Mitglied inaktiv
Lieber Herr Dr. Bluni, ich habe einige Fragen. Seit gestern weiß ich von meiner Schwangerschaft. Ich hatte nicht damit gerechnet, da ich keinerlei Anzeichen für einen Eisprung an mir festgestellt habe, freue mich aber sehr. Mein Zyklus begann am 30.11.2010. Nun meine Fragen: 1. An Weihnachten gab es Rotkraut und ich kann nicht ausschließen, dass dort Alkohol am Essen war. Im Nachhinein habe ich mir diese Frage gestellt. Ist das sehr schlimm? 2. Ebenso habe ich an einem Glas Glühwein (am 18.12.) genippt - es war wirklich kein ganzer Schluck. Jetzt mache ich mir natürlich Vorwürfe. 3. Darf man aromatisierten Früchte- oder Roibostee trinken oder sollte man auf die Aromastoffe verzichten? 4. Wie lange dauert es, bis der Schilddrüsenwert mit Tabletten richtig eingestellt ist? Bei mir wurde eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt, die seit 1 Woche behandelt wird (ich hatte bereits 2 Fehlgeburten). 5. Darf man homöopatische Globuli in der SS nehmen - namentlich "Apis belladonna globilu velati" gegen Halsschmerzen und "Sulfur D6 oder D12" für die Verdauung? Liebe Grüße und vielen Dank, Coco
Hallo Coccinella, 1. Alkohol verträgt offenbar doch einiges an Hitze, auch wenn sein Siedepunkt niedriger ist als der von Wasser. Forscher von der University of Idaho im amerikanischen Städtchen Moscow im Auftrag des US-Landwirtschaftsministeriums haben erkundet, wie viele Prozente nach dem Kochen übrig blieben. Der Wert, den sie erhielten, wenn eine kochende Soße oder Suppe mit Wein oder Schnaps veredelt und dann vom Herd genommen wurde, ist sehr hoch: 85 Prozent des Alkohols waren beim Servieren noch vorhanden. Je länger die Flüssigkeit kochte, umso geringer war der Wert. Und da Sie in der Schwangerschaft auf den Alkohol komplett verzichten sollten, empfiehlt sich hier beim Kochen das alkoholfreie Rezept, wenn es darum geht, Lebensmittel mit Alkohol zuzubereiten. Quelle: Augustin J, Augustin E, Cutrufelli RL, Hagen SR, Teitzel C (1992). "Alcohol Retention in Food Preparation". Journal of the American Dietetic Association 92 (4): 486–8. 2. wie alle Experten bin auch ich der Meinung, dass wir gerade hier immer wieder auf die Risiken, auch nur geringer Mengen von Alkohol verweisen müssen: Alkohol, als der bedeutsamste vorgeburtliche Schadstoff beim Kind, gilt als die heute häufigste nicht genetische Ursache einer geistigen Entwicklungsverzögerung . Immerhin werden in der Bundesrepublik werden pro Jahr 2 200 Kinder mit dem Krankheitsbild der Alkoholembryopathie geboren. Die Zahl der Kinder mit Alkoholeffekten, die ohne sichtbare Veränderungen, zum Beispiel mit Lern- und Verhaltensstörungen, mit Hirnleistungsschwächen aufwachsen und deren Mütter abhängig, missbräuchlich, vor allem episodenhaft exzessiv, und auch gewöhnlich getrunken hatten, ist um ein vielfaches höher. Bis heute ist keine Schwellendosis bekannt, von der man sagen kann, dass diese eine sichere Verträglichkeit bedeutet. Von Beginn der Schwangerschaft an besteht schon eine Verbindung zwischen mütterlichem und fetalem Kreislauf Bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de) gibt es dazu reichlich Infos. Unter anderem die dazu passende Broschüre „Auf dein Wohl mein Kind", zu finden unter http://www.bzga.de/botmed_32041000.html (letzter Abruf:29.12.2010) 3. auch, wenn nach dem einmaligen Nippen nicht mit Folgen zu rechnen ist, gilt das unter 2. Gesagte 4. ja diese Früchte sind erlaubt 5. für alternative Heilmittel wie Homöopathika liegen kaum systematische Untersuchungen zu ihrer Verträglichkeit in der Schwangerschaft & Stillzeit vor. Allerdings gibt es keine Fallberichte über ungewöhnliche Reaktionen der Ungeborenen & Neugeborenen, wenn die empfohlene Dosis eingehalten wurde. Es sollte die therapeutischen Dosen eingehalten werden und nichtalkoholische Zubereitungen sind, falls möglich, vorzuziehen. VB
Mitglied inaktiv
also sowas macht in der Frühschwagnerschaft nichts aus, da gilt das Alles oder nichts prinzip.. Natürlich darfst du Homöopatische mittel nehmen, mein Papa ist Homöopath und ich und mein Kleiner werden nur damit behandelt.. es gibt auch Homöopatische Mittel für die Schwangerscahft, und die reduzieren auch Fehgeburten und so.
Mitglied inaktiv
Liebes Linchen, vielen Dank für Deine beruhigende Antwort! Weißt Du zufällig was das ist, was auf homöopatischem Weg das Risiko von Fehlgeburten mindert? Oder wo ich mich hinwenden kann? Liebe Grüße, Coco
Mitglied inaktiv
mmh ne weis ich leider gerad nicht auswendig, aber ich frage meinen Papa heute abend mal dann kann ich dir ja nohc mals schreiben.. Mach dir keine Sorgen das wird alles gut gehen!!
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