Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Angst vor Geburt

Frage: Angst vor Geburt

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Hallo Dr. Bluni, ich habe vor 2 3/4 Jahren einen Sohn bekommen und bin in der 31. Woche wieder schwanger. Meine erste Entbindung ist 14 Tage nach Termin mittel "Hebamencocktail" und anschließend Fruchtblaseneröffnung und Wehentropf eingeleitet worden. Ich habe eine PDA gebraucht. Damals hat man mir gesagt, daß ich eine Wehenschwäche habe und diese auch behalten würde. Jetzt habe ich Angst, daß diese Entbindung genauso schlimm wird. Was kann ich dafür tun, um es etwas zu erleichtern? Ich versuche mit mit Nordic Walking und Wassergymnastik fit zu halten. Hat daß Einfluß? Einmal Wehenschwäche - immer Wehenschwäche? Vielen Dank für Ihre Bemühungen Nadja


Dr. med. Vincenzo Bluni

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liebe Nadja, sicher gibt es hier keinen Automatismus und in dem Zusammenhang ist auch immer der Geburtsverlauf und insbesondere die Geburtsfühurng durch das Team sehr wichtig! Hier ist es eher zu empfehlen, das Gespräch mit der Entbindungsklinik, insbesondere mit einer Hebamme zu suchen, um sich diese Angst nehmen zu lassen und sich die Abläufe genau erklären zu lassen. Sicher kann auch die Frauenärztin/Frauenarzt schon eine gewisse Vorarbeit leisten. Denn die Erfahrung zeigt, dass wenn die Frau gut informiert ist über die Abläufe, dass dann die Frauen viel entspannter sind. VB


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Hallo Nadja, einerseits kann ich Deine Angst verstehen. Andererseits hilft es vielleicht ein wenig, wenn Du Dir klarmachst, dass Deine Geburt absolut normal und durchschnittlich war. Frage mal ein wenig im Bekanntenkreis herum, dann siehst Du, dass kaum jemand eine Geburt ohne Hindernisse, unvorhergesehene Probleme oder gar schlimme Zwischenfälle hatte. Ich selbst hatte beim ersten Kind auch Wehentropf plus Fruchtblaseneröffnung plus missglückter, schlecht sitzender PDA - das Ganze endete nach 24 Stunden wegen Geburtsstillstand im Kaiserschnitt. Auch beim zweiten Kind brauchte ich einen Kaiserschnitt, was ich sehr enttäuschend fand. Wenn ich aber von anderen Frauen erzählt bekomme, was bei ihnen alles passiert ist (schwere Blutungen, vorübergehende Nervenschäden durch PDA, halbtotes, blaues Kind usw.), dann finde ich trotzdem, dass meine Entbindungen dagegen harmlos waren. Auch was Du beschreibst, ist in den Augen des Klinikpersonals Routine und keine besonders ungünstige Geburt gewesen. Klar empfindet man selbst es als schlimm und enttäuschend, wenn eine Geburt so ganz anders verläuft als geplant (wie übrigens fast alle Geburten das ja gern zu tun pflegen). Trotzdem stellt ein Vergleich mit vielen anderen Müttern die richtige Relation wieder her, finde ich, huh? Sind nur so ein paar Gedanken gewesen. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du trotz etwaiger Wehenschwäche dieses Mal eine zufriedenstellendere Geburt erlebst. Liebe Grüße, Mimi


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Hallo Nadja, zu dem Beitrag von Mijou: Hör nicht auf andere, hier geht es um Deine Geburt. Leider verlief meine erste Geburt auch scheiße ab. Meine Angst vor der jetztigen Geburt (in zwei Wochen bekommen wir unser zweites Kind) war aber so schlimm, daß meine Frauenärztin mich in die gynäkolische Psychosomatik überwies. Jetzt bekomme ich einen Kaiserschnitt. Hast Du schon mal an eine Wassergeburt gedacht??? Wenn Du in der 31. SSW bis solltest Du auf jedenfall bis zur 34. SSW Dich im Krankenhaus angemeldet haben. Vielleicht hilft Dir eine Hebammensprechstunde in der Klinik, wo Du entbinden möchtest. LG Tine


Mitglied inaktiv

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Hallo Tine, ja, ich habe schon mal an Wassergeburt gedacht. Bin auch gerade am informieren. Normalerweise bin ich eher der Typ, der sich nicht so verrückt macht. Aber je näher es rückt..... Ich hoffe, daß der Kaiserschnitt für Dich o.k. ist und wünsche Dir alles Gute. lg Nadja


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Hallo Mimi, ich weiß, daß Du in manchen Punkten recht hast. Schließlich macht man im Leben ganz andere Dinge auch durch ohne sooo belohnt zu werden. Aber je näher es rückt umso mehr bekomme ich Panik. Und leider kann ich mein Hirn nicht austricksen. Vielleicht ist ja wirklich die Wassergeburt was für mich. lg Nadja


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