Cora_880
Hallo, ich habe in der SSW 4+1 positiv getestet. Ich fühlte es einfach, dass ich schwanger war. Schon am nächsten Tag begannen allerdings leichte Schmierblutungen. Ich habe dann bis zum nächsten Tag abgewartet und bin ins Krankenhaus als es nicht besser wurde (es war Wochenende), um mir eventuell Progesteron verschreiben zu lassen, da meine Schwangerschaften zuvor nie einfach waren, hatte ich das immer genommen zur Unterstützung. Der Arzt wollte aber solange noch nichts im Ultraschall zu sehen ist, keines verordnen, sondern erstmal nur den HCG-Wert kontrollieren, ob sich da überhaupt was tut. In der Nacht bekam ich dann schon Krämpfe und die Blutung wurde menstruationsartig mit Gewebeabgang. Ich war mir sicher, dass es vorbei war, bin aber trotzdem nochmal zur Absicherung ins Krankenhaus gefahren. Dort war dann ein anderer Arzt, der mich erstmal fragte, warum ich so früh testen würde und ich hätte sie deshalb in eine schwierige Lage gebracht, da solch eine SSW normalerweise dann unbemerkt als verspätete Menstruation abgeht. Dann schlug er plötzlich doch Progesteron vor, aber mit dem komischen Satz, ob ich denn unbedingt schwanger bleiben möchte und dass es ja schließlich ein Medikament für Frauen in den Wechseljahren sei und ich mir dessen bewusst sein müsse. Ich sollte nun irgendwie selbst entscheiden, ob es noch sinnvoll ist für mich. Ich war total verwirrt und überfordert in dieser Situation. Er winkte dann ab und gab dir Empfehlung, in zwei Tagen einfach nochmal zu testen. Der Test war dann wieder negativ. Mich belastet dieser Ablauf in der Klinik so dermaßen. Ich komme mir jetzt vor als hätte ich wegen des nicht eingenommenen Progesterons meine Schwangerschaft verloren. Der Abort begann ja innerhalb von zwei Tagen, es ging alles so schnell. Kann dieser Vorgehensweise den Ausgang der Schwangerschaft mitbestimmt haben? Entschuldigen Sie den langen Text. Ich danke Ihnen führ Ihr offenes Ohr.
Also Empathie geht anders. Der Arzt, der gesagt hat, dass Progesteron etwas für Frauen in den Wechseljahre ist, sagt nicht, dass es gleichzeitig ein Medikament für die Schwangerschaft ist. Und das ist ja entscheidend. Aber, dass Progesteron die Fehlgeburt verhindert hätte, ist hoch unwahrscheinlich bis nicht möglich. Progesteron ist eigentlich nur indiziert, wenn 3 oder mehr Fehlgeburt stattgefunden haben. Egal wie, da war ein Arzt am falschen Fleck. Ich wünsche Ihnen für die nächste Schwangerschaft etwas mehr Glück !! Gruß Dr. Mallmann
Vivi86
Hey du Liebe, Ich bin grad weil ich selber ne Frage gestellt hab, zufällig über deine Nachricht gestoßen und wollt dir mal mein Mitgefühl da lassen. Klingt nach ner furchtbaren Erfahrung da in der Klinik und ich versteh total, dass dich "Was wäre, wenn ... gewesen"- Gedanken plagen. Ich glaube aber tatsächlich dass wenn es schon zum Bluten anfing und direkt in der Nacht nach der Klinik schon Krämpfe und Gewebeabgang waren, die Schwangerschaft so oder so geendet hätte. Eine einzige Dosis Progesteron hätte daran wahrscheinlich nichts mehr verändern können. Wenn es so früh abgeht, hat es ja meistens auch was mit den Chromosomen zu tun und dass da was nicht geklappt hat bei der Zellteilung und frühen Entwicklung. Da haben wir als Frauen meist gar keinen Einfluss darauf. Trotzdem ist der Umgang in der Klinik mit dir Haare sträubend und ich würde tatsächlich eine Beschwerde an die Leitung schreiben, geht gar nicht wie unsensibel sie mit dir reden! Ich würde mir an deiner Stelle dann vielleicht für ab sofort immer in der 2. Zyklushälfte Progesteron verschreiben lassen, dann hat der Körper schon bei SSW 4 so viel dass es vielleicht eher hält bzw zumindest hast du auch einfach für dich ein sicheres Gefühl. Such doch auch mal nach psychologischer Beratung für Sternenmamas online... jeder Verlust will betrauert werden, auch so ein ganz früher, und du hast ein Recht darauf ernst genommen und gehalten zu werden! Mir hat das vor 3 Jahren bei einem Windei auch sehr geholfen. Alles Gute dir!!!
Cora_880
Liebe Vivi86, die Worte von Dr. Mallmann und deine haben mir sehr geholfen. Ich bin noch gar nicht in der Lage, klar zu denken, aber ich nehme mir deine Ratschläge sehr zu Herzen. Danke dafür! Alles Gute auch für dich. Viele liebe Grüße
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