Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

6.monat. psychischer stress

Frage: 6.monat. psychischer stress

Mitglied inaktiv

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hallo. ich bin im 6.monat und wir ziehen demnächst um. mein partner und ich haben vermehr stress miteinander, was soweit geht, das ich heulkrämpfe bekomme und mich auch nicht mehr beruhigen kann. mein partner ist nicht der typ, für nette gefühle. ich hatte auch schon 2x einen nervenzusammen bruch. das schlimme ist, das solche momente an der tagesordnung sind und diese um die 5-6mal am tag vorkommen. obwohl ich mich versuche zurück zu ziehen. ich habe nun angst, das ist mein kind verlieren könnte, da es ja alles mitbekommt. was kann ich tun?


Dr. med. Vincenzo Bluni

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Liebe Anni, auch, wenn man(n) es kaum glauben mag, die Facetten der Veränderungen der Frau in der Schwangerschaft und im Wochenbett, können sehr vielgestaltig sein und sogar soweit reichen, dass man überzeugt ist, dass es ein grundsätzliches Problem vorliegt, was es aber meist nicht ist. Ganz wichtig ist der offene Austausch über die Gefühle, das Gespräch mit dem Frauenarzt oder Frauenärztin, aber auch die Bereitschaft des Partners, sich dessen anzunehmen. Diese emotionalen Veränderung führen in manchen Fällen eben auch zu einer gesteigerten Nervosität, einer geringeren Frustrationstoleranz und möglichen Überreaktionen Kindern oder dem Partner gegenüber. Mit der Muterrolle geht nun doch eine erhebliche Veränderung einher, die auch den Umgang mit solchen alltäglichen Stresssituationen nicht selten - zumindest temporär - verändert. Hier bedarf es manchmal einer recht langen Zeit bis die Frau sich in dieser neuen Rolle mit einer ganz anderen Beanspruchung, einem ganz anderen Tagesablauf, anderen Anforderungen in nicht unerheblichem Maße zurechtfindet und merkt, dass man hier auch entsprechend reagieren sollte. Erfahrungsgemäß legt sich dieses Problem nach der Entbindung oder auch nach dem Wochenbett. Der Tipp wäre, sich dessen erst mal bewusst zu werden, darüber zu sprechen und dann den Tagesablauf vielleicht umzugestalten, zu versuchen, in bestimmten Situationen anders zu reagieren. Dazu bedarf es manchmal eines richtigen Kampfes mit sich selbst. Autogenes Training kann dabei helfen, solche Situationen besser zu meistern. Manchmal ist es aber auch sinnvoll, hier ggf. eine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Auswirkungen auf ds Ungeborene hat diese Sitution unter normalen Umständen nicht. VB


Mitglied inaktiv

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Hallo , Ich kann dir nur dazu raten viele Gänge zurück zu schalten ! Ich bin auch im 6. Monat und musste jetzt mal ganz viel Ruhe haben. Es ist die Frage warum du dich streitest mit deinem Partner ? Schwangere reagieren allgemein empfindlicher, aber bei Nervenzusammenbrüche finde ich das ganze schon garnicht mehr harmlos. Du solltest deinem Partner sagen das es so nicht mehr weiter geht, in einem RUHIGEN Gespräch. Oder aber du gehst mal für paar tage zu einer Freundin oder Eltern, wenn das nicht möglich ist, sprich mit deinem Arzt, ob eventuell die möglichkeit besteht das du ins Krankenhaus kommst um mal zur Ruhe zu kommen. Ich war auch grade erst 2 Wochen da weil sich mein MUMU geöffnet hat und Vorwehen, und ich muss sagen die Ruhe hat mir persönlich sehr gut getan. Bitte, denke erstmal NUR an dein Kind ! Und wenn ruhige Gespräche nicht funktionieren momentan, dann wäre eine kleine auszeit vielleicht erstmal besser. Alles Liebe und Gute Bianca


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