AnjaB38
Hallo, ich hatte 2008 eine Konisation und bin in der 12. SSW. Bei meiner letzten Untersuchung habe ich meine FÄin gefragt, ob es wegen der Koni zu Problemen kommen könnte. Sie hat dann die Länge des GMH kontrolliert und es ist ihr aufgefallen, dass dieser nur 2,3 cm lang ist. Ich habe eine Überweisung erhalten zur Geburtshilfe mit der Frage, ob eine prophylaktische Cerclage sinnvoll wäre. Den Termin habe ich in 2 Wochen. Jetzt stellen sich mir nach Recherchen im Internet folgende Fragen: Muss ich jetzt bereits körperliche Anstrengungen und GV meiden? Ich arbeite Vollzeit im Büro und ich liebe meinen Job wirklich. Muss ich mit einem Berufsverbot rechnen? Sollte ich Magnesium nehmen? Und wäre ein FTMV nicht sinnvoller als eine Cerclage? Vielen lieben Dank.... ich bin momentan sehr verunsichert, was ich noch darf. Ich bin schon 38 und wir haben lange auf dieses kleine Wunder gewartet.
Liebe Anja, nach einem solchen Eingriff ist zwar das Risiko vorzeitige Wehen u. der Frühgeburtlichkeit erhöht, jedoch gibt es diesbezüglich keine Empfehlung zu einer prophylaktischen Cerclage. vielmehr werden wir dann eine am individuellen Risiko orientierte Begleitung durch ein Zentrum (Perinatalzentrum) schon von der Frühschwangerschaft an empfehlen. Es gibt auch keine Empfehlungen zu irgendwelchen Schonungsmaßnahmen. Die Substitution von Magnesium kann hilfreich sein, wenn es zum Beispiel wiederholte Unterbauchbeschwerden gibt. Herzliche Grüße VB Quelle: Quelle: Albrechtsen S et al. Pregnancy outcome in women before an after cervical conisation: population based cohort study. BMJ 2008; 337: a1343
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