Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr.Bluni, am 02.07.09 habe ich per primäre sectio meinen kleinen Sohn entbunden, dabei wurde (was ich sehr bereue!!!) auch eine Steri gemacht. Bei der Entlassungsuntersuchung drei Tage später wurde ausserhalb der Gebärmutter ein angebliches Hämatom festgestellt, über welches ich mir keinerlei Sorgen machen bräuchte, lediglich Kontrolliert sollte es werden. Mein Genesungsprozess gestaltet sich sehr schwierig. Einige Tage nach Entlassung bekam ich Fieber, mein Blutdruck ging auf Werte von 165/102, mein HB lag bei 7,4, ständige Kopfschmerzen mit flimmern vor den Augen und ständig schmerzen im Unterleib. Natürlich ließ ich das von meinem Frauenarzt abklären, dieser untersuchte mich nur oberflächlich und schickte mich wieder nach Hause. Weil aber meine schmerzen wieder immer stärker wurden und seit drei Tagen meine Blutungen auch wieder richtig stark und Blutrot sind, ging ich gestern zu meinem Hausarzt damit der dieses vermeintliche Hämatom begutachtet. Dieser sagte mir, dass ich doch bitte zu dem Arzt in die Klinik gehen soll der mich auch operiert hat. Gesagt, getan, ich bekam gleich einen Termin. Ich schilderte dann diesem Arzt meine Beschwerden und der untersuchte mich und stellte mindestens 4 Tennisball große Zysten am linken Eierstock fest. Von einem Hämatom ausserhalb der Gebärmutter war nichts zu sehen, er sagte das sich der Assistenzarzt wie auch mein Frauenarzt wohl verguckt haben müssen, dass dieses vermeintliche Hämatom schon die Anfänge der Zysten gewesen sein müssen. Er sagte auch, dass schon eine Zyste geplatzt sein muss, da ich Blut im Bauch habe. Nun will er erst mal sehen ob wir die Zysten mit Norethisteron 5mg in den Griff bekommen, nächste Woche soll ich wieder kommen. Er erklärte mir, dass das Schwangerschafszysten wären, mein Körper also "ein bisschen" schwanger wäre. Ganz verstanden habe ich das nicht. Nun, so bald ich wieder starke schmerzen bekomme oder viel mehr blute soll ich sofort kommen. Meine Hebamme wunderte sich jetzt, dass die Zysten nicht direkt rausgemacht werden, sondern erst einmal mit den Tabletten versucht wird. Jetzt frage ich mich: 1. was sind Schwangerschaftszysten und wieso habe ich die jetzt so kurz nach der Entbindung bekommen? Vor der Geburt waren die da noch nicht, ich meine die hätte der Arzt ja sehen müssen, immerhin hat er mich ja auch gleich noch sterillisiert, 2. Ist es normal, dass die so schnell so groß werden? 3. Ist es gefährlich wenn die Dinger jetzt eine nach der anderen platzen würde? 4. Wie sinnvoll ist eine Behandlung mit Norethisteron 5mg, wäre es nicht effektiver und vorallem sicherer sie tatsächlich operativ zu entfernen? Ich würde mich sehr über Ihre Antwort freuen Viele liebe Grüße Steffi
Liebe Steffi, Wenn die Situation unmittelbar nach einer Schwangerschaft auch etwas anders einzuschätzen ist, gelten hier erst einmal die gleichen Einschätzungen bezüglich Zystenbildungen an den Eierstöcken: eine Zyste ist meist eine mit Flüssigkeit gefüllte Struktur, wobei die Flüssigkeit Blut oder normales Sekret sein kann. Sofern diese Zyste bei einer Frau im gebärfähigen Alter auftritt, sie keine oder nur geringe Symptome macht, nicht verdächtig aussieht, kann man sie gut drei Monate beobachten oder auch - in Absprache mit der Patientin - hormonell behandeln, da sie dann häufig hierunter oder von selbst verschwindet. Am besten eignet sich hierzu eine Pille, aber es geht auch mit einem Gelbkörperhormon Anders, wenn sie stärkere Beschwerden macht, bei einer älteren Frau auftritt oder eben nicht nur Flüssigkeit enthält, sondern auch vielleicht feste Anteile: dann ist dieses anders zu beurteilen und dann würde man schon eher eine Bauchspiegelung empfehlen. Im Zusammenhang mit einem Kaiserschnitt werden immer auch die Eierstöcke inspiziert, was bei Sterilisation umso eher der Fall ist und deshalb ist die Einschätzung des erfahrenen Klinikers hier umso wichtiger, was Ihren Aussagen zufolge ja auch geschehen ist. VB
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