Nick75
Sehr geehrter Herr Dr. Bluni, ich bin 40, mit dem zweiten Kind in der ssw 27+6. beim ersten Kind 3 1/2 Jahre) hatte ich ab ssw 25 einen mäßig verkürzten gmh und weichen Muttermund. Durch sehr viel schonen und Magnesium war der Entbindungstermin dann aber doch erst bei 40+5 . Bislang war in dieser Schwangerschaft alles i.o. Vor 5 Tagen ging es mir nicht gut und ich hatte dauernd (alle paar Minuten) einen extrem harten Bauch, bin daraufhin ins Krankenhaus. CTG war unauffällig, gmh hatte sich (im Vergleich zur Voruntersuchung vor 4 Wochen) von 4,0 auf 3,2 cm verkürzt. Der Muttermund ist geschlossen. Es liegt kein Trichter vor. Magnesium habe ich vorher schon eingenommen (2xMagnetrans forte pro Tag) und nehme dies weiter. Empfehlung der Ärzte war versuchen etwas zu Schonen. Ich schone mich seither sehr viel, aber der Bauch hat sich nicht verändert. Er fühlt sich dauerhaft zu hart an, ich habe aber keine schmerzhaften Kontraktionen. Eine Infektion liegt nicht vor. Geplant ist in 1 1/2 Wochen ein 14tägiger stationärer Aufenthalt mit der großen Tochter zur intensivreha, da sie eine unklare Behinderung hat. Aus Erfahrung weiß ich, dass dies anstrengend wird. Nun meine Fragen: 1) Würden sie unter diesen Umständen die Durchführung des Fibronektintest empfehlen? 2) Haben sie eine Idee, wie ich noch mehr Entspannung in die aktuelle Situation bringen kann? Ich danke für Ihre Antwort, Nick
Hallo, 1. das wird in aller Regel nicht empfohlen 2. sofern aktuell keine Gefährdung bezüglich Frühgeburt besteht, werden wir sicherlich primär dazu raten, sich körperlich ein wenig zu schonen, Magnesium einzunehmen und wenn es klappt, vielleicht auch mental ein wenig abzuschalten mit Entspannungsübungen. Liebe Grüße VB