochen werden: Besprechung des Kinderwunsches und der Krankengeschichte(durchgemachte Entzündungen und Operationen?) Findet ein regelmäßiger Eisprung statt? Wie steht es mit den wichtigsten Hormonen der Frau Hat die Frau einen Eisprung? Sollte sie die Basaltemperatur messen? Die Messung der Basaltemperatur ist sicher interessant, hat aber dank den modernen Untersuchungsmethoden (Hormonbestimmung, Ultraschall) an Bedeutung verloren und belastet aus Erfahrung nur die Lebensqualität der Frau. Hier sind Hormonuntersuchungen zum Nachweis des Eisprungs an bestimmten Zyklustagen in Kombination mit der Ultraschallkontrolle der Gebärmutterschleimhaut und der Eierstöcke mit seinen heranreifenden Follikeln sicher viel aussagekräftiger, was die Aussagekraft zur Gelbkörperfunktion angeht. Wenn die Frau/das Paar hier das Bedürfnis hat, dieses genauer beurteilen zu lassen, sollte vielleicht mit dem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin über ein Zyklusmonitoring sprechen, um die Abläufe besser eingrenzen zu können. Gleichzeitig sollte auch über negative Einflüsse auf die Fruchtbarkeit: Alkohol, Nikotin, Stress (bei beiden) und einem eventuellen Übergewicht bei der Frau gesprochen werden. VB
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