Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Dr. Bluni --- Uterusruptur + Gestose

Frage: Dr. Bluni --- Uterusruptur + Gestose

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Hallo Dr. Bluni, vielleicht erinnern Sie sich noch (Beitrag 17.07.) 1.SS Gestose + Sectio nach Geburtsstillstand 2.SS Sectio nach Geburtsstillstand und Placenta-Insuffizienz ab 29. SSW +Uterusrupur Diese SS ist eigentlich kompl. anders: (jetzt 23.SSW) -mein Blutdruck war bei der Sommerhitze nie über 90/60 und ich hatte mit sehr starken Kopfschmerzen zu kämpfen --- jetzt Gott sei Dank vorbei. Seit Wochen habe ich starke Schmerzen im Schambereich --- wohl Symphyse. Seit letzter Woche wird das Stechen am Muttermund und der Druck bei Anstrengung deutlich schlimmer --- war deshalb beim FA aber die Vaginale Untersuchung war wohl völlig o.k. (C. 4 cm) MuMu fest verschlossen. Eine Frühgeburt ist somit nicht zu erwarten. --- das klingt jetzt blöd, aber bei jedem noch so kleinen Schmerz usw. getraue ich mich fast nicht mehr zu atmen. Die Kontrollen beim FA sind alle 4 Wochen ---- also nicht mehr wie bei normalen SS. Manchmal denke ich bei den Untersuchungen, das er sich entweder nicht an meine Vorgeschichte erinnert, oder jetzt von überhaupt keiner Risiko-SS ausgeht. Nur die Sectio + TL steht schon sicher fest. 1. Frage:Von einer Gestose ist ja eigentlich bei dem Blutdruck nicht mehr auszugehen, oder ? 2. Frage: Könnte das Baby durch Tritte eine Ruptur auslösen, oder passiert das wirklich nur bei Geburtswehen ? Mein FA meint ich mach mir viel zu viel Gedanken…… aber jedes Mal geh ich raus und ärgere mich dass er meinen Fragen ausweicht oder alles so beschwichtigt. Das letzte Mal fragte er mich ob ich mich überfordert fühle ?????? (klar habe ich Stress: 2 Kinder, großes Haus, Mini-Hund und mein Mann ist 4 Wochen zur Kur und Halbtagsjob -- --- deshalb jammere ich ja nicht! Aber ---- die Fakten meiner Vorgeschichte sind doch da !!! 3. Frage: Gehöre ich zur Gattung Hypochonder, oder mache ich mir berechtigt Sorgen ???? Muss ich mich mehr schonen ? Sorry es wurde wieder sehr lange… Liebe Grüße Locke


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo, 1. ganz sicher kann man Ihre Ängste nicht als Hypochondrie bezeichnen. Die Vorgeschichte und die familiäre Belastung sind hier doch Grund genug, besorgt zu sein. 2. in der 33. SSW kann noch nicht gesagt werden, inwiefern sich dann doch eine Gestose entwickeln wird. Die Zahlen der Literatur beziffern das Wiederholungsrisiko für eine Präemklampsie Gestose zwischen 19,5 -25,9 Prozent. Es ist also nicht gerade gering. Nach einer Eklampsie ist das Wiederholungsrisiko etwa bei 21.9Prozent bis 46.8 Prozent. Nach einem HELLP-Syndrom ist das Wiederholungsrisiko zwischen 3-5 Prozent anzusiedeln. Im Falle eines erneuten Kinderwunsches mit derartiger Vorgeschichte sollte sicher schon im Vorfeld auch der Hausarzt nach internistischen Symptomen, die von Herz-Kreislaufsystem ausgehen können oder auch die Niere betreffen können, schauen, um hier im entsprechende Risiken auszuschließen. Darüber hinaus sollte die Frau dann während der Schwangerschaft auf eine möglichst gesunde Ernährung unter Wahrung der maximalen Gewichtszunahme, einer ausreichenden Flüssigkeits-, Eiweiß- und Salzaufnahme achten. Die prophylaktische Einnahme von Magnesium hat sich in wissenschaftlichen Studien eindeutig als vorbeugend erwiesen. Unter Berücksichtigung der Vorgeschichte sind entsprechende Hinweiszeichen frühzeitig zu beachten. Auch ist über eine Ultraschall-Doppleruntersuchung zu sprechen, bei der man schon früher, als mit anderen Methoden, Hinweiszeichen für eine Gestose erkennen kann. 3. das Kind selbst kann keine Ruptur hervorrufen; dieses geschieht in aller Regel unter Wehen. Nach Ruptur wird man aber ganz sicher zu einer rechtzeitig geplanten Entbindung per Kaiserschnitt raten. VB


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