Mitglied inaktiv
Hallo! War heute mittag im Krankenhaus.weil ich den abend zuvor ein komisches Gefühl zwischen den Beinen hatte.So als wolle da etwas raus.Ich schaute mit dem Spiegel nach und sah das aus der Scheide sowas wie eine Blase etwas bläulich heraus kam. Im Krankenhaus sagte man mir da die Gebärmutter gesenkt ist (was ich schon wußte) würde der Gebärmutterhals auch so tief sinken .Es wäre noch nicht so schlimm das man ein Ring setzen müßte aber ich solle mich schonen und nichts schweres heben.Und auf jeden Fall nach der Geburt meines zweiten Kindes(04.06.2005)die Rückbildungsgymnastik machen . Nun habe ich Angst ,da mein Bindegewebe sowieso zu schwach ist,das es nicht mehr weg geht auch nach der Geburt nicht.Und was meinen die Ärtze mit schonen?
liebe Claudia, wenn bei einer Frau von außen schon der Gebärmutterhals zu sehen ist, dann ist das sicher eine doch erhebliche Senkung, wie wir sie immer wieder mal sehen können. Für die Schwangerschaft selbst hat eine solche Senkung keine klinische Bedeutung , z.B. im Sinne eines erhöhten Frühgeburtsrisikos. Eine Vielzahl von Symptomen im Bereich des Kontinenzmechanismus sind durch physiologische, morphologische und funktionelle Veränderungen schon während der Schwangerschaft zu verzeichnen. Und dazu kann auch eine Senkung der Gebärmutter, wie der gelegentliche Verlust von Urin (Inkontinenz) gehören. 80% aller Frauen klagen im letzten Schwangerschaftsdrittel über häufiges Wasserlassen, insbesondere die Erstschwangeren. Hier spielt der Druck des kindlichen Köpfchens bei gleichzeitig verminderter Blasenkapazität im letzten Schwangerschaftsdrittel eine große Rolle. Etwa 85% der Frauen geben an, bei einem bestimmten Füllungsvolumen der Blase dem Druck nicht mehr stand halten zu können (sog. Stressinkontinenz). Diese wird häufig jedoch nicht als schwerwiegend empfunden. In der Literatur finden sich in 2,3-17% der Fälle Frauen, bei denen diese Stressinkontinenz auch nach der Geburt anhält. Allerdings finden sich diese Veränderungen bei Frauen nach Kaiserschnitt seltener. Also Ursache nimmt man hier das "Trauma" der Geburt auf das Becken und die dabei entstandene Schädigung der Muskulatur und der Innervation der Blase an. Neben Verletzungen der Muskulatur durch Scheidenrisse oder ausgedehnte Dammschnitte ist die auch nur teilweise Verletzung von Nerven entweder durch Überdehnung mit die wesentliche Ursache für den Beckenbodenschaden. Eine in ihrer Wirkung nachweisbare Prophylaxe besteht nicht . Aber: hilfreich in der laufenden Schwangerschaft ist die Beckenbodengymnastik und nach der Geburt des Kindes natürlich deren Fortsetzung und die begleitende Rückbildungsgynmnastik. Wichtig wäre, dass nach der Schwangerschaft frühzeitig nach einer Senkung geschaut wird. Dieses am besten durch eine Experten für Urogynäkologie oder eine entsprechende FAchabteilung vor Ort, um rechtzeitig entscheiden zu können, ob man z.B. mit einem Würfelpessar einer Senkung entgegenwirken kann. Eine operative Behandlung würde man sicher sehr streng indizieren. Die Frau sollte in jedem Fall zur Beckenbodengymnastik animiert werden. VB
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