Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Drohende Frühgeburt?

Frage: Drohende Frühgeburt?

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Ich bin mit meinem 3.Kind in der 26+2 SSW.Gestern wurde mir bei einer Vorsorgeuntersuchung mitgeteilt,dass der Patio verkürzt ist und der innere Muttermund eine Trichterförmige Öffnung aufweist,während der äußere Muttermund wohl noch geschlosen ist. Außer Bettruhe (sofern das geht bei 2 weiteren Kindern- 4 & 6 Jahre) und Magnesium und einem weiterem Termin in einer Woche hat mir meine Ärztin nichts weiter gesagt. Meine Fragen: Droht mir etwa eine Frühgeburt? Wie groß ist die Chance,dass mein Baby das zum jetzigen Zeitpunkt unbeschadet überstehen könnte? Darf ich jetzt noch mit meinem Partner schlafen?


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo, physiologischerweise verkürzt sich der Gebärmutterhals gegen Ende der Schwangerschaft immer, was ein Zeichen dafür ist, dass sich die Gebärmutter auf die Geburt vorbereitet. Kommt es jedoch früh zu einer Verkürzung deutlich vor der 34. SSW, dann bedeutet dieses, je nach Ausprägung eine Risikoerhöhung für eine Frühgeburt. Dieses insbesondere, wenn eine Trichterbildung zu verzeichnen ist. Diese Verkürzung wird durch eine vorzeitige Wehentätigkeit hervorgerufen, wobei die genauen Entstehungsmechanismen bis heute nicht eindeutig geklärt sind. Eine bakterielle Besiedlung ist sicher nur eine Erklärung. Die Länge alleine lässt keine Rückschlüsse zu, außer, dass man sagen kann, dass eine Länge von weniger als 2,5 cm mit einem erhöhten Risiko der Frühgeburt einhergeht und deshalb entsprechende Empfehlungen und Maßnahmen ausgesprochen werden. Wichtig ist es, hier immer den Gesamtzusammenhang zu sehen: Sehr hilfreich ist es, wenn bekannt ist, ob Beschwerden, wie Kontraktionen oder vorzeitige Wehen vorliegen oder es Hinweise für eine Entzündung im Bereich der Scheide gibt. Eine solche Entzündung mit Bakterien kann hier der Auslöser sein. Besonders bedeutsam ist, inwiefern sich im vaginalen Ultraschall Hinweise auf eine bedeutende Verkürzung des Gebärmutterhalses, ggf. verbunden mit einer Trichterbildung finden. In einigen Fällen hilft die körperliche Schonung mit Verzicht auf Sport und Verkehr und die prophylaktische Einnahme von Magnesium. Dieses beruhigt die Gebärmutter. In anderen Fällen reichen diese Maßnahmen alleine aber nicht aus. Manchmal ist dann auch eine stationäre Behandlung notwendig. Wie hier für Ihre persönliche Situation das sinnvollste Vorgehen aussehen sollte, kann sicher Ihre behandelnde Frauenärztin/Frauenarzt im Rahmen der Untersuchung beurteilen. Gegebenenfalls wird hier zur Entscheidungsfindung auch die Klinik mit einzubeziehen sein. VB


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bei mir ist der muttermund auch offen und ich bekam auch bettruhe und magnesium verschrieben ich durfte nicht mher mit meinem mann schlafen.mein muttermund ist schon seid der 23 ssw offen und jetzt bin ich in der 29 ssw aber in der 26 ssw sinnd die überlebenschancen schon sehr gut!!! alles gute


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Das hatte ich auch in der 25.SSW. Ausser viel liegen (hab selbst einen 1,5 Jährigen zu Hause rumhüpfen) und Magnesium kann man nicht viel machen. Bei mir war der Befund damals: Trichter, Cervix auf 2,2 cm verkürzt, Muttermund leicht geöffnet. Heute bin ich in der 37.SSW Auf GV und alles andere, was irgendwie anstrengt, solltest du verzichten. Dein FA kann dir eine Haushaltshilfe verschreiben und die Kinder kann vielleicht mal die Oma abnehmen, dann klappt das schon. LG Nicole


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