Mitglied inaktiv
Hallo Dr.Bluni, wir sind in der 25.SSW und ich habe seit 2 Wochen eine Cerclage und einen Muttermundverschluss,da sich durch eine bakterielle Infektion der Gebärmutterhals von innen stark trichterförmig geöffnet hat und das Kind immer Richtung Ausgang gedrückt hat.Vorher lag ich 4 Wochen im Khrs und hatte am Anfang ja auch mehrfach Blutungen.Jetzt stehen wir vor der Entscheidung,ob wir eine Spritze für die Lungenreife spritzen lassen sollten. Wie ist Ihre Meinung dazu?? Wir sind mittlerweile ziemlich verunsichert. Ich darf pro Tag bis zu 4-5 Std,aufstehen und sollte ansonsten liegen. Ab wann ist der Fötus überhaupt überlebensfähig ?? Wir machen uns große Sorgen,das was passieren könnte, nachdem wir schoin soviel mitgemacht haben ... Ihnen einen schönen Tag, über eine Antwort würden wir uns sehr freuen !! LG Celi
liebe Celi, 1. diese Spritzen führen dazu, dass in den Lungen des Kindes der Stoff ausgeschüttet wird, der verhindert, dass die Lungenbläschen im Fall einer verfrühten Geburt kollabieren und so zu einem Atemnotsyndrom des Neugeborenen (sehr gefürchtet) führen. Das ist in der Situation einer drohenden Frühgeburt ein international übliches und sinnvolles Verfahren. 2. die Kinder können heute schon ab der 24. SSW (frühestens) durchgebracht werden, allerdings zu einem hohen Preis: die Rate der Kinder, die verstirbt und derjenigen, die schwere Langzeitschäden davontragen, ist zu den frühen Zeitpunkten sehr hoch. Die Zahlen variieren hier zum Teil aber erheblich zwischen den verschiedenen Untersuchergruppen. VB