Mitglied inaktiv
1. Ich muss total oft auf Toilette - manchmal komm ich grad von der Toilette und hab ne Minute später das Gefühl schon wieder pinkeln zu müssen... Und manmachmal ist es so, dass ich beim Pipi-machen ein ziehen im Unterleib habe...ist das normal? 2. In den letzten Tagen muss ich unheimlich oft rülpsen...keine Ahnung wo die ganze Luft her kommt... Und jedes Mal brennt es irgendwie im Hals...ein unangenehmes Gefühl... Irgendwie so unterm Kehlkopf an der Stelle...kein super starkes Brennen, aber schon ein leichtes... Woher kann das kommen? 3. Der Pränataldiagnostiker meinte, dass bei mir ein Wert in der rechten Leiste erhöht ist, was zu dem jetzigen Zeitpunkt (23 + 4) aber normal sei... Hab irgendwie gar nicht gefragt, was das für ein Wert ist... Können Sie mir vielleicht sagen, was es da für einen Werte oder Werte in der Leiste gibt?
Liebe Angelina, 1. Häufig sind derartige Missempfindungen Ausdruck der mit der Schwangerschaft einhergehenden anatomischen Veränderungen, wobei es auch das Kind ist, dass hier einen gewissen Druck auf die Blase ausübt und damit einen häufigen Harndrang verursachen kann. Inwiefern hier für Ihre persönliche Situation andere Dinge für die Beschwerden ursächlich sind (wie z.B. eine Blasenentzündung), kann sicher Ihre behandelnde Frauenärztin/Frauenarzt im Rahmen einer Untersuchung klären. 2. der hormonell bedingt verringerte Tonus der glatt gestreiften Muskulatur sorgt auch dafür, dass die Eintrittspforte von der Speiseröhre zum Magen nicht richtig verschlossen bleibt und so saurer Magensaft zurückfließen kann und das typische Sodbrennen, was auch mit Aufstoßen einhergehen kann, hervorruft. Sinnvoll ist es hier, auf kleinere Mahlzeiten umzustellen. Verzichten Sie auf alles, was die Bildung der Magensäure wie etwa Bohnenkaffee oder Süßigkeiten anregt. Meiden Sie stärker gewürzte und frittierte Speisen. Als Getränke sind stille Wasser, die keine Kohlensäure enthalten, aber auch andere, kohlensäurefreie Getränke und Kamillentee geeignet. Manchmal kann ein Glas warme Milch, ein Joghurt oder eine Milchspeise vor dem Schlafengehen ebenso Linderung verschaffen, wie das Kauen von Haselnüssen oder trockenen Haferflocken. Nehmen Sie sich beim Zerkauen ausreichend Zeit. Vorsicht: manchmal kann der Tipp mit der Milch oder den Milchspeisen auch genau gegenteilige Reaktionen hervorrufen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, eher häufigere und dafür kleinere Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Nach dem Essen am besten erst mal ein wenige bewegen und einen kleinen Spaziergang machen, anstatt sich hinzulegen. Während des Liegens dann den Oberkörper mit einem Kissen etwas höher lagern. Für hartnäckige Fälle gibt es ansonsten einige Präparate, die man hier auch gut verordnen kann und die dann Abhilfe leisten. Vor allem zu nenne wären die so genannten Antazida, die in der Lage sind die Magensäure zu neutralisieren und damit die Beschwerden schnell und effektiv zu lindern. Als Präparate zu nennen wären hier zum Beispiel Rennie® oder Talcid® zu nennen. Die lokal wirkenden Antazida, (wie z.B. Talcid®) die Aluminium enthalten, gelten in der gesamten Schwangerschaft als unbedenklich. Hie sollten aber Tageshöchstdosen nicht überschritten werden. In jedem Fall ist es sinnvoll, wenn Sie sich bei Bedarf durch Ihre Frauenärztin/Frauenarzt hinsichtlich der für Sie besten Maßnahmen und des Medikamentes beraten lassen. 3. ggf. kann er meinen, dass die Durchblutung der Gefäße der Gebärmutter beeinträchtigt sind. Allerdings wird nur er dieses konkret benennen können und kann dann auch etwas zur Bedeutung sagen. VB
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