Frage im Expertenforum Milch & Fläschchen an Anke Claus:

Isst er Zuviel?

Frage: Isst er Zuviel?

Minime und Anja

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Unser Sohn(9 Monate) bekommt meistens gegen 8:20-9:00 Uhr seine HA1 Milch, so ca 200 ml. Dann gegen zwölf sein Mittagsgläschen und ein wenig Obstbrei. Dann gegen 15:30-16:00 sein Nachmittagsgläschen und gegen 19 Uhr seinen Gute-Nachtbrei. Dazu hatten wir im Abend immer noch ein wenig Obstbrei gegeben damit er die Milch nicht noch trinkt. Und dann geht er auch kaputt schlafen. Jetzt ist es seit ca einer Woche so, nach zwei bis drei Stunden wird er wach und schläft auch erst ein wenn er seine Milchflasche bekommt. Die trinkt er auch fast aus und dann schläft er müde wieder ein. Manchmal wird er noch mal wach aber dann weil er schlecht träumt oder sich vll alleine fühlt, dann hole ich ihn zu mir ins Bett. Achso und ich versuche ihn ab dem Mittagsbrei immer noch Tee zu geben, mal trinkt er ein wenig und mal mehr. Aber da bleib ich dran und versuche es. Da er in zwei Monaten in den Kindergarten geht und da muss er doch auch ein wenig trinken. Meine Frage ist jetzt, ist das normal was er isst oder ist es schon zu viel? Sollen wir vll auf Frühstück schon umstellen? Oder sollen wir ihm abends anstatt des obstbreies lieber die Milch gleich wieder anbieten. Mein Partner ist schon so weit sie ihm wieder zu geben. Weil er immer wieder wach wird, seit einer Woche. Langsam bin ich überfragt und wenn man so oft von manchen Seiten hört, Ohhh er ist aber ein kleiner Wonneproppen. Dann macht das schon unglücklich. Er ist so ein süßer!:( Ich hatte es abends auch mal mit Tee probiert aber den will er gar nicht, im Moment nur die Milch. Und leider kann ich meine Hebamme nicht mehr fragen, da ich nur 3,5 Monate stillen konnte und dann abgestillt hatte. Weil es immer weniger wurde. Und ich schon ab dem KH zugefüttert hatte weil ich so wenig Milch hatte und es mich immer mehr kaputt gemacht hatte, weil ich unbedingt stillen wollte. Es aber nicht ging. Aber angeblich sollen Flaschenkinder dicker sein, darf ich mir immer anhören. Mir egal, Minime ist unser kleines Wunder. Danke schonmal für Ihre Hilfe GLG Anja


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Liebe Anja, Ihr „Minime“ ist ein kleines Wunder und Sie dürfen so stolz auf ihn und auch auf sich sein. Als Mama macht man sich viele Gedanken und ist schnell verunsichert, wenn Außenstehende Ihren „Senf“ zur Ernährung, Erziehung etc. geben. Das brauchen Sie aber wirklich nicht sein. Sie machen doch alles richtig und sind die beste Mama für Ihren Kleinen! Der Ernährungsplan gefällt mir sehr gut! Am Morgen bleibt die Milch bis zum ersten Geburtstag als Frühstück ideal, denn sie liefert Flüssigkeit und schnelle Energie nach der langen Nacht. Haben Sie das Gefühl die Zeit bis zum Mittagessen ist zu lange, können Sie auch am Vormittag, wie am Nachmittag, noch einen Getreide-Obst-Brei anbieten. Lassen Sie sich Ihren Kleinen am Abendbrei richtig satt essen, dann brauchen Sie weder Obst noch eine Milch im Anschluss reichen. Bieten Sie Ihrem Schatz einfach noch etwas Wasser an, damit ihn der Durst nicht weckt. Es gibt immer wieder Phasen in denen das Ess- und Schlafverhalten sich ändern kann und auch nachts mal wieder ein Fläschchen eingefordert wird. Das kann an einem kommenden Zähnchen, einem Wachstumsschub oder einem Infekt liegen – oder einfach nur so. Versuchen Sie es gelassen zu sehen. Das kann sich auch von einem auf den anderen Tag wieder ändern. Ansonsten können Sie das Fläschchen dann auch langsam wieder ausschleichen, also immer weniger Pulver in die gleiche Menge Wasser geben. Bieten Sie Ihrem Kleinen das Trinken immer wieder an. Verlassen Sie sich auf sein Durstgefühl, er holt sich was er braucht. Gerne können Sie ihm Wasser oder Babytee auch mal aus einem Becher anbieten, das ist oft spannender für die Kleinen. Prosten Sie ihm zu und seien Sie ihm ein gutes Vorbild! Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein tolles Wochenende! Viele liebe Grüße Anke Claus


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